Neutralisieren mit wässrigem Aetzammoniak völlig ausgefällt, der ent-stellende graue Niederschlag wird gesammelt, mit Wasser ausgewaschenund im Dunkeln vorsichtig getrocknet.
Beschreibung der Ursubstanz: Der Mercurius solubilis Hahnemannibildet ein schweres, graues Pulver, das in verdünnter Essigsäure beimErwärmen grösstenteils löslich ist. Beim Erhitzen im Porzellantiegelmuss das Präparat sich ohne Rückstand verflüchtigen.
Bereitung der Arzneiform: Der Mercurius solubilis wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Yerreibungen benutzt.
Litteratur: Halmemann, R. A. M. L. I, pag. 348. — Allen, VI, pag. 29G.
Mercurius sublimatus corrosivus.
Quecksilberchlorid.
Ursubstanz: Reines Quecksilberchlorid, HgCl 2 .
Besehreibung der Ursubstanz: Das Quecksilberchlorid muss den imDeutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Das Quecksilberchlorid wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen und nach Vorschriftdes § 6b zur Herstellung von weingeistiger Lösung benutzt.
Litteratur: Hahnemann, E. A. M. L. I, pag. 423. — Büchner u. Nusser, A.Z. f. II. I, Nr. 1, pag. 1. — Allen, X, pag. 579.
Mercurius vivus.
Quecksilber.
Ursubstanz: Reines Quecksilber.
Beschreibung der Ursubstanz: Das metallische Quecksilber mussden im Deutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Das metallische Quecksilber wird nachVorschrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt. DieBereitung der Verreibung geschieht mit der Vorsicht, dass das Metall