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Hepar sulfuris Hahnemanni.
Kalkschwefelleber.
Ursubstanz : Kalkschwefelleber.
Herstellung der Ursubstanz: Ein Gemisch von gleichen Teilen fein-gepulverten Austerschalen und Schwefelblumen wird 10 Minuten langin Weissglühhitze erhalten und nach dem Erkalten in wohlverstopftenGläsern aufbewahrt.
Beschreibung der Ursubstanz: Die Kalkschwefelleber bildet einsclimutzigweisses Pulver, das sich nur schwierig in Wasser löst undauf Zusatz von Salzsäure reichliche Mengen von Schwefelwasserstoffentwickelt.
Bereitung der Arzneiform: Die Kalkschwefelleber wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Die niederen Verreibungen zeigen einen deutlichen Geruch nachfaulen Eiern.
Litteratur: Hahnemann, E. A. M. L. IV, pag. 319. — Hahnemann, Chr. Kr.,III, pag. 348. — Allen, IV, pag. 572.
Hydrastis.
Canadische Gelbwurz,
Stammpflanze: Hydrastis canadensis L. Fam. nat.: Ranunculaceae.
Vorkommen: Hydrastis canadensis wächst in schattigen Berg-wäldern Nordamerikas, in Canada, Pennsylvanieu, Georgia und Carolina.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform : Der frischeWurzelstock von Hydrastis canadensis mit den anhängenden Wurzelnwird nach Vorschrift des § 3 zur Herstellung einer Essenz benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteils: Die Hydrastiswurzelmuss den im Deutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Charakteristik der Essenz : Die Farbe der Essenz ist hellgelblich-braun, der Geruch eigentümlich und der Geschmack bitter und kratzend.