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Droguerie-, Spezerei- und Farb-Waaren-Lexikon, oder vollstandige und genaueste Anleitung, die officinellen Benennungen der Droguerie-Waaren, welche auf den Preis-Couranten gewöhnlich abbrevirt sind, in den ganzen Worten richtig deutsch und lateinisch verstehen zu können
Entstehung
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118
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t18

Al'breviat»-ren.

GanzeBenennnn-gen.

DeutscheBenennun-gen.

Vorkommen, Bereitung.Eigenschaften.

Anwendung.

ninni».

Gentianin.

Geriiche.

eingedickte» Fleischbrühen oder Sup-pentafeln sind ebenfalls ursprüng-lich Gallerten. In Münchenwird viele Gallerte bereitet undversendet.

Man bereitet es aus der' rothen En-zianerwurzcl in chemischen Fabri-ken. Ein gelber krystallinischer,nicht bitterer Stoff.

Charakteristik der be-kanntesten Gerüche.

Alle Materien, welche einen Gernchverbreiten, sie mögen fest, flüssigoder lnftförmig seyn, sind entwederganz und gar flüchtig (wie die luft-förmigen immer) oder sie enthaltenflüchtige Bestandtheile. Wenn letz-tere als höchst feine Dünste in dasGeruchs-Organ, die Nase gelangen,so üben sie einen Reitz aus, undbewirken so durch die sehr verschie-dene Weise, in welcher dieß ge-schieht, die große Mannigfaltigkeitder Gerüche. Da es schwer, jannmöglich ist, abstrakte Begriffevon den Gerüchen zu geben, so er-scheint es am zweckmäßigsten umvollkommen verstanden zu werden,daß jeder einzelnen Art ein Beispiel beigefügt werde.

Der e ck el erregende Geruch(uauseöse Geruch) ruft Uebelkeitoder Neigung znm Brechen hervor.Z. B. gestoßene Jalappa, faulesFleisch.

Der sanre Geruch, welcher zu-sammenziehend gerade wie ein aufdie Zunge gebrachter saurer Kör-per wirkt. Z. B. saure Milch,Essig. Im höhern Grade und nach-theilig zeigt er sich z. B. bei derconcentrirten Salzsäure, Salpeter-säure.

Der kratzende oder stechendeGeruch, welcher im Schlunde einunangenehmes Gefühl nnd einenReitz zum Husten erzeugt. Z. B.

ungswcrkzeugeu leid-ende Personen.

Es hat in der Medicinnoch keine Anwendungerhalten.