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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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75
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Achtes Bucd. 75

dieses andermal clekitlirte Wasser 6ckMire aus einem contra cZ^uIum

neuen Kolben zum dr ittenmal/daß der vierte Theil in dem ^ n

Kolben verbleibe; indem Schnabel des Heims lege bey o^n ^^c^N.

ltckbedienm'^^ einen guten Löffel voll genommen um den 4. oderTag/

!tU) ommm. treibet den Stein gewaltig ab.

Min anders dergleichen. . ^ . ^. ^ .

^c^ LarminÄtivÄ, Grimmens

Nimm Myrrhen - Blumen / sobalden man solche stillendes lNailer

haben kan l 2. Hand-voll/darüber gieß guten alten We-n "

z.Maas Wein/Brandwein anderthalb Maas/ schwartz Nimm der gelben Schaalen von Pomeranzen 12.'

Klrschen-Wasser ein halb Maas; wann solches bey 14. Loth/Lorbeer/ ÄZachoiderbcer/ Zurwer/emes »ed^n z.

Tagen ln einem Gewolb oder Keller gestanden / >o jolle Loth / Calmus-Wuri; / Galgan / Zimmet / eines ,edm

man es »n L^weo klar,« biß auf die Truckne abziehen; 2.Lort) /Anis/Fenchel-Saamen/Kummel/Kerfelklaut-

solches^Wasser verwahre so lang / biß du nachfolgen« Saamen/ Dill-Saamen/ eines sedcn z. qu die-es alles

gende Stuck alle gelainmlet und zur Hand gebracht ha- gröbiicht zer>chnitrcn und zerflossen / vernienge mit8. P5

ben wirli; auch ist zu mercken / daß die nachbejchriebene Malvasier / nachdem es 8- Tag gestanden > chm hinzu 6e-

Blumen und anders abgedörret seyn solle / ehe man ,olche amures Chamillen-Wasser / dergleichen Quenoeiwasser

wieget: Nimm Blumen von MertzemViolen/Schiu!- voneinem,eden i.Pfund / und cjcttiiiire Elches aus dem

selbmmen/ gelbe Violen/emes jeden 1 Loth/<5pickblu- valneo ^srise. Dieses Wasser von-, bch z.Lvth ae-

men / Lavendelblumcn/ eines leden 4. Loth / Gipfel von braucht/stiller das Grimmen/zertheilet die Wmde star-

Maioran / geseinte Rosen / Roftnarm-Blühe / Linden- M den Magen / und bringet die verlohrne Verdauung

Blühe / Borragen-Blumen/ ^?a!bey>Blühe/ eines je- wieder,

den 2.Handvoll/ArabiWesStöchaskraur2.Loch/ gu- ^^,,,5,

tenZimmet4.Loth/Nagelein/Muscaten-Nuß/?)!usca- ^>aUj)t^s«.KrcreN/

teN'Blüke / Zittwer/ Ingwer / Cubeben / Cardamom/ des U)a//er.

Fenchel-Saamen / Anis /Kümmel / Coriander / Citro« ^ ^ .

nen-Schalen / Pomeranzen-Schalen / Pöomen-Wurtz/ ^ Nimm Rosmarin / Majoran / Rosmarin-Blumen/

weissenviprsm, Eichen-Mispel/eines jeden 2. Loth Die- Salbey-Blumen/ Lavendel-Blumen / A^eyenblumen/

se Stuck alle gröblecht zerschnitten und zerstossen/ darüber röche Rojen / eines jeden z. Hand voll / Zimmet/ Musca-

gieße das obbeschriebene Meyenblümlein - Wasser / und ten-Bluhe / Paradeiß - Körner / Cardamom / Cubeben/

jaß an der Sonnen wieder 14. Tag stehen / als dann ziehe eines jeden 1 Loth. Nachdem alles zerschnitten und zer-

es in einem La'.neo I^srise mit anfangs gelinden Feuer stossen / schütte 8. Pfund Brandwein dazu / laß es etliche

ab / so lang es gehet / und geuß solches herüber gegange- Tag stehen / und clctiiilil x es alsdann aus dem Lzlneo

nes Wasser wieder auf die zurück verbliebene Tpecicz, k^n«: Von diesem Wasser alle Wochen einen Löffel

welche wegen der Menge das erstemal nicht ausgelöset , voll genommen/starcket das Hertz/ reiniget und machet

können werden / und laß das Wasser abermal davon cie. gut Geblüt / machet weit um die Brust / dienet dem Ma-killiren / und alsdann wiederhole solche Arbeit zum drit- gen überaus wohl/ behütet den Menschen vor allen bösen

tenmal / so hast du ein Wasser vieler Tugenden / welches Zufallen / und erhält ihn bey guter Gesundheit und lan-

wobl verbunden / an einem kühlen Ort aufbehalten wer- gen Leben.

Nimm 8.Loth wol zerflossene Zimmetri'nden/solches

Nimm des guten Brandweins z .Pfund/ dieses ver- thue in einen Kolben / giesse ciLttiliu r Wasser von Ochsen-de und tbne hinzu frische Alant-Wm tz 4. Loth/ Pimi Aunaen / 'Rürreticb und Melissen da, auf / iion

Loth/Dill-Saamen, Anis / Kummet / Saamen von meine gelinde Warme / darnach thue den blinden Helm

GartewKreße/einesjeden2.Loth/Zimmet4.Loth/Mu- hinweg / und setze/ an statt dessen/ eimn geschnabelren

scaten-Blühe2.Lvth/Len-oe. 5rvrsc.cz>smit. eines je^ Heim darauf/6estil,'ire es m dem Sand-Ofen/biß daß

den 6. qu. Saffran ?. qu. Lorbeer 2. Loth / Wacholder- über derZimmet-Rinden/ ausdem Boden der Lucurbir»

Beer i.Loth ; nachdem alles genugsam geweichet / biß ungefehr der dritte Theil von der Feuchtigkeit übrig ver-

nemlich allevorgedachteTpeclesgefammler worden / 6e- bleibe / welcher von der ludrilenZubttan? der Zimmetrin-

killir es aus dem Lslneo Xisrize, biß die Species fast tro- den gantz beraubet seyn wird. Dieses Wasser befördert

ken sind; das 6ekillirte Wasser hebe zum Gebrauch auf/ die monatliche Reinigung der Weiber / lindert derselbenwelches alsdann mit einem bequemen Safft kan süß ge- Geburts-Schmertzen / erfrischet die Lebens-Geister / undmacht werden. Dieses Wasser lediget den zähen Schleim hilfft der Dauung: Es ist auch in den Ohnmächtigen / in

aufder Brust ab / befördert den Auswurff/ zertheilet die den Magen- und Mu.ter Kranckbeiten / welche von Kal-

Steckflüsse / und andern kalte Flüsse / welche die alten te herkommen / zu gebrauchen. Die L>olis davon ist ein

Leute asonderlich pflegen zu incommoäiren. biß zwey Löffel voll.

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