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kann; große Dosen Eisen z. B. gehen, nachdem sie den Magenverdorben haben, mit den Fäces unbenutzt ab, ohne die Krankheit,die mittels Eisen geheilt werden soll, berührt zu haben.
Diejenigen Aerzte, welche glauben, daß große Gaben not-wendig sind, zugleich aber eine schlechte Meinung von ihrenMedikamenten haben, nehmen iin Fall einer Selbsterkrankungkeine Medizin ein. Indem sie ihre Pillen und Mixturen nichtsich, sondern anderen Leuten gönnen, erinnern sie an jenen Kraut-junker, welcher sagte: „Bei mir zu Hause wächst eine famoseRübe; genießbar ist sie zwar nicht, sie ist aber eine gute Kostfür das Gesinde."
Charakteristiken der biochemischen Mittel.
Das Eisen.
Das Eisen und die Eisensalze haben die Eigenschaft, Sauer-stoff anzuziehen. Das in den Blutkörperchen enthaltene Eisennimmt eingeatmeten Sauerstoff auf, mit welchem alsdann alleGewebe des Organismus versorgt werden. Der Schwefel des inden Blutkörperchen und in anderen Zellen enthaltenen schwefel-sauren Kalis beteiligt sich an der Uebertragung des Sauerstoffesauf alle Zellen, welche Eisen und Kalisulphat enthalten.
Wenn die in Mnskelzellen enthaltenen Eisenmoleküle durcheinen fremdartigen Reiz eine Bewegungsstörung erlitten haben, soerschlaffen die betr. Zellen. Betrifft eine solche Affektion dieRingfasern der Blutgefäße, so erweitern sich diese; demzufolgevermehrt sich ihr Blutinhalt. Ein solcher Zustand wird Reizungs-hyperämie genannt. Eine Reizungshyperämie bildet das ersteStadium der Entzündungen. Sind die betr. Zellen durch dieWirkung des therapeutisch angewandten Eisens (Eisenphosphates)auf ihren Normalzustand zurückgeführt worden, so sind sie befähigt,die Erreger der Hyperämie abzustoßen, welche alsdann von denLymphgefäßen behufs Elimination aus dem Organismus aufgenom-men werden.
Haben die Mnskelzellen der Darmzotten Eisenmoleküle ver-loren, so sind die Zotten funktionsunfähig: es entsteht Durchfall.
Haben die Muskelzellen der Darmwandung Eisenmoleküleverloren, so verlangsamt sich die peristaltische Bewegung des Darm-rohres; demzufolge entsteht Trägheit in der Entleerung der Fäces.
Ans Obigem ergeben sich die Indikationen des Eisens.