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Pharmacopoea homoeopathica polyglotta
Entstehung
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Einleitung.

-Llie Pharmacie der älteren medicinischen Schulen ist in allen Län-dern, ihrer complicirten Vorschriften halber, durch officielle Pharma-copöen sanctionirt. Diese Pharniacopöen weichen nicht nur in den ein-zelnen Staaten, sondern auch in ihren verschiedenen Ausgaben wesentlichvon einander ab. Die viel einfachere, weit wissenschaftlichere homöo-pathische Pharmacie befindet sich im entgegengesetzten Falle, denn dieHomöopathie verlangt unter eigener Verantwortlichkeit ihre Bausteinezu verwenden und architektonisch zu ordnen. Deshalb eignet sich einehomöopathische Pharmacopöe für alle Länder. Eskann und soll nureine einzige geben. Unerlässlich ist daher die Herstellung einerNormal-Pharmacopöe, damit sich der praktische Arzt überall auf gleich-massig und zweckmässig bereitete Arzneien zuverlässig stützen könneund zu diesem Behufe einen sicheren Leitfaden in den Händen habe.Vornehmlich aber bedarf der Pharmaceut eines solchen Compendiums.

Die bereits erschienenen homöopathischen Pharmacopöen von Gru-ßer, Buchner und Caspari haben seiner Zeit das Ihrige wackergeleistet; sie haben ihre Früchte getragen, und ihr cursives Verdienstbleibt mithin ungeschmälert. Seit Langem aber haben sie aufgehört, denBedürfnissen der Homöopathie in ihrer gegenwärtigen Entwicklung zuentsprechen.

Es hat sich daher die Notwendigkeit einer neuen Ausgabe derhomöopathischen Phamacopöe unabweislich aufgedrungen, und das vor-liegende Buch ist bestimmt, die Lücke auszufüllen. Seine Aufgabebesteht darin, originelle und praktische Einheit, klare Uebersichtlichkeitund möglichst umfassende Vollständigkeit in der Bearbeitung und Anord-nung des vorhandenen Materials zu erzielen und in einem Sammelwerkedarzubieten.

Die alten einfachen, praktischen Vorschriften unseres unsterblichen

Pharmacop oea. A. j