Vorwort
des Vertag es
zum (Registerband
i lit dem Erscheinen des Registerbandes liegt nun die „Flora" endlich fertig vor. Es istuns bei dieser Gelegenheit ein Bedürfnis, allen denen zu danken, die in den über 25 Jahrenmühevoller Arbeit sich in den Dienst des Werkes gestellt haben. In erster Linie gebührt dieserDank dem verdienten Herausgeber, Herrn Dr. Gustav Hegi, der mit nie erlahmendem Willen,mit unermüdlichem Eifer und schonungslos mit dem Einsatz seiner ganzen Arbeitskraft seinunerschöpfliches Wissen in den Dienst des Werkes gestellt hat. Auch schwere Krankheitkonnte nur längere Unterbrechungen seiner Arbeit erzwingen. Sobald die schlimmste Leidens*zeit überwunden war, hat er sich ohne jede Rücksicht immer wieder seinem Werke zur Ver=fügung gestellt. Nächst dem Herausgeber verdienen unseren Dank seine wissenschaftlichenMitarbeiter, von denen leider so mancher, wie z. B. Albert T h e 11 un g und August von Hayeksich des vollendeten Werkes nicht mehr erfreuen dürfen, verdienen Dank die Maler undZeichner, die ihr reiches Können dem Werke zur Verfügung gestellt haben. Aber auchunserer Bezieher sei an dieser Stelle gedacht. Es war für viele von ihnen gewiss keine kleineGeduldsprobe, die Vollendung des Werkes immer wieder hinausgerückt zu sehen und nichtwenige haben die Fertigstellung nicht erleben dürfen. Unsere Bezieher wissen, dass es wederan einer Saumseligkeit des Herausgebers, noch an mangelnder Teilnahme des Verlegers lag,daß das Werk über zwei Jahrzehnte zu seiner Vollendung brauchte. Die Fülle des Stoffesund der Wunsch des Herausgebers, sein Werk so vielseitig und vollständig wie nur irgendmöglich zu gestalten, haben den ursprünglich vorgesehenen Rahmen gesprengt, die Jahre desKrieges und der Nachkriegszeit, in denen nicht einmal zeitbeständiges Papier und brauchbareLeinwand zu haben waren, haben weiter verzögernd gewirkt. Wir mussten mit dem Druckwarten, bis das Werk wieder in friedensmässiger Ausstattung hergestellt werden konnte. Wirhoffen, dass die Geduld und Nachsicht, die unsere Bezieher uns bewiesen haben, nunmehrdurch die Freude belohnt wird, die ihnen das vollständige Werk bereiten soll und wir dankenihnen für die Treue, mit der sie, vielfach trotz schwieriger wirtschaftlicher Verhältnisse, biszum Abschluss durchgehalten haben.
Der Registerband hat allein zwei Jahre Arbeit beansprucht, eine Arbeit, von der sichoffenhar viele Bezieher keinen Begriff gemacht haben. Wir begegneten öfter der Meinung,dass es doch keine grosse und langwierige Arbeit sein könne, die lateinischen Pflanzennamenaus den 12 Textbänden herauszuziehen. Hätte der Herausgeber nicht mehr bieten wollen,als diese Pflanzennamen, so könnte das Register allerdings längst fertig sein. Es schien aberdoch dringend nötig mehr zu geben; denn die Namen allein sind kein hinreichender Führerdurch ein derartig reichhaltiges und umfangreiches Werk. Es mussten vielmehr dem lateini»sehen Namenregister noch eine Reihe von anderen Nachschlagemöglichkeiten zur Seitegestellt werden, über die im Nachfolgenden noch einiges gesagt sei.
Das Register zerfällt in folgende Teile:
1. Bestimmungsschlüssel für die Familien. Dieser Schlüssel führt bis zur Feststellung,welcher Familie die gesuchte Pflanze angehört; von dort führen dann Verweisungenzu den Schlüsseln zur Bestimmung der Gattung in den Textbänden.