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DeutscheKenennunge».
Vorkommen, Dereitung, Eigenschaften.
Anwendung.
Zucker.
verstehen sind, die sich beim Sublimiren ganz verflüchtigen.Man bezieht es von Schweinfnrt, Wien und andernFarbenfabriken.
Hier ist vorerst blos die Rede vom Rohrzucker; das Rohrwird ans Saamen erzeugt, die man in gute, umgegrabeneErde aussät, es bedarf g bis lg Monate zum Wachsthum nnd erreicht dann gewöhnlich eine Höhe von 8 bisl2 Fuß und eine Dicke von 1 bis Z Zoll. Zur Zeitder Reife wird es gelb, und dann ist der innere markigeSaft am süßesten. Das Rohr wird abgeschnitten nachden Mühlen gebracht nnd der Saft zwischen Walzenausgepreßt. Unter selbigen wird dann Aschenlauge undKalkwasser gethan, bei dem Kochen schwimmen die Nn-reinigkeiten oben auf, werden abgeschöpft und die reineSüßigkeit bis znr Syrnpsdicke eingekocht. Der eingedickteSaft gerinnt beim Erkalten zu einer körnig krystallinischen,mit viel Syrup angefüllten Massa. Man läßt diesenablause» und bringt den dadurch trocken gewordenenZucker unter dem Namen Rohzncker, Moscowade, in denHandel; er ist weißlich, gelb oder röthlich-braun. trockenoder feucht und mehr nnd weniger frei von Syrup undandern llnreinigkeiten. Der von dem krystallisirten Zuckerabfließende Schleimzucker wird Melasse genannt. Inden französischen Kolonien wird der eingekochteSaft noch mehr gereinigt, indem man ihn in konischeGefäße gießt, deren nntere Ocffnnng, bis er ganz krystal-listrt ist, verstopft bleibt; wenn sie geöffnet wird, lauftder Syrup ab, und dann legt man eifenfreie, nasseThonerde anf die obere Fläche, deren Waffer durchsintertnnd die Syruptheile mit sich fortnimmt; diese? hellere,syrupfreiere Zucker heißt Sucre lerrc. Weiter wird derZucker in den Kolonien nicht gereiniget, theils weil dortder Arbeitslohn zu theuer ist, theils weil die Mutter-länder es zur Begünstigung ihrer Raffinerien verbotenhaben. In Enropa geht dann das Reinigen in denRaffinerien weiter fort, gewöhnlich löst man den Znckerin Kalkwasser aus, klärt ihn mit Blnt oder Eiweiß,' dunstetihn ein, bringt ihn znm Krystallisiren in umgestürzte,kegelförmige, thonerne Formen, deren untere Oeffnungman verstopft nnd mit der Thonerde hiebei eben so ver-fährt, wie bei dem Sucre terrv, nnr wird hier dasDecke» mit der Thonerde so lange fortgesetzt, bis derZncker dnrchans weiß ist; je. weißer man ihn zu erhaltenwünscht, je öfter mnß die beschriebene Art zu raffinirenwiederholt werden, der so erhaltene Zucker heißt dannRaffinadezucker; der weniger gereinigte hat den Na-men Melis, weil er minder sein ist nnd gröbere Kry-stalle hat. Ans dem vom Melis ablaufenden Syrnp
Der Gebranch der Zucker istbekannt.