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Lycopodium.
Bärlappsamen,
Stammpflanze: Lycopodium clavatumL. Fam. nat.: Lycopodiaceae.
Vorkommen: Lycopodium clavatum wächst in Europa, Asien, Nord-afrika und Amerika wild.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die Sporenwerden nach Vorschrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen undnach Vorschrift des § 4 zur Herstellung einer Tinktur benutzt. DieVerreibungen müssen stets frisch bereitet werden. Die Bereitung derTinktur geschieht mit 90# igern Alkohol. Das Lycopodium muss hier-zu vorher in einem Porzellanmörser trocken verrieben werden, bis eseine teigige Masse bildet.
Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt bei 17,5° ein spez.Gew. von 0,840—0,844. 10 Gramm Tinktur hinterlassen nach demEindampfen und Trocknen ca. 0,17 Gramm Rückstand. Wird dieserRückstand in geeigneter Weise mit Petroläther extrahiert, so verbleibennach dem Abdunsten des Petroläthers 0,10—0,12 Gramm eines fastfarblosen, dickflüssigen, fetten Oeles. Die Tinktur ist von blassgelb-licher Farbe.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich 1 / 10 .
Die Potenzen werden mit 90^igem Alkohol bereitet. Nur dieerste Decimalverdünnung ist in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Ilygea XIX, pag. 11. — Allen, VI, pag. 1.
Magnesia carbonica.
Basisch-Magnesiumcarbonat,
Ursubstanz: Reines Basisch-Magnesiumcarbonat.
Beschreibung der Ursubstanz: Das Magnesiumcarbonat muss den imDeutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.