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Arzneibuches von Sc Ii acht') der Wert der Percolation angezweifeltresp. verneint worden ist.
Ich stellte mir für diesen Zweck aus demselben Rohmaterial jedrei Tinkturen dar und zwar: 1. durch Percolation von 1 T. Drogemit 5 T. Weingeist (von 90 %\ 2. durch Maceration von 1 T. Drogemit 5 T. Weingeist, 3. durch Maceration von 1 T. Droge mit 10 T.Weingeist.
Es wurde selbstverständlich die beste Qualität der Drogen ver-arbeitet, die von der Firma Gehe & Co. in Dresden bezogen waren.Sie wurden alle als mittelfeines Pulver angewandt, wovon natürlichbei Lycopodium eine Ausnahme gemacht wurde, da dasselbe ja be-kanntlich ganz fein (wie zu einer Emulsion) verrieben vorliegen muss,um überhaupt von Alkohol benetzt und ausgezogen zu werden.
Die fertigen Tinkturen untersuchte ich dann in folgender Weise:
Das spezifische Gewicht wurde bei 17,5° C. mittelst derWestphal'schen Wage bestimmt. Für die Bestimmung bei anderenTemperaturen als 17,5° bemerke ich, dass das spezifische Gewicht derTinkturen mit je einem Grad Temperaturdifferenz ziemlich genau um0,0007 zu- resp. abnimmt.
Der Extraktgehalt wurde durch Eindampfen von 50 ccin Tink-tur auf dem Wasserbade und nachfolgendes, zweistündiges Trocknenim Wassertrockenschrank ermittelt.
Der getrocknete Rückstand von der Extraktbestimmung wurdealsdann gleich zur Aschenbestimmung verwandt. Zu diesem Zweckwurde er in der Platinschale auf kleiner Flamme vorsichtig verkohlt,zur dunklen Rotglut erhitzt, sodass alle brenzlichen Produkte sichverflüchtigten, die Kohle nach dem Zerreiben und Auskochen mitWasser zusammen mit dem vorher getrockneten Filter vollständigweissgebrannt, der wässrige Auszug dazugegeben, verdampft und dasGanze einmal zur schwachen Rotglut erhitzt.
Wie man jedoch aus der unten folgenden Tabelle ersieht, kommenirgendwie beträchtliche Abweichungen im Aschengehalt bei den ver-schiedenen Tinkturen, die etwa zur Identifizierung der letzteren mitherangezogen werden könnten, nicht vor, sodass die Bestimmung der
t) Pharm. Ztg. 1897, pag. 603.
Pharmakopoe.
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