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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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nur einen einzigen, langen, prismatischen Oxalatkrystall einseliliessen.Der Geruch fies frischen Khizoms ist nicht angenehm, der Geschmackscharf und beissend.

Charakteristik der Essenz: Die Farbe der Essenz ist hellbraun, derGeruch und Geschmack nicht spezifisch.

Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich 1 / G .

Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit00 % igeiri, von der vierten an mit 90 X igem Alkohol bereitet.Die niederen Potenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimal-verdünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.

Litteratur: A. H. Z. LXXVIII, pag. 142. Haie, N. R., pag. 590 (Oelime'sUebers., pag. 344). Allen, Y, pag. 153.

Juglans.

Walnuss,

Stammpflanze: Juglans regia L. Fam. nat.: Jugländaceae.

Vorkommen: Der Walnussbaum ist einheimisch in den Länderndes Kaukasus und wird jetzt in ganz Europa wegen seiner Früchtevielfach kultiviert.

Angewandte Pflanzenteile und Bereitung der Arzneiform: Vom

Walnussbaum werden die frischen grünen Fruchtschalen und die Blätterzu gleichen Teilen nach Vorschrift des § 3 zur Herstellung einer Essenzbenutzt.

Beschreibung der Pflanze: Der Walnussbaum wird bis zu 20 Meterhoch, besitzt aschgraue Kinde und wechselständige, einfach unpaariggefiederte Blätter. Die Blätter sind im Umriss eirund und etwaslänglich, die Fiederblätter sind rundlich eiförmig, ganzrandig, im jungenZustande zart häutig, im älteren Zustande lederartig fest. Die ganzenBlätter, namentlich die Blattrippen, sind in der Jugend drüsig behaart,später werden sie kahl. Die BiUten sind einhäusig, grünlich, diemännlichen stehen in langen Kätzchen, die weiblichen stehen an der