Theil des Raums leer bleibt, lege dann dieRetorte in ein Sandbad, und zwar fo, dafs derHals To geneigt als möglich liege, umfchüttelie mit Sand, fo weit , dafs nur der Retorten-hals davon befreiet bleibe, und ftürze über dieKapelle, eine eiferne Kuppel, oder eine leereumgekehrte andere Kapelle. Nun lege maneine Vorlage an, die wenigftens doppelt foviel müfs enthalten können als die Retorte,umwickle die Fugeil blos leicht mit Papier,erwärme dann die Kapelle langfäm, und ver-mehre die fritze fo weit, dafs die Deftillationanfängt. Hat man nordbäufer Schwefelfäureeingelegt, fo erfolgen anfangs weifse leichteDämpfe, die in kälterer Temperatur feft wen-den, und in der Vorlage kryüallil'iren , undeine an der Luft ungemein ftark rauchendeSubftanz darftellen. Man nennt diefe Subftanaeis artige Schwefelfäure; iie ift nichtsanders als eine konkrete wafferleere Schwe-felfäure, wie die neuern Verfuche gelehrt ha-ben. Wenn nun diefe Dämpfe nicht mehr er-icheinen, fondern alles in unfichtbaren Diin-ften und Tropfen übergeht, fo nimmt man dieVorlage* ab, und legt eine neue trockne an,und erhält das Feuer bei dem Grade, bei wel-chen? die Säure zwar lebhaft, aber doch ruhig
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