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Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit60 % igem, von der vierten an mit 90 % igem Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalver-dünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Ilale, N. E., pag. 93. — Oelime, llale's Am. Ulm., pag. 47. —Allen, I, pag. 561.
Asa foetida.
Stink -Asant.
Stammpflanze: Ferula-Arten, besonders Ferula Narthex Boiss. undFerula Scorodosma Benth. Fam. nat.: Umbelliferae.
"Vorkommen : Die Asantdolde wächst auf sandigen Stellen in Persienund den benachbarten Gebieten.
Angewandtes Pflanzenprodukt und Bereitung der Arzneiform: Das
aus der Asantdolde austretende Harz, der Stink-Asant, wird nach Vor-schrift des § 4 unter Verwendung von 90^igem Alkohol zur Herstellungeiner Tinktur benutzt.
Beschreibung der Droge: Der Stink-Asant muss den im DeutschenArzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt bei 17,5° ein spez.Gew. von 0,855 bis 0,865. 10 Gramm Tinktur hinterlassen nach demEindampfen und Trocknen 0,80 bis 1,20 Gramm Rückstand. DieTinktur besitzt den charakteristischen, lauchähnlichen Stink-Asant-Geruch und ist von dunkelweingelber Farbe.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich '/ io-
Die Potenzen werden mit 90 % igem Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimal-verdünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt und besitzenbis einschliesslich der sechsten Decimalverdünnung einen deutlichenGeruch nach Stiuk-Asant.
Litteratur: Archiv I, 3, pag, 187. — Hartlaub u. Trinks, B. A M. L. II,pag. 336. — Allen, I, pag. 569.