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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
Seite
110
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Des klugen und Richts-verständigen Haus-Vatters

Es ist

Iio

^ ^

drucket den Safft heraus/ thulsinden Schaden»gleichfalls bewahrt.

Bewahrte Stück zum heimlichen Med

eines Manns.

Nehmet eine halbe Maas guten Wein-Essig/eintMaas Wasser/ einer Welschen Nuß groß Alaun/ einLuch Scdeikraut-Wurtzeln klein geflossen / lassetö ^weyzwerch Finger einluden: Waschet den Schaden damit/oder sprüket hinein/je öffter mans thut/je eher es heilet.Es ist bewährt.

Eine gute Salben zum mannlichen Glied / auckden Frauen zu Brüllen wird also gemachet: Nehmetzwey oder drei) Zwiebeln / bratttsinWerck/ scheeietsgar schön / und zerreibts gar klein / thut darzu zwe»Huinll.weiftn Weyrauch/^^uintl. 1?o>- .^rmeni/-!)uintlein Drachenbiut / ein wenig Rosenwasser/schmlirel das Miei) oder die Brust darmic.

Vor das Grinnnen.

Nehmet Erden aus einem Gatten / odersonstan-dcM'o/wärmets ,n einer Pfannen / thutsineinTuch/l^etsdemKranckcnalsolrocken über vergehet.

Oder trinckct einen oderzwevLössel voll Tannen,Zapssen Wasser/ so vergehts. OversiedetdasHüner-dar>n-Kraut/ presset das Wasser Saraus / das Krautleget über den Bauch / das Wasser trincket/ so vergehts.

Brennet ein Wasser aus jungen Eichen-Laub /nehmet in demselben z. Messerspitzen gepulvert Pome«rantzen-Schalen ein / es hilfst und >l! bewährt.

" Vor das Grimmen im Leib ist gut/ wann man dieobern Gipfle! von Weinrauten oder s. nachdem siegro/-sind / nimmt / selbige klein zerschneidet/und inBranowein eingiebt.

WanneinRmd den Haar-Wurmhat.

Ziegel-Stein / thue einen Triechter darauf/ halte denMund darüber / lasse den Dampss in den Mund undHals gehen / und zwar des Tages drey oder viermal.

Vor Löcher im Hals/ nehmet vor 2. Pfenning Ho-M'g / ein Handvoll Erddeer-Kraut / chuts in ein halbeMaas fliessend Wasser / iassas den dritten Theil einsie-den/ gurgelt euch offters damit/es ist bewahrt.

Wann ein Mensch nicht Harnen kan.

Nehmet die Zahn von einem wilden Schwein/machetszuPulver / desselben nchmelemer guten Huiel-nußgroß / in Wein oder Wasser ein / so gehet der Harnvon Stund an/es ist bewährt. ^ '

Werden Harn oder Urinnichthalten

kan.

Der nehme Geißblascn / brenne «Mein einerPfannen zu Pulver / und zerreibs mit Wasser/und trin-ckesolchesossr eshilfst. Wann man aucheinengantzenHechts'Kopffpulvert / und 2. Morgen nacheinander/jedesmals den halben Theil davon einnimmt / svhWesgleichialis.

Vor das Haupt-Nlehe.

Ein köstlich Nasen-Salblein / wann einem derKopff sehr wehe thut / ihme schwindelt/ und man sichvordem Schlag besorget: Nehmet Ambra-Gries 6.Gran/ Ambraz.Gran/ Bisam 6. Gran / gelben Zi.beth ici.Gran/ flösset die Ambra und Zibeth jedes ineinem Morser/ thut hernach alleszusammen in dasMör-ssrlein/ tröpflet M ein wenig Nossen-Wasser darein/rühretsmu dem Stempsei wol untereinander / dafleswird wie ein zartes S älblem / hernach rühret den Zidclhauchdarein/ und wann es wol untereinander gemischetworden / so rühret ferner ein halb-Z)uinllein ^uscaten,Oel darunter / thut dann auch 4 Tropffen gerechtesSpick-Oel/ und 12. Tropffen Agtstein Oel darein/rührets wol untereinander / thuts m ein Büchelein.Nehmet KornSaamen/ dervordem Winter ist Wann ihrden Kopss-Weh oder Schwindel empfindet/

aufgegangen/oder wann erauchscbon überWinrergestanden ist / schneidet eine Handvoll oder sünffab /stos-stlihn bißcrSafftgiebt/ und thut ein wenig Lrdbeer-Wasser daran / schmieret damit das Kind / wo es denHaarwurm hat. Es ist bewährt.

Vor Hals-Gcbrcchcn.

Wann ein Mensch Hals Gebrechen bekommt/daßer l-icht sälincken kan/ so nehmet ein Schwalben-Ne>! / mit allem so darinnen ist /stosscts klein/thut sovielWeitzeN'Kleye.i darzu/ siedtts in Essg / und legets umbden Hals.

Ein bewahrt Gurgel-Wasser zu bösen Halsen : gebt dem Patienten ein.

so riechet an das Salblein: Wann man sich aber desSchlags besorget / soremigetdieNasen/ undrhurmjedes Nasenloch eines grossen Stecknadel-Knopffsgwßdes Saldleins / undschnupffetswolübersich/ so werdetihr eine herrliche Hirnstarckunq empfinden.

Vor vss Hauptweh und Zerrüttung im Koxssneh-met Güldene» 4. Gerstenkörner groß / Methridat eineMesserspitzen voll / Therme zwey Messerspitzen voll mitWasser oder Wein zertrieben / gebts dem Patienten ein/und lasset ihn wol darauf schwihen.

Oder: Nehmet einen Fisch / den ein Hecht hin?geworffen Hot / dorret und stosset ihn zu Pulver / davon

NebmttWaldmeister-Wasser / Wegbreit-Wasser/Braunel'en«Wasser/untereinander gemischt/thut dar,'.U2. Welscher RüssegroßRosen-Hönig / und einerHa-Inuß groß Alaun / nnschets / wie gedacht /wol unterein-der/gurgelt euch darnnldesTages viermahl. Tann-ffen Wasser ist auch gut / wann man sich damit gur,,>t. Item wem Weh im Halse ist / der siede Tann,zapssen m Wein / und gurgele sich damit.

Wann ein Mensch Locker im Hals hat / so nehmecrweissen Hunds«Kvth/ stosse ihn zu Pulver / dasselbePulver lasse er ihme durch^nen Federkiel des Ta^es vier,malindenHalsblasen.

Wann einer nicht schlincken kan / und ihme WehimHals ist/ so nehme er Weitzen-und Hader-Kieyen/sieds in Essig zu einem Mues / schütte ev auf einen heissen

Oder: Esset offtWeyrauch/ vermachet ein frischesHirn und Gedächtnus.

Oder: Nehmet Gallas/weissen Weyrauch/Wach«holderbeer/Welsch-Nußkem und Krasst^Meel; das al-les gestossen / und mit Eyern angemacht / aus ein TuchPflasterweiß gestrichen / und neben dem Schlaff auf bey-den Seiten übergelegt/ ist probiert und bewährter,funden.

Wann e/n Mensch von einem Gespenst dermassenerschröcker worden / daß man sichlbesorger/ erdürffte im^Haupt verwirret werben / so lasset einem Maul-Esel hin,ter dem reckten Odr die grosse Ader schlagen sarbetTü»-lein mit dem Blut/daß sie recht Roch werden / trocknetsolche hernach / und schneidetvon einem so viel/ als einerSpannenlang / und drey Finger breit / legets in ein

Trinck-