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den Zeirellsung ; mW wie wir den ^luß dem gallichten/ Rhabarb. drey Qumrl / rothe pl anne Corallen/
flüßigen und scharffen Geblüt absonderlich zugeschrieben/ prspsr-rre Krebs-Äugen / eines ieden ein Quiml/
wetcheö vielleicht die Adern nicht allein ausdehner/som ^r< c. vkrris spericiv. 6. Qumrl, Zimmer anderhalb
dern auch mit seiner Scharffen ausfrisset/ also entziehet Quintl mache alles zu Pu ver. D>e au>serliche Mttkelso
insgemein die Verstopffung von dem sich wiederig haben- das Geblüt Zertheilen/ und den Schmertzen lindern seynd
den Gedlüt/mmlich zähen/ dicken / und welches zur Be- folgende: Nimm Eybych Wurtz /weiß Lilien Wurtz/
wegung gantzunbequem und untaugbar ist. Daheropfle- eines jeden z. Loch /Wuhltraut-Blumen/Chamillen/
gen die Verstopffungen der Gold-Adern mehr zur Wm- Holder-Bmhe eines jeden i. Hand voll / Lein Saamen /
ter- als Sommer-Zeit den Menschen zu stkciren / und saamen von Bocks-Horn oder koeno Lrse o eines je-
su»d die alten/ingleichen so mit dem Scharbock behaffret den l.Loth/zerschneide und zerstosse alles/fasse es in ein
sind / absonderlich damit geplaget / weilen derselben Ge- Sacklein/koche es inMilch/und lege es über die Geschwul-
brüt aus Mangel eines flüchtigen Saltzes / hingegen we- sten; Oder tnnim Rosen-Wasser l 2. Loth / Starckmeel
gen Menge eines groben und sauern / mehr zum Stillste? i - Loth/ koche es zu einem Brey/alsdann thue hinzu Bley-
hen als Bewegung tauglich ist. weiß 2.Loth/Saffran ein halbQumri/Eyerweiß von 4.
§.9. Die Verstopffung der Gold-Adern istviel ge- Eyern/vermenge es/ und lege eswarm/ alseinPflaster
fahrlicher als deren Fluß / weilen sie nicht allein bey Aus- über/ man kan es alle z. ^»tund verneuern ; oder man
leerung des Leibes zum öffrern einm so grossen Schmer- ^'ö^^en den schmertzen stillen und das Geblüt
zen erregen /daß eine Ohnmacht entstehet / sondern auch A"^^n: Nimm Wullkraut Blumen / Mastich / Agt-
eine Entzündung/ Geschwar/ Fistuln / ja auch den Brand stem/^Leinrauch/emes jeden 1. iscrupei/ vermenge und
feibstenverursachen/wandasÄerstopffungverursack)ende ^ eine Kohlen/laß den Rauch davon in den
Gei i üt / m.dr bey Zeiten zertheilet oder ausgeleeret wird. Ä. gehen. Au^rlichwird auch >ehrgeruhmet / die
Ferner seynd die innerlichenVerstopffungen mehr gesahr- von groiM^chwa-benkrauc/ wann man nemlich
lick üs die ausser'ichen doch seynd diese mehr beschwerlich/ selbige an einen ,^aden bindet/ und all» an den Halß han-
wei.: si. jo wol das Sitzen als gehen verhindern/indem ger/daß es bey den ^enderi die bloj^eHaut berühre; m-
vnterweilen die Geschwulst so groß wird / daß es einer Zeichen lindert den ^chmei tzen / rmd br»»rget dem Ge-
Fm'st qk'ichet " blut seme Bewegung wieder die Schmeer-Wurh/wann
^ .» D--stG-^>°uA-n°d.rV.rst°M.NW..r- y!üW-
chen n ussen lelbige eröffnet werden, wann sie aber den ^ der^luß wieder in seinen Gang möge gebracht w 'r-
k, ^ angreissen^ der bißhero mit keinen ordentlichen ^n/solches aber geschiehet absonderlich durch die Blut-
^ ^ behaffret gewesen / muffen sie ohne Ewffnung zer- ^ln/ welche man auf folgende Art »pplicirt: Man sas-t!- (! !et werben, Weilen aber das ^ebiul absoin erlich eine Blut Egel in ein Rohr / also / daß nur der Kopff
w!>ll?n wi! al Ä wü- ,ms berfür gehe/ und halt es an die Geschwulst/ welche
dicht werben/so wollen wir sie ^trachten/ehe wir uns man vorhero mit warmen Wasser/ oder oben gedackiten
Ä ik und in Milch gekochten Sacklein / so lang erwärmet hat/Ä."t b'ß es roth worden/ wann es sich dann angehangen / laßt
, avon nebmen.lnn> ^l ai>t ^^uit?/ x.>iol manlelbiaeiolanti^lut iauaen/biö ss
^ ^ ^ ' ^ ^ herunter fallet/ oder wann man es ehender will davon ha-
7^'"^ /Rl>!marm salben/^ermuch / ^aujend- hen/streuet man ein wenig Saltzausderselben Kopff/daGuldenkrant eines ,et>en r. Hand voll / Bomerantzen- . ^^den wird herunter fallen -
SchM-neinhalbLo^ abeVAema^
N1 l »)mntl^ ^I^en (^pahn/ ^!>einsteiN eitles leden pinhefftiaerSchmerb dardurcherreaet wird /ändern
jeden ?- Qu-ntl/zerschneide u.,dzerstosse alles /undnach- ?dWZ d^«Ä
d m es in ^actlein gefast/ thue darzu anderhalb Maaß ^^r nach den Saugen der Egeln das Geblüt gar zu starck
^ ^ flössen / kan man eine Spmnen-Webe auflegen/und den
^ ^ ^ ^ kan man ^ etwas damit stille-An statt dttEgeln kan man auch
all/ m!n folgendesStuhl-Zapfflein gebrauchen- Nim ttiersel>icr«
h. nehmen / auf gluche ^Leiß ^an man die »m ^ Pulver von Loloquinrken einen Scrupel / Ho-t!8 . Lssentism Hblvnrk. ?in6tursm8z >8 ^srrsrr . «>>/.» »„.a X
Ww gebrauchen; oder m-nkan Schm«b n
v-,!ifo><I-nd«nPi>>v-rtag>>ch Morgen« und Abend« -m Ättt/und kein-Enliündunattttael
halb Qumti gebrauchen: Nimm Aronö-Wurtz i. Loth / """"" werde!
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