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fünf blätterig. Die Blumenblätter sind am Rande mit vielen schwarz-purpurnen, knopfförmigen Drüsenhaaren besetzt, welche ein fettlösliches,dunkelpurpurrotes Sekret enthalten.
Charakteristik der Essenz: Die Farbe der Essenz ist dunkelkirsch-rot, der Geruch nicht charakteristisch und der Geschmack etwas scharf.
Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich 1 / 6 .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdiinnung mit60 % igem, von der vierten an mit 90 % igem Alkohol bereitet.Die niederen Potenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimal-verdiinnung in 1 cm dicker Schicht rötlich bis gelblich gefärbt.
Litteratur: Hygea V, pag. 485. — A. H. Z. LXXIX, pag. 22. — Allen.Mat. med. V, 53.
iatropha curcas.
Stammpflanze: Jatropha curcas L. Fam. nat.: Euphorbiaceae.
Vorkommen: Jatropha curcas wächst in Mittel- und Südamerikaund wird in Vanillepflanzungen häufig kultiviert.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die reifenSamen von Jatropha curcas werden nach Vorschrift des § 4 zur Her-stellung einer Tinktur benutzt.
Beschreibung der Droge: Die Früchte von Jatropha curcas sindkugelig und fleischig, von der Grösse einer Kirsche und schwarzemAeusseren und enthalten in drei Fächern je einen Samen.
Charakteristik der Tinktur: Die Farbe der Tinktur ist hellgelb,der Geruch nicht spezifisch und der Geschmack etwas scharf.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich x / i0 .
Die Potenzen werden mit 90^ igem Alkohol bereitet. Die niederenPotenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalverdiinnung in1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Hering, A. A. P., pag. 588. — Allen, V, pag. 182.