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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
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161
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Neuntes Buch. 161

Brüh von Zwiebeln / welche klein zerschnitten und in aus. So kan auch/nach Belieben / über die gebachene

Schmaltzgeschweist werden müssen / folgender Massen Grunde! eine Brüh gemacht werden/und schickt sich die

darüber wachen / indem man Wein unv Erbes-Bruh/ Nachfolgende nitübel dazu/wann man nemlich Eycrdot-

vde: auch etwas Gewürtz unv gerieben Brod/nebst Eisig/ tern wohl zerklopfft/darein etwas Essig giesset / quck> klein-

»u den Zwiebein thut/und also die Grunde!/ nachdem sie gehackte Kuchen-Krauter/ nebst Butter und geflossenem

vorhero einen Sud in Essig und Wasser gethan/in dieser Jngber dazu thut/ solches sieden last/ in eine Schüssel

Brüh aussieben lasset. anrichtet/ und die Grunde! daraufleget Auf diese Art

§.2. . könnenso wohl auch die Kressen/und andere kleine Fifch-Cndlich werden auch die Grundes /gleichwie ande- Um/ als Sangeiein/Crlitzen / wie auch die kleinen Weiß-te Fische/folgender Gestaltgebachen: Nemlich /man sal- Fischiein/zubereitctwerden/nur daß diejenige/so Schup«tzet dieftlbiqe vorhero/kehret sie sodann im Semmel-und pen haben/davon gereiniget/ und bey den Kressen unvandern Mehl inn/und dächtt sie aus dem Schmaltz her- WeWschlsin das Eingeweid herausgenommen werde-

'L

Das xxiii.

guten Gewürtz gcwürtzet/auch mit einem Stücklein Buk,teraufgesotten/über diegeba^

eme^.»'UN) / u^o^ 9, 4.

Wie die Schildkröten zuzurichten Item/Wle sie zu dachen undzu füllen. L. x. vnd endlich wie die Frosch zubereiten seyen.

s7i. WiedieKttSstMm-ichten/dieSchalenzufällen »nbmbaS)«»r/ ter aufgesotten/über diegebachene Kr. angericht wer-auch eine Brüh darüber zu machen sey- F. 2. Aus was Art den kan. So küN .man auch/ttn statt VerFleischbrÜH guten»md Weiß die Kredse sonst zu dachen; Item/wie sie unter dem We'iN nebst Ziicker UNd ZiwMtt nehmen/ wann mall

«- Bck» W d->»°^Il. E° ab-- °i. Kr.ds«M« d noch e 'n anders gutes Esten zu mache».' ^ klein sind/ können sie mit samt den Schalen gebaren/so

" ' sie aber groß/unv also die Schaalenstarck sind/werven

dieselbige abgezogen/und das andere im S-chmaltz ge-bachen / hernach eine Brüh von Agrest oder unzettigen^ ^ ^ Weintrauben / welche mit Wein /.Gewürtz und Butter

Ach den Fischen wi'rdauchöon den Krebsen/ zuzurichten darübergemacht werden. Ja sie könnenauch/Schild-Kröten und Fröschen zu handeln wannsie von den SchMlengereiiilget/unddie Flossen/i?n / welkt e folgeiZder Gestalt zugerichtet wie auchdie Beine davon woh! abgeschnitten worden/inwerden: Nemlich/die Krebse pflegen ins- ein Teiglein MitWein und Eyerdottern vermenaet/ge-gemein mit halb Wasser und Wein/over mit dunckt/und alsogebachen werben. Nicht weniger könn»»

