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7 (1931) Gesamtregister
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2. Erklärung botanischer Kunstausdrücke. Dieses Verzeichnis verweist auf die im erstenBand enthalteneAllgemeine Botanik" und enthält ausserdem auch alle in den späterenBänden vorkommenden neuen Begriffe.

3. Die Uebersicht über das Pflanzenreich ist gegliedert bis herab zu den Gattungen. Siedient dem Ueberblick und auch als Unterlage für Pflanzensammlungen (Herbarien); des»halb sind audi die in den Textbänden nicht enthaltenen Kryptogamen kurz berück»sichtigt. Diese Uebersicht enthält auch eine Reihe von Ergänzungen und Nachträgenzu den Textbänden, insbesondere sind neue Standorte, neue Bastarde und einzelneneue Hinweise auf die angewandte Botanik aufgenommen. Dieser Abschnitt enthältauch noch zahlreiche Ergänzungsabbildungen, die seinerzeit in den Textbänden keineVerwendung finden konnten.

4. Alphabetisches Verzeichnis der lateinischen Pflanzennamen, in dem auch alle in derFlora aufgeführten Synonyma enthalten sind.

5. Das Verzeichnis der deutschen Pflanzennamen, insbesondere auch der volkstümlichenund mundartlichen Namen, mag für die Fachbotaniker von geringerer Bedeutungsein. Es schien aber doch richtig, die Tausende von mundartlichen Namen, die sonst imWerk unauffindbar wären, durch ein Register zugänglich zu machen. Wir hoffen,dass dieses Register vor allem dem Volksschullehrer und dem volkskundlichen ForscherDienste leisten wird.

6. Verzeichnis der Kultur», Nutz», Arznei» und Zierpflanzen. Dieses Verzeichnis dientpraktischen Zwecken. Es soll dem Landwirt und dem Gärtner Hinweise auf für siewichtige Pflanzen geben, es soll aber auch, ja vor allem, dem Chemiker und allenpflanzen verarbeitenden Berufen die Möglichkeit geben, sich über praktisch für ihrArbeitsgebiet nutzbare Pflanzen zu unterrichten. Vielleicht kann auf diese Weisesogar die eine oder andere in Vergessenheit geratene Pflanze wieder praktischer Ver-wendung zugeführt werden.

7. Verzeichnis der Pflanzenerzeugnisse, Inhaltsstoffe, Drogen und dergleichen, vor allemfür die Zwecke der Apotheker, der Naturheilkundigen und der chemischen Industrieim weitesten Sinn. Es bildet die Ergänzung und Umkehrung des vorigen Verzeich»nisses. Verzeichnis 6 gibt Pflanzen mit praktisch wichtigen Eigenschaften, währendVerzeichnis 7 finden lässt, auf welche Pflanzen die einzelnen Erzeugnisse zurückgehen.

8. Sachverzeichnis zur Kulturgeschichte und Volkskunde. Dieses Verzeichnis enthältsowohl die Namen von Pflanzen, die Beziehungen zur Kulturgeschichte und Volks»künde, vor allem auch zu religiösen und abergläubischen Vorstellungen, haben. Esenthält neben den Pflanzennamen aber auch Begriffe aus diesen Sach»gebieten, wie etwa Hexenwesen, Johannistag und dergleichen.

9. Verzeichnis der Botanikernamen, soweit diese in den Fussnoten der Textbände be=handelt wurden (mit Ergänzungen).

Die Umlaute ä, ö, ü wurden grundsätzlich zerlegt und sind unter ae, oe und ue,nicht unter a, o, u, zu finden. Es ist also äg nicht unter a g, sondern unter a e g zu suchen.

Wir hoffen, mit dem Registerband alle irgend erfüllbaren Wünsche befriedigt zu haben.Auf manches musste verzichtet werden, um den Umfang nicht allzu stark anschwellen zuassen. Das Register sollte kein Ergänzungsband werden, sondern der Schlüssel, mit dem eserst möglich ist, zu den in den Textbänden aufgespeicherten Wissensschätzen zu gelangen.Wir hoffen, dass diese Aufgabe innerhalb des möglichen gelungen ist.

München, Januar 1931.

Die Verlagsbuchhandlung.