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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
Seite
120
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Des klugen und Rechts - verständigen Haus-Vatters

ftl voll;u mucken/ rührets zuvor alkeZeit wol unter einan- oderverrencketworden/so gebt vem Patienten alle Tag

ver/legecem frisches rothesMangolt^Blat aufdieWun» Alantwurtz-Wassmvas aus der Wurtzel gebrandt «st/

den so offt ihrs verbindet. dreymal imTag/desMvrgens/Mittags und Abends/

Wann jemand geschossen wird/und die 2^ugel allemal; .Loth zu trincken i so wird ihm innerlich heilen

nihme bleibe: Nehmet Haar-Wurtz/ Haus-Wurtz/ waözerbrochenistvonFieischundBeinen /auchinwen-

Hasen -Schmaltz undHennemFett/stoiftts alles in emem digemGeäder.

Morserwol untereinander/biß eswolzähwird/undle«

gets aufden Schaden/es zeuch tS heraus und ist bewährt. V»r die IttrüchtkN,

Das plttverzu loschen/ nehmet eine FuchsZun- Nehmet eingebrändten Alaun / bindetihn in ein kel<

g-n,!>«-..rsi- l» «rLuwu°dw°m«mrg-woff-n mW, ihn >4- S,md-n ms»arffm

HM gleich. Wann man ^chieß-Pulver einnimmet/ so ^er.' Nehmet schweinen Scbmaltz / schmieret die

löschet es aiichvon ^tund an. ^ . . Zikrachten drey Freytag nacheinander damit: Oder

Vor die Wundsuchr: Nehmet rote Myrrhen/ sie« nehmet welsche Nüsse/weil sie noch in den grünenScba-

Kunden darmit/ undlegets >-ni?.^/»^,^wol/undreibetdie3itrachten alle Taa

«Ainen Oornooer swecr «»»> vr». : Nehmet Strupff-Wurtz/ stossetswvl / dru,

her»: Nehmet ein Hasen Aug/ bindetsauf den Scha- cket den Safft heraus/thut ihn in einen guten Wem. Es-

den/ es zeuchts in dreyen Nächten heraus. s,g, schmieree euch in einem Schweiß-Bad / odersvnsien

Wer mit einem Pfeil geschossen wird/ Vernehme varnnt/es ist bewahrt-

Papvel'Kraut mit der Wurtzel/stvsse und lege es auf die Öder nehmet Haselnuß / kauet sie des Morgens M»

Wunden ;dtö andern Tages findet ihr daeEizenaufder im Munde/ schmieret die Zikrachten damit/daSM

Wunven. . ^ ^ ^ ^ fünff Morgen nacheinander/es vergehet.

vor die Maden »n den Wunden/nehmet Ret- '

tich/stossei ihn wol / undtröpfictdenSafftiudieWun- AUNgewGebrecheN.

de^o sterben sie. I^vilein in den VordieSräuneaufder Zungen. Nehmeteines

So emem Rttw oas SapstclN m ven voll geläuterten Honigs/ zwey Löffel voll Essig/

-MS >"Ut. ^. . vier Löffelvoll Wasser und Alaun darzu/ thutsineinHa-

Nehmet welsche Nuß Kern ^stossets klein zu einem fx,ejn/lassets ein wenig sieden / sobald eö emwenigpo-

Muee/ bindets dem Kind aufvie^cheitel/ so hebt es ihm ^er/ waschet den Mund Vamit/unV

dasZäpflein wieder auf; Hafen-^chmaltzin den Wir- ^cbts zum Gurgel-Wasser/es ist bewährt,

bel gefchmiert/hilfft gleichfalls. Vor die Nlarrern, so einem ausder Zungen auf-

5w?nscken das^ävttein em fahren/ nehmet Essig und Rosen-Wasser/ thuts unter-

Wann emem einander/ schwanckets im Mund hm und wieder / dle

gantzes Jahr gesunken Ware. Blattern vergehen davon.

Nehmet Mastix und welsche Nuß - Kern mit dem

Rechts. Anmerckungen über das

muß diß eine Mang gebrauchen/ b>ß es sich wieder über achte Buch.

sich giebt. Ndeme die Gesundheit unter die gröste Gluck,

-5)^ ki- der Zäkne. >HGK.seliqkeit des Menschlichen Lebens zu zehlen/ vi-j.

vlt Vkl. ^liZ^rittor.i.UrKic.cap.7. als handelt ein jedwede

VordieGeschwulstder Zahn/oder j^ntten des und löblich/wann sie zur Erhalt-Leibes / auch vor die Schuß. Nehmet Nuben und ^ Beförderung derselben allen möglichsten Keifi an-Brod /drucket den Safft heraus/und schmieret euch dar« ^ndet/eingedenck/ daßvondemWohlseyn ihrer Bur-mit, reibets wol mit der Hand hinein/in emem schweiß- Unterthanen/ auch das Wohlseyn ihrer gantzenBad/ oder sonst bey der Warme; das ist vor alle wilde 6epenä,'re und abhänge / viä.l.un. /.4.8c s.Schuß an den Zähnen / oder am gantzen Leib gut; es ist ^ ^ llczuicl. in ea 5sÄ. esse ck'car. Diese

bewährt. . ^ Sorafalt nun bestehet unter andernauchhierinnen/daß

Vor die Scbuß der Zahn/ dle zu den Äugende- vor allen befleissige/gesunde ^.uffr/ gesundes

hen Nehmet Pfeffer und Weyhraucy/gedörrte Boh- und Srunnen zu haben / alswetche Stück die

nen/stossns zu Pulver/ ruhrets in Cyer-Weiß an / stre». v.^^^^er bey richtiger und guter Gesundheit bewah-

chets auf einTüchwn/legetsaufden Backen/auf die A« ankönnen/da im Gegentheil die Unterlassung sothaner

dern/ es hilfft. /!?- Kranckkeiten/mit kttch»

ritte rote und weisseCorallen zwey Unzen/csIcinirtenBi- .......

sam-Stein eine Unz/ eingemocht mit Oximel / samt ein eingebunden worden / hierüber fieissige Obsicht

wenig gestossuem Hirschhorn mit Rosen-Oel unterein« galten/da^ nicht allem die Gassen und Strassen in den

ander qem ischet. Smoten flechig gesäubert/sondern auch/daß nichts auf

s dieselbme hinaus geworden werde/.so denLufftleicht«

Pl)r Aeröl'tÄMNi. iichen mkciren und verderben könne/i.un.i^cje via pub/.

So einem im Leib etwas zerbrochen/ zerflossen/ oder welches dannauchnoch heutjuTagan vielen Orten/ab-

sMer-