lauter Wasser/ (wiervoi Gliche etwas Essig dazu nehmen) sie/so sie gesötten/ausgemacht / und die Nalen samt denmit Saltz/Kümmcl und Pfeffer vermenget / gesotten zu Schaalen an den Schwanken und Scheeren hinweg ae-werden und wann sie genug haben (welcdÄ man düran khan worde^/in Hopffen-Salat/welcher vorhero w-Merkennet/wann man einsScheerdayongbbricht/undver- gebrükt/und in Butter und Gewürtz abgekocht werdmsucht / od sich das Fleisch wohl davon abloset) so richtet muß gekorbet und aisv msteinar.der angeriw tet werden /man sie in eine SchüssU /und bestreuet dieselbige mit Pe- weiches ein gut u5d schönes Essen ist. Gedampfft abertersiliey-Kraut und Barabi Blümlein/decket sie mit ei- können sie in einem Tiegel werden ,wa, - man nemiichennem Serpie! zu/und trägt sie also warm zu Ti^ch. Aus dieselbigevon den Schaalen reiniget / bernach m den Mie-den Rand der Schüssel/ kan Pfeffer unv Saltz geleget ge. Butter und Gewürtz thut/und also die Krebs bann,werden, ^okanmanauchdie Krebs-Schaalensüllen/ nenvampffenlast. E ie lassen sich auch wo^l in S'nntund zwar ausfolgende Art: Nemlich/man nimmtgrosse essen/wann man ncmlichen dieselb geaukschählet - unv >nKrcbse/sievclsie/wievbcngedacht/ab/lvscl alsdann v>e einer Schüssel mit Butter und Eenfft aus einer Koblen<5cl'eeren und Schränk aus den Schaalcn/ und hacket sieden lasset. Ferner k5nnen auch d»e Krebs in Austin?d> selbige klein / thut daraus gerieben geröst SemMcl, Schaalen zubereitet werden /wann man nenM ,n dieMebi/ kleingehacktPemsiljen-Krauk / gutes Gewürtz/ ausgeschalten Schwäch d'arem thut / und mit Buttetzund elioaSE alt? dazu, machet solche Füll mit Eyern an/ und ausgedruckten Cilroneu.Susslviese'bigeei^enSuvfüllctsie hewacZ in diegrosseKreb^Schaaien oder Na- aufitbun lastet. Ha man kan sie auch umerdieOiapam-sen/nachdem mantie wrhero wob! ausgesäubert und das ka nehmen»

Bitteredavon gethan hat/dachet sie im Schmutz/und

zwar entweder !i: einem Osin / oder in einet Borten-- Nichtwemger kan von denKrebse'n eine Milch auf

Pfannen; 5lnd über Liefte Gesüllle/ian man anchn/ach folgende Weiß gemacht werden: Nemlich/man muß die

BUiebcn'emeBlüh/entwedsrvom Hewürtz und But- gesottene Krebs schäien/nnddas Unsaubre davon chun/

ter/odervonWem/ZuckerundZimmet/wieauch andern olevann alleszusan men in emem.Mvrsner stvssen / mit

guten Gewürtz darLoer machen. C o können auchKnvps- guter Milch t>urchtre>ben/und den dem F^uerzusammen

leinvon so cher M gemaä t / und in der Fieischbrüh / tauffen lassen- Doch muß man wvh> Acht haben / daft es

gleich andern KneMein / gekocht werden. Nicht stinckend werde.Wcm r es nun zusammen grausten/

5 .2. > folhut.man es inemreinTuch/unddazilfrisch-geklaubte

Weinbeer/bindeteezusammen/undbeichwebrrs/hernach

vsrhin schon .aedackt/imWMr abgesoiiten / und aus den wann es erdart^zerichnelvetmatzes >n Stücks / machet

Schaalen gs'löftr/ sondern auch die Sci'wätitz samt den eine Brüh von Pfefferkuchen / Wein unv Gewürtz dar-.

Scheeren in einWenig?)ZM geschwungen/und aus dem über/ und lasset es noch einen C ud aufthun. So kay

Echma'tz gcbachen werden / dann auch eine Brüh man auch noch ferner ein krasitiges Essen von den Kreb,

bondenen'aaien (welche wobl zerstosien / und nebst ftn/auffolqende Weise/machen-MmUch/manziebetden

aebaheten Brod / in einer Fieischbrüh gesotten werden Krebsen die Dörner oder Aeverlein lebendig aus den

müssen) dnrch einen Sepher durchgettkben / und mit Schwäntzen/lchneidetdie Echnautzen hinweg/ zertivsset

" X D Hernach