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Pliosphorsanrer Kall!.
Phosphorsaurer Kalk ist in allen Zellen enthalten; am reich-lichsten ist er in den Knochenzellen (Knochenkorpercheu) vertreten.Er spielt bei der Neubildung von Zellen die Hauptrolle; darumdient er als Heilmittel anämischer Zustände und als Restaurations-inittel der Gewebe nach dein Ablauf akuter Krankheiten. Ganzbesonders anwendbar ist er in den Fällen, wo die Knochenbildungzögert, also bei Rhachitis, Krauiotabes; bei mangelhafter Ver-knocherung eines Seitenwandbeiues, bei zu langem Offenbleibenber Fontanellen :e. Er fördert die Callusbildung nach Knochen-brüchen und beschleunigt die Dentition. In letzterer Beziehungkonkurriert er mit Flnorealcium.
Wenn die Molekularbewegung des phosphorsauren Kalkesin den Epithelzellen der serösen Säcke gestört ist, so erfolgt einseroalbuminöser Erguß in die betr. Säcke. Auf solche Weise ent-stehen das patsllas, der H^di-oxs Asvn ?e. Ersetztman die betr. Verluste mittels minimaler Gaben phosphorsaurenKalkes, so werden die Ergüsse resorbiert.
Wenn die Epidermiszelleu Phosphorsanren Kalk verloren haben,so tritt Eiweiß an die Oberfläche und vertrocknet daselbst zu einerKruste, deren Abfallen therapeutisch mittels Darreichung vonCalcinmphosphatmoleküleu bewirkt werden kann.
Ist das Epithelium einer Schleimhaut dnrch Caleiumphosphat-verlust erkrankt, so erfolgt ein albnminöses Seeret, welchem Calcium-phosphat als Heilmittel entspricht.
Das Calciumphosphat heilt auch Krämpfe nnd Schmerzen,die dnrch Anämie bedingt sind. Die betr. Schmerzen sind vonKribbeln, Taubheits- oder Kältegefühl begleitet.
Phospiiorsaures Äali.
Phosphorsaures Kali ist in den Gehirn-, Nerven-, Mnskel-und Blutzellen (Blutkörperchen), sowie im Blutplasma und denübrigen Jntercellularflüssigkeiteu enthalten.
Eine Störung in der Bewegung feiner Moleküle hat znrFolge:
1. im Denkzcllcngebiete: Zaghaftigkeit, Aengstlichkeit, Schreck-haftigkeit, Weinerlichkeit, Heimweh, Argwohn, Agoraphobie,Gedächtnisschwäche und ähnliche Verstimmungen;
2. iu den vasomotorischen Nerven: Puls zuerst kleiu und sre-quent, später Verlangsamnng desselben;