einer römischen Ziffer. Diese Art der Bezeichnung ist ebenfalls vonHalmemann eingeführt und hat folgende Grundregeln:
3. Potenz mit ein Milliontel Arzneigehalt = I.
6. „ „ „ Billiontel „ = II.
9. „ „ Trilliontel „ = III.
12. „ „ Quadrilliontel ,, = IV.
15. ,, Quintilliontel „ = V.
18. „ „ ,, Sextilliontel „ = VI.
21. „ „ „ Septilliontel „ = VII.
24. „ „ „ Oktilliontel „ = VIII.
27. ,, „ „ Nontilliontel „ — IX.
30. „ „ „ Decilliontel „ = X.
Bei einigen Aerzten gebräuchlich, aber seit Einführung des Gramm-gewichtes zu Verwechselungen Anlass gebend, sind Decimalbruch-stellen für die Decimalscala und Centesimalscala (z. B. 0,2 = 2. Dec.,0,02 = 2. Centes).
NB. Sehr praktisch dagegen ist die neuerdings, nament-lich in England gebräuchliche Bezeichnung der Cente-simalpotenzen durch die einfache Ziffer, der Decimal-potenzen durch ein + (z.B.Aconit. 3 = 3. Cent., Aconit. +3= 3. Decimalpotenz).
F. Die Mass- und Gewichtsverhältnisse bei Bereitungder Essenzen, Tinkturen, Potenzen und Yerreibungen.
Die bei Bereitung der Tinkturen, Potenzen und Verreibungen inAnwendung kommenden Mass-und Gewichts-Verhältnisse sind der leich-teren Uebersicht halber in 10 Paragraphen angegeben, auf die im zweitenTeile bei den einzelnen Mitteln verwiesen werden wird. Im voraussei bemerkt, dass:
100 Tropfen destilliertes Wasser = 100 Gran (6,2 Gramm);200 „ Weingeist = 100 Gran (6,2 Gramm)angenommen sind.