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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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Ackteß Bück. »z

Das XI. Kapitel.

Von den WeibltDen Geburts-Gliedern.

Jnnhalt. bey den Jungfrauen und Weibern / so nicht schwanger

5. i. Die Caamcn ,Eefässe. §. 2. Geburts-Geilen oder Eyer- sey?/ sehr klein ist / also daß es kaum einen Mandel-Kern

stöck. 5- ?- Die Trompeten und deren Nutz. 5. 4. Der m sich fassen kan; nach der Empsängnus aber w!l d selbi»

GebährMutterEubstantz.ß. 5. Vereng h 6. ge nach und nach weiter/damit dieIrucht zu ihrenWachs.

Gebäbr-Multer Nutz/ und die Cmpfängnus wie sie ge« »H^M genWan^N ^aum möge hüben. Dieser Grundfthche. ^lld mit zwey Banden / deren eines sehr breit und von

§. 1. dem gedoppelten Darmfell kommt/ mit dem Gekröß unt>

<5- G-kmrts-5beile der Weiber lind die Hüffl^Beinen / ais auch andern Theilen befestiget

U"d angehelltet.Das ander, ist rund/und gehet durch den

^erstöck / die Gebühr Mutter/ der Halß ? Fortsatz der ausgespannten Haut / biß in

sind dm Männlichen an d«r Schi und lw ? ? A ! L 5°°"' . ^ .. sprung gleich/nemlich es jeynd deren zwey ^ ,^^^^^-^^nd nach und nach enger

Vulß-und zwey Blut-Ädern/jene haben ihren Ursprung wird / machet er den Nacken der Gebahr-Muttervon der gr offen Pulß-Ader/ diese und zwar die rechte von mnere Mundung endiget / so

der Hol-Äder: die lincke aber von der Nieren-Ader; diese ^ a^gedchnerwird /ausser dersel^

Gesässe erstrecken sich nicht allein in die Geburts-Geilen / ben st^ssustgelchlossen. Der Hals der Gebahr-Mutter

sondern es gehen auch etliche Aeste zum Grund / etliche genennet/ so zwi-mm Halse und die Seiten der Gebahr-Mutter. del ftlben packen und der scharn Ueget jolcher aber§. 2. Die Geburts -Geilen derWeiber (Ovsris) lie- ^ ^ erweitertwerden/und hatFleisch-aen auf beeden Seiten des Grundes von der Gebühr- Ha.ern überkommen / damtt er dui ch das ^ujammen»Mutter/ und werden an derselben breiten Sennen festge- !>ehen ce>ro fester die üebende verbinden möge. Vonmacht. Sie bestehen aus vielen runden Blaßlein/so die A"" har er vlelRuntzeln/ welches die Anreitzungen zurGrösseeinerErbsenhaben/ undTrauben weiß aneinan- Venerischen Lu,k seynd/und etliche Adern aus dem untemhangen/ auswendig werden sie mit einen Hautlein / so die ^ bekommen / durch welche bey den Jungfrauen undBlaßlem Zusammenhalt / umgeben. Diese Blaßlein sind/ monatlich einigesseynd so viel Eyerlein/ welche aus zwey Häutlein zusam- ^^^t ^u^leeret wud.men gesetzet / und mit einer sonderlichen Feuchtigkeit an- ^ 7- Was die Weibliche Scham betrifft/ so befin-gesüllet sind. In diesen Eyerlein liegen alle Theile des den sich m dieser zwey auswendige Scham Lapplein (t^s.menschlichen Cörpers verborgen/ welche/ nachdem sie von ^ )rmd zwey Wasser-Lefftzen )zwischen wel-dem Geistreichen Mannlichen Saamen befeuchtet wor- chen oberhalb die Weibliche Ruthe ( Lüwri«) sich befin-den/ nach und nach hersür kommen; da ihnen die gemeld- det/ jo »hren Anfang vom Rand der Hüfft-Beine gantzte Feuchtigkeit / so in den Eyern enthalten / zur Nahrung Spann-adrig nimmt; unter dieser ist der Harngang,und Wachsthum dienet / biß von der Mutter einiger ( unnsrius ) so rund herum mit Fleisch-A5artzenNahrung -Saffr zugeführet werden kan/von welchen wir besetzet ist, mglelchen die zwey fleischichteMyrten-sörmigebalden werden hören. Fortsatze. ( csruncul« myrci tdrmez.)

§. ?. Von dem Grund der Gebahr-Mutter / wer- §. 8. Die Gebahr-Mutter ist den Weibs-Personenden zu beeden Seiten gegen die Geburts-Geilen oder den zugegeben worden/daß die Frucht darinnen so lanqAui-Eyerstock langlicht-runde Röhrs».ausgebreitat/ welche enthalt möge haben/biß sie die äusserlich« Lufft vertragenaus zwey Pergaments Haurlein zusammengesetzet sind/ kan. Dann nachdem der Mannliche Saamen weqenund wegen ihre Krümme die Trompeten (Tubse) ge- seinen geistreichen und flüchtigen Wesen/durch die Ge-nennet werden. Die Ende dieler Gange gegen die Eyer- bähr-Mutter/ und deren Trompeten biß zu den Eyerstockstock sind gleich einem zerschliessenen Tuch gefasert / und gedrungen / und sich allda mir einem oder dem andernwerden bey den Jungfrauen und Weibern / so nicht Eyerlein vermenget / bringet er die darinn enthalteneschwanger sind/ zusammen gefallen; Bey den Schwan- Theile in eine Bewegung / deren sie unter dessen beraubtgern werdensie ausgebreitet/und umgeben den Eyerstock/ waren / durch welche selbige nach und nach ausgedehnetdamit das Eylein / welches durch den Mannlichen Saa- werden: also daß das Eylein / welches nunmehro wegenmen in dem Beyschlaff abgerissen worden nicht in die Ausdehnung der darinnen enthaltnen Theilen / grösserHöhle des Unterbauchs falle/sondern durch die Trompe- beginntzu werden/das Hautlein/welches den Eyerstockten in die Gebahr Mutter möge gebracht werden. umfasset/ fo lang ausdehnet / biß es sich voneinander be-§. 4. Die Gebahr Mutter ( Uceruz) so zwischen gibt/und dem Eylein einen Ausgang zulast/welches qleich-der Blasen und dem Mast-Darm lieget/ bestehet aus flei, balden von den Trompeten aufgenommen wird/so solchesschernen Fasern / welche zwischen zwey Hauten liegen/ nach und nach der Gebahr-Mutter überbringen. Nach-nemlich der aussern / so von dem umgespannten oder dem es nun dahin gebracht worden/werden die NabelsDarmfell kommt / und der innern / welche wo es den Gefasse durch die zwey Hautlein/fo vorher gleichsam dieGrund der Gebahr -Mutter umgibt / glatt / bey deren Schalen von dem Eylein machten / nunmehro aber die

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