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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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Bereitung der Arzneiform: Das Basisch-Magnesiumcarbonat wirdnach Vorschrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. IV, pag. 135. Allen, VI, pag. 85.

Magnesia muriatica.

Chlormagnesium,

Ursubstanz: Reines Chlormagnesium, MgCl 2 + GIIiO,

Beschreibung der Ursubstanz: Chlormagnesium bildet ein weisses,sehr leicht zerfliessliches Krystallpulver, das in Wasser klar löslichist. Die wässrige Lösung darf weder durch Zusatz von Ferrocyankaliumgebläut, noch durch Zusatz von Chlorbaryumlösung getrübt werden.

Bereitung der Arzneiform: Das Chlormagnesium wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Litteratur: Halmemann, Chr. Kr. IV, pag. 178. Allen, VI, pag. 112.

NSanganum aceticum.

Manganacetat,

Ursubstanz: Reines Manganacetat, Mn (C 2 11.0 2 ) 2 + 4H 2 0.

Besehreibung der Ursubstanz: Das Manganacetat stellt ein blass-rötliches Krystallpulver dar, das in 3 Teilen Wasser löslich ist. Dieverdünnte wässrige Lösung mit einigen Tropfen Essigsäure versetztdarf durch Schwefelwasserstoff nicht verändert werden. Wird diewässrige Lösung mit Schwefelsäure und Chlorwasser erwärmt, so darfdurch Zusatz von Rhodankalium keine Rotfärbung erfolgen.

Bereitung der Arzneiform: Das Manganacetat wird nach Vorschriftdes § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. IV, pag. 214. Allen, VI, pag. 151.