10 Des klugen und Re chts - verständigen Haus-Vat terS
Da6 UX. Lapite!»
Von dem Mich.
Innhalt. und rühren selbige her von dem lincken Bauch - Asi; Die
Blut-Ader aber stammet von deni Mutz - Ast dn Psorr--
H. l. Des Mlltzes Figur undSitz. 5.undGefäß?. Ader her/und machet jelbige emeHöhte/ weiche sich durch^^-Nutzen. ^.4 Das M.ltz wird den Äussernnlchr aus. g^^z,. Miltz erstrecket und durch ihre Nebenlöcher/
^ ' welche sie an statt der Aeste bekommen / Gel^lür von
' der Puls-Ader empfangt. Die Spann-Al ern hat oas
!>, As Miltz (l.ien) so einer Zungen gleichet/ Miltz von dem lincken Rippen-Ast des achten Paars,und von innen hohl ausgegraben / aus- §- Z. Der Nutz / weichen das Mütz dein mu^chli-
warts aber etwas ausgebogen ist / lieget chen Leib giebt / ist das Geblüt zu Verdünnern ; dam« es
auf der lincken Seiten gegen der Leber in der Leber/wohin esgleichbalden aus demMiltz gefüh-
hinüber. Mit seinem erhabenen Theil ret wird/die Gall desto leichter von sich lasse. Diese Ver-
wudesandas Zwerchfell/an die Kröspel dünnerung aber gejä «ehet durch die Drüßlein/welche in
der Rippen und an den lincken Nieren verbunden ; mit dem Miltz sich befinden / wann nemilch das GMtdurch
dem hohlen Theil aber wird es vermittelst der Gefäße und solche mit Gewalt geprejjetund gedrucket wird,des Peraament -Häutleins an das Netze / sürmmlich aber §. 4- Ehe nm das ?Mtz verlassen/ so wollen wir noch
an dem Magen und das Rücklein angehäfftet. Das mit wenigen meiden/da^ solches den Laustern nicht aus-
!?»lltz wird mit ^ Hauten umgeb"" / '"N»>s «,etrk>nitten merke / sondern daü Elches I in «>„? Innrer Me«
dem Darmfell entstehet/ und selbi
behalt/die innere aber ist eigen / ^ ^ ^ u ^ ^
enaer beysammen / als die äussere. sich wird unterstehen; Dann ob es gleich den funden kan
§. 2. Des Miltzes Wesen bestehet aus vielen Ver- benommen werden / » o kan doch solches bey den Menschen
gaments Häutlein / welche in besondere Gebälterlein/ nickt angehen / weilen das Miltz bey diesen viele grössere
Drüßlein enthalten / welche an den Enden der Pulsadernhangen / deren sehr viel durch das Miltz ausgebreitet sind;
Das IX. Capitel.
Von der Nieren und der Harn - Blase.
Innhalt. gleiche Weis wie die Blut -Ader zu den Nieren / d^
dannin solcherZertheilnngdurch dieselben sich-- . .5. 1. Der Nieren Figur in Nve» Per.iamentS.Häutlein. h> 2. Es haben auch die Nieren kleine Spann-Aden: so '?
Gefäße. H.Z. 5ubk»oL» §.4. Harn-Gänge. §. ?. Der »X ,... Ast des achten Paars / da sie Lwiim -I 5 ;>'
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^ auch der ltncke Magen -Ast sich versilget.
§. 1. §. z. Das Wesen der Nieren bestehet aus vielen
Drüßlein/so an den Enden der Puls-Adern hangen; vonEr Nieren (kenum) welche auswendig denselbigen gehen sehr viel kleine Ganglein ab/welche sicheiner Bohnen gleich / inwendig aber aus- hjß in die umere Hole erstrecken / allwo sie sich in gewissegehohlet sind/ befinden sich in dem mensch- Fleisch Wartzen enden.
Iichen Leib zwei, / und liegen nächst unter §. 4. Von gedachter Hole der beeden Meren ent-den untersten Rippen/und zwar der rech-- springen langlicht-runde Rohrensurercres) so aus ei^ ^ niedriger an der Leber und dem nem doppelten Pergaments Hautlem bestehen/ deren dasblinden Darm / der lincke aber hoher an dem Miltz und äussere ihren Ursprung von dem Darmfell mmmt / dasGrimm-Darm. Sie jeynd in zwey Pergaments-Haut- innen aber ist eigen / und wird meistens aus Nerven/ wel-kem eingeschlossen / deren das inwendige eigen / und die che von dem Strang der Rippen Ader des acktenPaars'Nieren sehr nah umgiebt / damit es die Drüßlein und wie auch von denen Lenden entspringen / und fiei<chen,'nGanglem/ aus welchen / wie wir balden werden hören / Zäserlein zusammen gesetzet. Diese Röhren sind m, ^n-d,e Nieren bestehen / beschütze und zusammen halte; das fang weit / aber nachdem sie sich aus dem eingebogen?,,auswendige aber / so von dem Darmfell herkommt / ist Theil der Nieren gezogen / werden sie aietck einem Tnch.luck und mit vieler Feiste beleget / damit die Nieren auf ter allgemachlick enger / und geben abwärts über die beu-solchen weich liegen mögen. gende Maußlein der Lenden nach der Harn - Blase / in
F. 2. Zu denen Nieren gehen ansehnliche Adern: welche sie hinterwärts/nicht weitvon dem Halß derselbennemlich die aussaugende Blut- und Pulß-Ader- Die einverleibet werden / dock also / daß sie sich erstlich sckiermnBlut-Ader entspringet von dem Stamm derHol-Ader/ zwischen den beyden Hämlein derselben eines Zwei chen-'.md wird mit etlichen Aesien in die Nieren verspreitet. Fingers breit fort ziehen.
Die Puls - Ader entstehet aus dem niedersteigenden §. 5. Gedackte Harn Blase ( velisa urinzris) lie«Stamm der grossen Puls-Ader / und verfüget sich auf get im Unterbauch in der Hole/ die wie ein Becken von
dem