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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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90
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Des kluaen und Recktß-verstöndig m hauS VatterS

7^1—davon in alcich dem gemeinen Wasser herfmkommen /welches,

Flüsse verursachet/zertheilet, 6. b>ß 8- es ^Lon dem Wasser abgesonderl worden / auf-

Polev -Wasser genommen / befördern die G«.bur. werden / dann solches die Harngänge reini-

Olcum 1 erebintkinse , <Lerpen/ den Saamen-Fluß stilltt > wann man Abends

tin Oel. und Morgens i f. Tropffm m Perersil- oder ander der-

fange an zu^ekiilirn/ so wird alödann ein weisseö ^)cl/ g

Da6 VII. Capitel.

Lehret/ wie manKrlcy Salben zu maZen.

^7 Siiberglätt und Bleyweiß werden gewaschen/

Uneuentum ^ ^ siosser/ und Nlit MUMMM

c<'?n,7-- v.'rmis.^e:/ da ü'ck der qrobe Theil auf du, >.^o.

UHUS dardmch schäum« w°-dm, . Pmnd, ZM^ / n« T?id«

des subtil gestoßenen Grunspannß8-Loch/ gestanden/setzet sich der subtile Tyeil gle,-.- ^ zu

vbMM ^.ceci Lciilirici, 2. Loch^vermmge alles mit Gesässes/ in welches er samt dem Wasservva

einander / und koche es m emer kupjftrnenPsann/ und grobenTheil abgegossen worden/hernach wird gleich-

in Anfang sehr starck / bißdie grüne ^arb m braun ver- ^ ^^,mmende Wasscr/ durch Umneigen

wandeltworden. Hernach koche es Am^ des Gefäßes/welchesgelind/und nach und nach ge-worden/ alsdann thue hmzuAlaun / Salmiack/ eines je- . ^ ^^

den i. Loth/ des «sassts von Lachen-Knoblauch s- Loch / ^ / wieder aufgerühret werde/ ausgeschüttet,

von Knoblauch -Kraut/Rauten eines jeden 6-Ach/ koche ^ ^ Boden dieses andere mal geblieben /

eswieder beygelinden Feuer b'ß es d.e c°nMe^ od^ ^ mm Gebrauch aufgetrocknet.

Dicken einesPfiasters bekommet/zu letzt/nachdem es

ein wenig erkaltet/thue hinzu'rkett^elnes/eden i^ UllLUenWrn 6e ^1t^X3.

Campher / so mit Brandwein aufgelöset / und gleichsam s

zu einen Brey gemacht worden 2. Loth / Jbjschwurtz r-Psund/Lein-Saamen/Saame

wol miteinander/ und hebe es zum Gebrauch aus. ^neie / oder ksmo (Zrseco, eines jeden ein halb

Salbenist sehr nutzlich zu gebrauchen mBrand /rallen ^^nd / Butter4. Pfund / Wax l -Pfund, Terpemm 4.

Brand/ und tieffen ^eschwaren / m dem es das todte i2.Loth.DieWurtzundSaamen/nachbem

Fleisch von dem gesunden abscheidet. ^ zerstossen worden/werden in Wasser eine Zeitlang qe-

Unsuentumäe^!ab2ttro,Uaoasier- weichet/hernach gekochet/biß sie einen dicken und zahm

S^lkl-i'n Schleim von sich lassen / dieser wird ausgedrucker: her-

^ch werden 2. Pfund von selbigen mit dem Butter ge,

Nimm Kraut und Blumen vonCham,llen/<xau- ^^t/und nachdem die wässerige Feuchtiqkeit eingekocht

eines jeden 2. Hand voll/ Rosen / Betomen /emes ?e- weagerauchet / wird das mit dem Hartz zerlassene

gepülverten Alabaster/und kochees nM we ,ssen Wo^ zu , . , ^ .

einer Salben / welche / so es aufdie Stirn und Schlaff I^n^uentUM 2« Brc^Nd»

gescbmieret wird / allen Kopff-^?chmertzen lmdert / er lZillenke

enrstche auch von einer Ursach er immer wolle. ItlUeNOe ^)al0en.

^levrveiß^ Nimm vonCampffer 2.koth/Rosen-Oel 6. Loth/

«NZueriMM ac ^>teyrveV. ^yweiß .2. Loth / gepiwtten Weyrauch 4. Loth/

(Aawlem. Meisses von 7. Eyern / dieses alles vermenge in einem