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7 (1931) Gesamtregister
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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.

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Achsenbecher (Achsenkupula, Cupula) heisst die becher- oder schüsseiförmig ausgebildete Achse(I/CXXVI1I; III 95, 102, 106; IV /2 662; V /2 703, 728, 752, 7 97; VII Fig. 1050). Siehe auch Frucht-becher, Fruchthülle, Scheinfrucht.

Achsenfadenranker (Fadenranker) Kletterpflanzen, bei denen die fadendünne, reizempfindliche Achse alsKletterorgan dient (I/LXXV).

Aciculignosa = Nadelhölzer, Nadelwälder, Nadelholzgebüsche.

Ackerform VI /104.

Acrosyncarpie Verwachsung zweier Früchte (bezw. Mooskapseln) an ihrem Scheitel.

additioneile Wurzelsprosse kommen normaler Weise (Gegensatz ist reparativ) bei verschiedenen Holz-pflanzen und Stauden vor und dienen derErhaltung und Vermehrung.

Adelphie Vereinigung mehrerer Staubfäden.

Adelphogamie (Geschwisterkreuzung) Fremd-bestäubung zwischen Blüten verschiedenerIndividuen derselben Art naher Abkunft.

Adern = Blattnerven (vdnae) I/XCVII.

Adesmie (Dialysis) getrennte Ausbildung vonOrganen, die normalerweise untereinanderverwachsen sind.

Adhaesion Verwachsung im allgemeinenSinn; Verwachsung der Glieder verschie-dener Wirtel in der Blüte (z. B. Staubblattmit Fruchtblatt) im engeren Sinne.

Adnation abnormale Verwachsung eines Or-ganes oder eines Organteiles mit einemanderen auf grössere oder geringere Längehin (V /4 2549).

adossiertes Vorblatt I/CXXXIII.

Adventiv- (nothoxene) Bastarde heissensolche Hybridogenen, die bei uns bereits alsKreuzungen eingeschleppt waren (Poten-tilla intermedia, Oxalis Dillenii).

adventive Bildungen an ungewöhnlichenStellen entstehende Organe.

Adventivkeimlinge (Adventivembryonen)nicht aus der Eizelle des Embryosackes,sondern aus dem Nuzellargewebe sich ent-wickelnde Keimlinge.

Adventivknospen heissen die an ungewöhn-lichen Stellen entstehenden Knospen, u. a.auch auf Blättern (I/CLVII, CLVIII; III41 j; IV/ 1 344 Fig. 820 k; V/i 665).

Adventivknospen, hypokotyle V/3 1870.

Adventivpflanzen ursprünglich nicht hei-mische, unter Mithilfe von Mpnsrhpn nrlpr Fig. 1050. Castanea sativa Miller (III, 101). a Zweig mit reifen Kastanien«r* ; ,i i , (Scheinfrüchten) und den Resten der männlichen Blüten, b Aufspringende

Tieren eingeschleppte Arten. Fruchthülle (Achsenkupula") mit 3 Früchten.

Adventivsprosse an ungewöhnlichen Stellen

entstehende Sprosse (z. B. an Wurzeln). Vgl. I/LXVI; IV/i 321; V/i 665.

Adventivwurzeln sekundär an beliebigen Stellen sich entwickelnde Wurzeln (I/LX, LXI; IV /i32i ;V /2897).

Adynamandrie Unfruchtbarkeit von Pollen auf der Narbe der eigenen Blüte (V /2 711).

Adynamogynie Funktionsunfähigkeit weiblicher Geschlechtsorgane.

Aecidien becherförmige Gebilde auf Organen höherer Pflanzen, in denen sich die Sporen parasitärerPilze entwickeln (IV/i 8, Fig. 8).

Aehrchen (spfcula) (Grasährchen) ährenförmiger Teilblütenstand einer Aehre oder Rispe (I 167/168;VII Fig. 975).

Aehrchendrillinge I 183, 396.

Aehre (spfca) I/CXXXVII (siehe auch Kätzchen von Salix und Populus; ebenso die Dichasienähren).

Aehre (zusammengesetzte) I/CXXXVIII.

Aehrenachse (Rhachis) I/CXXXVII.

Aehrenfortsatz Verlängerung der Aehrenachse über das oberste Aehrchen hinaus.

Aequinoktialblumen öffnen und schliessen sich wiederholt (Gegensatz: ephemere Blumen).

Aerenchym lockeres, an Zellzwischenräumen reiches Luftgewebe (bei Wasserpflanzen). Siehe V/2 753»759; V/4 2256).