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Droguerie-, Spezerei- und Farb-Waaren-Lexikon, oder vollstandige und genaueste Anleitung, die officinellen Benennungen der Droguerie-Waaren, welche auf den Preis-Couranten gewöhnlich abbrevirt sind, in den ganzen Worten richtig deutsch und lateinisch verstehen zu können
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«MUAÄ«?. ete. — MV??. ,

Abbreviatu-ren.

GanzeBenennun-gen.

DeutscheBenennun-gen.

Vorkommen, Bereitung,Eigenschaften.

Anwendung.

zend, auch schwer zu pulvern; incinbezieht sie aus Amsterdam.

r»rin.ani)xÄ»I.«eurarkui»

»rninseu I^urkur

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Mandelmehl

oder

Mandelkleie.

Sind die Ileberbleibsel beim Auspres-sen des Oels aus den Mandeln.

Mit Seifenspiritus ge-mengt, erhält mandaraus die Mandel-seise, unter venetia-nische Seife gibt sieauch ein Schönheits-mittel znni Waschender Haut.

rvl <»u» iinj»Pi»»a-tuni.

Eingedickte^chsengalle.

Wird durch Abdampfen der frischenOchsengalle erhalte».

In der Medicin inner-lich und äußerlich.

G«I »iiniald.

vitrii>II»ii»>.

Masgalle.

Ist der salzige Schaum, welcher sichin den Gefäßen bildet, worin Glasgeschmolzen wird: er wird mit derSchaumkelle abgenommen und inWasser geschüttet, worin er nachdem Festwerden weiße oder asch-graue Kuchen bildet; die Galle vomweiße» Glas ist die beste, die Von,Bouteillenglas die geringere.

Der Hauptverbrauch istzu Verglasungen beiirdene» Geschirren u.bei Fayence, zumFluß beim Schmel-zen der Metalle, beimLothen, znm Blei-che» zc.; ganz reingebraucht man sie i»den Apotheken als ab-führendes, eröffnen-des und die Ver-dauung beförderndesMittel; die Roßärztemachen auch Ge-brauch davon.

rerr. »evt.«x^ck. liq.

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ae«tio»in«x^Satun»ti«zui«^u»n.

FlüssigesessigsaueresEisenoxyd.

Frisch niedergeschlagenes Eisenoxyd wirdi» Essigsäure aufgelöst. Es gibteine dunkel- (blut-) rothe Flüssig-keit von süß zusammenziehendem uudsauerm Geschmack, stark nach Es-sigsäure riechend.

Innerlich in der Me-dicin.

rerr.earvon.

earl»«»i»i»euin.

Kohlen-saures Eisen.

Ist ein grünlich graues, oder anch,wenn es nicht ganz frisch ist, roth-brauneS Pulver, welches, mit Salz-säure Übergossen, stark aufbraust.Es wird bereitet durch Niederschla-gen des Eiseiwitriols (schwefelsauer«Eifenoryduls) mit kohlensauer«! Al-kali, ist geruchlos, und der Geschmackschwach eisenhaft; es muß in gutverschlossenen Gefäßen aufbewahrt

In der Medicin wird esinnerlich gebraucht.