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Bestimmungsschlüssel für die Familien.
im
Fig. 999. Gartenstiefmütter-chen.(V i o 1 a). Laubblätter-mit 2 fiederteiligen Neben-blättern.
vereinigt oder frei. Blüten meist in Trauben oder Ähren. Frucht eine zuweilen geflügelteKapsel (Bd. V/i, Fig. 17246) Polygalaceae. Bd. V/i, pag. 86.
124. Staubblätter 6, 4 längere und 2 kürzere (VII, Fig. 1002). Kelch- undKronblätter 4 (VII, Fig. 1021 a). Cruciferae (z.T.).Bd.IV/i,pag.5 1 (477).
12 .4*. Staubblätter 7 bis viele 125.
125. Staubblätter 11 bis 40, einer unterweibigen, nach obenverbreitertenScheibeeingefügt (Bd. IV/i, Fig. 888 b). Kronblätter 4 bis 8, alle oder teilweisezerschlitzt. Blüten in Ähren oder Trauben. Frucht eine oben offene, ein-fächerige Kapsel (Bd. IV/ 1, Fig. 888 n). Resedaceae. Bd. IV/ 1, pag. 482.
125*. Staubblätter 7 bis 10. Kronblätter nicht zerschlitzt, etwas ungleich 126.
126. Staude mit wechselständigen, unpaarig gefiederten, anscheinend punk-tierten Laubblättern, oberwärts drüsig. Staubblätter 10, nach vorn ge-bogen (Bd.VII, Fig. 1003; Bd. V/i, Fig. 1715c, d). Frucht in 5 ge-schnäbelte, mehrsamige Teilfrüchte zerfallend (Bd. V/i, Fig. 1715 c) . Rutaceae, Gattung Dictamnus. Bd. V/i, pag. 74.
126*. Bäume mit gegenständigen, 5- bis 9 -zählig gefingerten Laubblättern.
Staubblätter 7 bis 8 (VII, Fig. 1004). Frucht eine fachspaltige, 1-, sel-tener 2- oder 3 -fächerige, glatte oder stachelige Kapsel. Samen groß,mit derber Haut. Angepflanzt. Hippocastanaceae. Bd. V/i, pag. 296.
127. Holzpflanzen 128.
127*. Kräuter oder Stauden 149-
128. Mit (Wickel-)Ranken kletternde Sträucher. Blüten klein,grünlich. Kronblätter zuweilen oben verbunden, als Haubevom Blütenboden sich loslösend (Bd. VII, Fig. 1005).
Frucht eine Beere. Laubblätter gelappt oder gefingert Vitaceae. Bd. V/i, pag. 350.
1 28*. Nichtkletternde Holzpflanzen 129.
129. Wintergrüne Sträucher mit linealen Laubblättern . 130.
1 29*. Sommergrüne Bäume oder Sträucher 13 1 -
130. Laubblätter nadeiförmig, erikoid, auf der Unterseite mittiefer Längsfurche (Bd.V /3, Fig. 2627 h). Blüten unscheinbar,meist einzeln in den Blattachseln, gewöhnlich 2-häusig. Kelchund Krone 3-blätterig, dunkelrot. Staubblätter 3. Fruchteine kugelige, schwarzglänzende Steinbeere mit 6 bis 9 ein-samigen Steinkernen . Empetraceae. Bd. V /3, pag. 1602.
130*. Laubblätter lanzettlich, unterseits dicht rotbraun, filzig.
Blütenstand doldentraubig. Blüten zwitterig. Krone 5- (sel-ten 4 -)blätterig, weiß, sternförmig ausgebreitet. Kapsel
5-klappig aufspringend, scheidewandspaltig
. Ericaceae !), Gattung Ledum. Bd. V /3, pag. 1623.
131. Laubblätter sehr klein, schuppen- oder nadeiförmig, 1 -ner-vig (Bd. V/ 1, Fig. 2022 b). Blüten in einfachen oder rispigverzweigten Trauben. Staubblätter meist 10 (Bd. VII,
Fig. 1006), ungleich lang und miteinander ^ verwachsen(Bd. V/i, Fig. 2023 d). Kapsel fachspaltig, 3 -klappig auf-springend (Bd. V/i, Fig. 2023 i). Samen mit Haarschopf(Bd. V/i, Fig. 2023k) Tamaricaceae. Bd. V/i, pag. 544.
131*. Laubblätter größer, mehrnervig, einfach oder zusammen-gesetzt 132.
132. Laubblätter einfach, ganzrandig, gesägt oder gelappt 133.
132*. Laubblätter zusammengesetzt, gefiedert oder gedreit 143.
133. Staubblätter zahlreich (bis 80), mehr als 5 (Bd. V/i, Fig.
2045 b) 134.
133*. Staubblätter 4 bis 8 138.
134. Laubblätter nadeiförmig, lanzettlich bis eiförmig. Kelchblätter 5, die 2 äußeren oft kleiner(Bd. V/i, Fig. 2033 d) oder fehlend. Kronblätter hinfällig. Fruchtknoten meist i-fächerig(VII, Fig. 1007). Kapsel vielsamig (V/i, Fig. 2028 h). Cistaceae (z. T.). V/i, pag. 552 (553).
*■) Auch andere Ericaceae (z. B. Oxycoccus) besitzen eine scheinbar freiblätterige Krone.
Fig. 1000. Blütendiagramme, e von Labur-num, / von Vicia Faba L.
Fig. 1001. Blütenteile der Leguminosen.a Blüte (von der Seite) von Laburnum. bFahne, c Flügel, d Schiffchen, e Staubfaden-röhre (alle Staubblätter verwachsen). / Blütevon Lathyrus vernus. g Staubfadenröhre(9 Staubblätter verwachsen, 1 Staubblatt frei.)