380
«tv. -- eke.
DeutscheAenennungen.
vorkommen, Bereitung, Eigenschaften.
Anwendung.
Zaffer.
Vvrra «stkr».»-»tker«.
Zinnobergrün
oder
Laubgrün.
auch schwächer als der Weinessig. Der Holzessig wirddurch trockene Destillation des Holzes, bei Kohlenbrennereiengewonnen. Er ist brau», von überaus unangenehmemNauchgeruch und Geschmack; er wird aber durch chemischesMittel von den brenzlichen Theilen befreit und man kannihn als gereinigten Holzessig wie andern Essig unterNahrnngsmittel gebrauchen. Der Essig ist vielen Ver-fälschungen nnterworsen, besonders durch spanischen Pfeffer,Seidelbastkörner oder Kellerhalssaamen, Galgant-, Ing-wer- nnd Aronswnrzel, sogar Schwefelsäure oder Salpe-tersäure werden darunter gegossen; man erkennt aber dieVerfälschungen leicht dadurch, wenn man sich zu gleicherZeit die Oberlippe mit ächtem Weinessig nnd die Unter-lippe mit dem zu prüfende» Essig bestreicht nnd beideLippen an der Luft trocknen läßt; bleibt dann eine scharfezusammenziehende Empsindnng auf der Unterlippe zurück,so war der Essig gewiß verfälscht; sind Schwefel- oderSalpetersäure darunter, so ziehen selbige Gaumen, Zahn-fleisch und Zunge gewöhnlich ans eine schrnmpsende Weisezusammen. Noch ein Kennzeichen des ächten Essigs ist,wenn sich Fliegen nm ihn sammeln, weil sie den ächtensehr liebe»; ist der Essig mit Branntwein vermengt, soschmeckt er zwar angenehm ätherartig, erhitzt aber sehr.Ma» verwahrt den Essig in gnten Kellern und in voll-gefüllten Gefäßen, wenn er zum Lagern bestimmt ist.Diese Säure wird jetzt in Deutschland überall inbesoiidern Essigsiedereien gemacht. Ei» gewisser V. delGrosso hat eine für die Oekonomie wesentlich vortheil-hafte Erfindung, die Essigbereitnng in Pulverform gemacht.Man nimmt eine beliebige Quantität pnlverisirten Li-emoi-li»'tnri, den man mit sehr gntem Weinessig anfenchtetnnd in einem Ofen trockuet. Man pnlverisirt dann vonNenem, läßt ihn nochmals trocknen und wiederholt dieseOperation 4 — S Mal, woraus man das Pulver ineinem Gläschen aufbewahrt, lim nun flüssigen Essig zuerhalten, mischt man eine halbe Unze dieses Pulvers mit3 Unzen Wasser oder besser noch mit weißem Wein, läßtes dann 5 Minuten ruhig stehen, worauf sich die Flüssig-keit sauer von dem Lr<;n>nr wrlgri abtrennt, welcher sichniederschlägt. Den so erhaltenen Essig kann man aufder Stelle gebrauchen.
Beschrieben unter Sin alte.
wornach selbiges in einigerZeit eben so gut wie ge-räuchert in den Handel ge-bracht und seiner Haltbarkeitwegen bei großen Seereisenverwendet wird.
Wird durch Vermischung von Chromgelb und Berliner-
oder Mineralblaneigentlicher Zinnober,
erhalten. Diese Farbe ist keinda unter selbigem nur Farben zu
Er wird in derOel- und Wasser-malerei gebraucht.