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'fischen Schillbau
,eit, da der Clyde das größte Schiffbauzen-■m Veit war, ist vorüber. Während die Eng-
a auf den Lorbeeren ihrer bewährten Schiff-en ausruhten, haben die Amerikaner ihren Vor-
■ jst neuen Methoden errungen. Ihre abfälligen
■ jrungen über den veralteten britischen Schiffbau,I mit den fortschreitenden Baumethoden, dem Tempo
■ den Sicherungsmaßnahmen für die Arbeiter in dety■A nicht Schritt halten könne, haben die englischenBhverständigen zu einer Stellungnahme veranlaßt. In
■ Jahresversammlung der North East Coast Institution■ingineers and Shipbuilders befaßte sich der Präsident
I der kritischen Lage der englischen Werftindustrie.Inn er von einem ...katastrophalen" Mangel an jungenBten mit praktischen Erfahrungen in der britischen■rftindustrie sprach, bestätigte er nur, was schon vorIn Jahren einsichtige britische Sachverständige be-ichteten. In der Folge der schlechten Lage der Schiff-Bindustrie verminderten sich damals die Zugänge anBrlingen erheblich. Eine kluge Pressestimme wies aufI Gefahr dieser Entwicklung hin: daß die englischeBrftindustrie bei einem weiteren Ausbleiben des Nach-Bschses später, bei Belebung des Schiffbaues nicht mehrBikurrenzfähig sein werde. Diese Gefahr scheint sichlite zu bestätigen. Die zurückgehende Leistungsfähig-st der britischen Werften ist nach Meinung des Präsi-liten der englischen Ingenieur- und Schiffbauerver-ligung bedingt durch die Uberalterung der britischenB^rftindustrie — ihres Personals und ihrer Methoden.I Prosperität der englischen Schiffbauindustrie scheintIi jedoch nicht gefährdet, wenn sie in verschiedenenlikten sich umstelle. Erforderlich sei eine Verjüngung
■ Qualitätsverbesserung der Werftarbeiterschaft. InI Erkenntnis der Bedeutung des englischen Schiffbaues
■ das Wohl des Landes richtete er einen Appell an dieBüschen Eltern, daß sie Ihren Jungen den Weg zurBiffbauindustrie wiesen, und forderte gleichzeitig dieBriten auf, durch rerstärkte Werbung junge und be~Bte Leute heranzuziehen. Eine gute technische \us-Bung müsse jedem Werftarbeiter auf den Weg ge-Ben werden. Dazu sei eino Verbesserung der Aus-Bungsmöglichkeiten erforderlich. Es s?i notwendig,
I alle im Schiffbau Beschäftigten sich von alten Ge-Buchen und Abmachungen frei machten, wenvi sie neuenB besseren Methoden im Wege stünden. Auch dieBversitäten müßten entsprechende AusbildungsmÖg-Bkeiten zur Heranbildung der Ingenieure breitstellen.
■ Verbindung zwischen Forschung und Praxis müsse■er geknüpft werden. Im Gegensatz zu diesen For-mungen stehen die noch 1943 in der englischen Presse
■ bedenklich empfundenen Nachlässigkeiten der eng-Ihen Schiffbauindustrie. Es wurde beklagt, daß For-lungsgelder nicht genügend zur Verfügung gestelltIrden, und daß damals von den drei Lehrstühlen fürliiffbau keiner besetzt gewesen sei. So lange dieseIderungen unerfüllt bleiben und die britische Werft-lustrie unter Ausschluß neuer Methoden in ihrer Rück-Indigkeit verharrt, bleibt die Gefahr bestehen, daß sieIi Vorsprung der Amerikaner nicht aufholen kann.I:ht papierene Pläne entscheiden das Wettrennen,»er Erfolg der englischen Bemühungen wird im wesent-lien bestimmt bleiben durch eine ausreichende Ge-■lung von Werftarbeitern und die Ausbildung von■lügend Nachwuchskräften. Wie wenig aussichtsvollBi die britische Schiffbauzukunft unter diesem Ge-■htspunkt zeigt, beweisen die Äußerungen des Präsi-lten der North East Coast Institution of Engineers andIpbuilders.
Im Meister
■DB Vor einem Jahrzehnt etwa sprach einmal SvenIdin auf die Bitte der Kölnischen Zeitung in Köln und
■ anderen rheinischen Städten über seine letzte^ großeIse. So beifällig die Rede des großen Forschers auf-kommen wurde, einen wohl noch größeren EindruckIt auf die, die dabei sein durften, hinterher eine An-rache vor einem kleinen Kreis gemacht. Denn es warI geistiges Ereignis oder, wenn man ein so zugespitztesfcrt wagen darf, das Naturschauspiel der GenialitätIbst, wie sich der gelehrte Mann erhob und mit ebensolonnenen wie warmherzigen Worten den deutschentschern dankte, die ihm in jungen Jahren die Richtung»Viesen haben, Richthofen und anderen Geographen,I längst im Grabe ruhen, und indem der Schwede ihnenftr die Jahrzehnte hin erneut Dank sagte, bewies er, daßI Zeichen des großen Menschen die Bescheidenheit istIi das Wissen, auf den Schultern der Vorgänger zuIhen.
In diese Worte Sven Hedins. erinnern ein paar Sätze,I jetzt ein Däne ausgesprochen hat, der Dichter Svendleuron; er ist vor kurzer Zeit siebzig Jahre alt gewor-li, und der Eugen Diederichs Verlag ii) Jena hat- ihnleten, seine Erinnerungen niederzuschreiben; sie lie-n nun unter dem Titel „Der Knabe von der blauenfcht" in der Sammlung vor, die mit gutem Grundlitsche Reihe heißt, und sie gehören da hinein, obwohl
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Von unterem Berliner K u n s t s c h r i f 11 e i t e rIII.
Oper in Posen
)ie Posener Oper ist in ihrer heutigen Gestalt dasifebnis einer kaum mehr als dreijährigen Aufbauarbeit;