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filtriert, so erhält man eine madeirafarbige Lösung-, die durch Zusatzeiniger Tropfen verdünnter Schwefelsäure blassgelb wird und dannnach wenigen Minuten rötliche Flocken abscheidet. Die rötlichenFlocken lösen sich nach dem Abfiltrieren in Methylalkohol klar auf.Quantitative Prüfungen der Essenz fehlen zur Zeit noch. Die Farbeder Essenz ist rotbraun, der Geruch eigentümlich nach Wurmfarnwurzelund der Geschmack etwas brennend.
Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich i / s .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit60^igem, von der vierten an mit 90%igem Alkohol bereitet.Die niederen Potenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimal-verdünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: A. II. Z. II, pag. l J7. — Med. luvest. X. S. III. 282. — Allen,IY, pag. 332.
Fluoris acidum.
Fluss-Säure.
Ursubstanz: Wässrige Fluss-Säure HF1.
Bereitung der Arzneiform: Wässrige Fluorwasserstoffsäure wird zurHerstellung von wässrigen Lösungen nach Vorschrift des § 5b benutzt.Die erste bis sechste Decimalpotenz wird mit Wasser bereitet. Beider Bereitung und Aufbewahrung von Fluorwasserstoffsäure und derenPotenzen sind Guttaperchafläsclichen in Anwendung zu bringen.
Charakteristik der Verdünnung: Werden 10 Gramm der drittenDecimalverdünnung in einer Platinschale mit 10 cm 3 Normal-Zehntel-Kalilauge versetzt und die Mischung in einer Glasstöpseltiasche mit30 Gramm Wasser, 25 Gramm Aetlier und 3 Tropfen einer 0,4^ igenalkoholischen Jodeosinlösung vermischt, so sollen zur Entfärbung derwässrigen Flüssigkeit 5 cm 3 Normal-Zehntel-Salzsäure verbraucht werden.
Litteratur: Neues Archiv II, 1, pag. 101. — A. H. Z. LXXIII, pag. 47. —L'art. med. IV, 1866. — Allen, IV, pag. 332.