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Eine abgekürzte Therapie : Anleitung zur biochemischen Behandlung der Krankheiten
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zeitig ein schwefelsaures Salz und Eisenoxyd, .resp. Eisenoxydul mitin Zersetzung begriffenen organischen Substanzen in Berührung, sogeben sie ihren Sauerstoff ab und es bildet sich Schwefeleisen.Dieses kann durch Zutritt neuen Sauerstoffes wieder zerlegt wer-den, so daß Schwefelsäure und Eisenoxyd oder Eisenoxydul ent-stehen, welche unter geeigneten Bedingungen wieder Sauerstoff-Überträger werden.

Schwefelsaurer Hall:.

In MoleschottsPhysiologie der Nahrungsmittel"ist der schwefelsaure Kalk als Nahrungsstoff aufgeführt. Das betr.Werk ist im Jahre 1859 erschienen. Seitdem hat manche An-schauung eine Berichtigung erfahren.

In Bnnges Lehrbuch der physiologischen und pathologischenChemie, welches im Jahre 1887 erschienen ist, findet sich derschwefelsaure Kalk nur in Gallenanalysen, und zwar nur in zweiAnalysen, in zwei anderen nicht (Seite 189 u. 190).

Anf Seite 23 seines Lehrbuches sagt Bunge vom Schwefel:Hauptsächlich in der Form des Eiweißes gelangt er in den Tier-körper und geht dort aus der Spaltung und Oxydation des Ei-weißes zum größten Teil wiederum in der höchsten Oxydations-stufe als Schwefelsäure hervor. In dieser Form an Alkalien ge-bunden verläßt es den Tierkörper, nm den Kreislauf aufs Neuezu beginnen."

AnAlkalien", d. i. an Kalium und Natrium, also nicht anErden: Calcium und Magnesium, ist die Schwefelsäure im Orga-nismus gebunden.

Der schwefelsaure Kalk ist zwar gegeu manche Krankheiten(Eiteruugsprozesse, Haut- und Schleimhaut-Affektionen) mit Erfolgangewendet worden; da er aber, wie aus obigem ersichtlich, nichtin die konstante Zusammensetzung des Organismus eingeht, so mußer von der biochemischen Bildfläche verschwinden.

Statt seiner kommt Matrum refp. Lilioss,

in Betracht.

Die im Blute nnd in den Geweben vertretenen anorganischenStoffe genügen znr Heiluug aller Krankheiten, welche überhauptheilbar sind.