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0,052 Gramm betragen, also bei der Titration 2,05 cm 3 Zehntel-Normal-Salzsäure zur Sättigung unter Verwendung von Jodeosin als Indikatorverlangen. Es soll 8— Yi% von der vorhandenen Extraktmenge be-tragen. Die Tinktur ist von brauner Farbe und scharfem Geschmack.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich y 10 .
Die Potenzen werden bis zur dritten Deciinalverdünnung mit60 % igem, von der vierten an mit 90 % igcm Alkohol bereitet.Die niederen Potenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimal-verdtinnung in 1 cm dicker Schicht bräunlich bis gelblich gefärbt.
Litteratur: Halmeiuann, K. A. M. L. III, pag. 248. — Allen, V, pag. 137.
Iris.
Schwertlilie.
Stammpflanze: Iris versicolor L. Eam. nat.: Iridaceae.
Vorkommen: Die buntfarbige Schwertlilie kommt in den VereinigtenStaaten von Nordamerika und in Canada vor.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die frischenWurzelstöcke von Iris versicolor werden nach Vorschrift des § 3 zurHerstellung einer Essenz benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteiles: Der Wnrzelstock vonIris versicolor ist kriechend, verzweigt und deutlich gegliedert. Er istauf dem Querschnitt eirund und auf der Ober- und Unterseite abge-flacht. Er ist durch die Narben der früheren Blätter geringelt, besitztan der Spitze noch Reste der vorjährigen Blätter und Stengel undträgt an der Unterseite viele in Querreihen stehende, fadenförmige,lange Wurzeln. Aussen ist der Wurzelstock gelblich bis bräunlich,öfters auch stellenweise grünlich überlaufen, innen dagegen ist er weissoder gelblichweiss. Auf dem Querschnitt erkennt man unter der dunk-leren Epidermis eine weisse Binde, welche gegen den inneren ebenfallsweissen Holzteil durch einen dunkleren Ring abgegrenzt ist. Im Holz-körper bemerkt man zerstreute, dunklere Punkte, die durchschnittenenGefässbündel. Die Binde enthält langgestreckte Oxalatzellen, welche