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Während des Versuches wurde dann nocli die Temperatur desKühlwassers vor dein Eintritt in und nach dem Austritt aus dem Kühler,sowie die Menge des innerhalb einer Minute verbrauchten Kühlwassersgemessen, um so auch die Oekonomie des Kühlers kennen zu lernen.Der besseren Uebersiclit halber bahe ich die Versuche in einer Tabellezusammengestellt.
02(ß czi _r:
ö 2
An-gewandterKühler
Dauer
derDestil-lationin Min.
In einerMinute ver-brauchtesKühlwasser
Verbrauchan Kühl-wasser imganzen
Erwär-mung desKühl-wassers
Ange-wandteMengeAether
Wieder-gewon-nenerAether
Ver-lust an
Aether
1
Sicherheits-kühler
14
100 ccin
1400 ccm
O
O
1
CO
200,0
197,7
2,3
2
Sicherlieits-kiihler
14
60 ccm
840 ccm
9°
200,0
181,2
18,8
3
Sicherheits-kühler
16
60 ccm
960 ccm
9° 200,0
184,2
15,8
4
Sicherheits-kühler
22 y 2
60 ccm
1350 ccm
8—9°
200,0
195,8
4,2
5
EinfacherKühler
14
100 ccm
1400 ccm
6—7°
200,0
153,7
46,3
G
EinfacherKühler
14
60 ccm
840 ccm
6-7°
200,0
128,7
71,3
7
EinfacherKühler
14
150 ccin
3500 ccm
3°
200,0
186,0
14,0
Wie hieraus ersichtlich, ist es mit Hülfe des neuen Kühlers mög-lich, innerhalb einer Stunde ca. 800 bis 1000 grm Aether bei einemVerbrauche von ca. 6 Liter Kühlwasser und mit einem Verlust vonnur wenigen Grammen Aether überzudestillieren, während mit einemgewöhnlichen Liebig'schen Kühler selbst bei Verbrauch der doppeltenbis dreifachen Menge Kühlwasser ein immerhin beträchtlicher Aether-verlust stattfindet.
Ich bemerke noch, dass der Kühler von der Firma Franz Hugers-hoff in Leipzig zu beziehen und dass er dieser Firma als D. R.-G.-M.geschützt ist.