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einer offenen Flamme ängstlich gemieden wird, ist dies bei den imLaboratorium ausgeführten Aetherdestillationen, eben infolge Fehlensderartiger Einrichtungen, wohl in den meisten Fällen nicht möglich, undman ist gezwungen, sie auf einem gewöhnlichen Wasserbade auf demArbeitstische vorzunehmen.
Da nun bei einer derartigen Arbeitsweise die Explosionsgefahr sehrgross ist und auch öfter Entzündungen bei diesen Destillationen vor-kommen, so habe ich einen Kühler konstruiert, bei dessen Anwendungdie Möglichkeit einer Explosion völlig ausgeschlossen ist und der ausser-dem noch eine nahezu vollständige Wiedergewinnung des betreffenden,leichtflüchtigen Lösungsmittels ermöglicht.
Das Prinzip des Kühlers beruht darauf, dass das Destilliergefäss,der Kühler und die Vorlage luftdicht miteinander verbunden sind unddie Kommunikation der im Apparate befindlichen, mehr oder wenigermit Dämpfen der Destillationsflüssigkeit geschwängerten Luft mit derAussenluft nur durch ein kleines Röhrchen und auch erst nach zwei-maligem Passieren des Kühlers möglich ist.
Der Kühler besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen Kühlgefäss,das nach Art des Liebig'schen Kühlers gebaut ist, und einem äusserenLuftmantel, der mittelst durchbohrten Korkes, in den auch das kleineGlasröhrchen eingefügt ist, an das Kühlgefäss angesetzt wird. Bei demKühlgefäss geschieht aus leicht ersichtlichen Gründen die Zuleitungdes Kühlwassers durch ein langes, oben eingeschmolzenes, bis an dasuntere Ende des Kuhlwasserbehälters reichendes Kohr.
Das innere Kühlrohr ist ebenfalls eingeschmolzen, da es ja mitden Aetherdämpfen in direkte Berührung kommt und Kork oder Kaut-schukstopfen durch die betreffenden Lösungsmittel sehr bald angegriffenund undicht werden würden.
Wasser-abläuf
Wasser-zulauf
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