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Des klugen und Rechts-verstündigen Haus Vatters sechstes Buch.
X ?a>eri>chen Ä.ands-6>rdn. rir. ig. §. z. Lckneicl. 26§.2.^.cle R..O.Ler/ick. p.5. concl.si .n.z.Lc
soUen. :c. auch so gar ausalie »nd jede Fisch if.8p -icl .voc Fisich. ve» c^reo^.ö- lecz.I.un6enlp.«^'Äevs (ausgenommen die Grunde! / Sengel / prov.XViircenk.k.2s^.n.s.Lar^ pr.c.r-w.p .2 .qv.
»<f^'-n/ <'der iLrUyen /Rügclhaubc / und Rreß- 84-N-77leqcz.src,;L-ilp.icic)cl<.ccznl.scjopr.98 .n.
Unc NL Ä )e man nick derMal?giebc; ) exrenciirct D.e Ursachd.estö gemachten Unce.sch.eds bestehet h.er.nnen/baß
rvc>rden. Und endlich ( 4. ) daß das schädliche Auf undFürkaussen vermieden werde. Dahero dann in vorbe-rührrer ^yur-Äaycrij'cher.?.anos-t!)rdn.'I'ic. i z. §. 5.vcrs. ^Oie wir dann/ cum lcq. abermah! verordnet /daßdie Fisch (so fern sie im Lande 5» verkauffen/) nichtausser L-andes geführec werden sollen. Wie nunden Sgen-Herrn ihrer inhabenden ^Oe^her und der
darinn befindlichen Fisch halber jetzt-gcmeldter majien in ... ..
den Fisch - Ordnungen hin und wieder gewisse Gesetze 5.^- ^ ^ ^ 7.pcer. Lr-zor.
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soll ihnen auch IN ihremElgenthum oder habenderGclech- 5peic !ei ci,a v.c. Fisch verz Nc
tigkeit kein Eint'-aggelchchen / weniger aber der Nutz / so 2>cr,2.k t'iumiscb.säarr.>69.<)ro.Lttm.^czrp. ' '
sie daraUsZU hoffen/MUthwilliger UNd gefließner Weiß «-/^-Welches auch lndenSächs .Recklenu .,vgcdiU !gr ,'vo-.
Zwar geschiehet solches voll boßhaff- ^^"'">bwo!)lcn Las Sackf. L.anöre»l>iki.^^^s
im ersten Fall die Fisch ihicr natürlichen Freyheit überlassen sind/I.z.5.14. K'. cie ?. wohlfolglich an denselben als unbesesseirenSachen eiq^ llicb weder ein Diebstahl begangen /1. i.h. is.tl'.lt czuisin tck»m. libei-, noch eine ordentliche Straff sxplici.'ttwerden ka». ljvLer.csp.,. äet'urr. n.96. Ob gleich dieses Äe> bre-che» zu zerschidenen mahlen wäre wiederhohler worden. verlieb,x. concl. 5 l. ». I z- La hingegen IN dein andern Fall / da di<Fisch uns cingenthumlich zustehen/ ein wahrhafftigerDicbstahlbegangen wird/ und dahero/nacy bewandten Um banden /auch sogar die LebenS-Straff spplicirt werden kan v. I. 8. §-1. K'. lsm
entzogen werden.tigen Leuten aus zerschiedene Weiß / angesehen einige sichnicht scheuen/ihren Nachbaren zum Schaden/die Teichabzulassen/fliessende Nacht- UiidSchmuck -A.igel/ kemReussen zu legen/ungelöschten Kalck/Kugeln von fnilenKa'ß/ dürres Maltz und dergleichen ins Wasser zu werf-fen/ um dadurch die Fisch aus einem liessen Tümpffel zutreiben/ und ins Netz zu bringen: irem, Oelkuchen / Lein-Hanff- Rüben-und andere Fisch-Ködder zu gebrauchen /umche
grosse Menge Fisch überkommen/sondern auch so gar dieFischn ichesien Wasser verderben. Viel, ^unclealp. ^usprovin. v^ürrenb. l. 258. N .7. Lc 8peiclel .8pec ./ur. voc..^'ssch. vers.pori-ö etmm.Vc-^cicl.Lürftl ^esscn-CaßkislV^aslerundFisch-Vrdn.spuci Oieckcrrum inLelolcl.conrin. voc. Fischerey. vers. alle stressende cum seqq.Welches auch beschiehet/wann man (wie einige thun)mit Waden fischet/Sagspan in die Bach oder Wasser
de^: Dann obwohlcn Las Söchs. Landreebr liiz ^art/28. vers.fischet er aber in Teichen/:c. eine» solchcnDieb frey spricht/wanner j?. Schilling bezahlet/ lVtsttk. Lolcr äeci5101. n. 4. Lckneicl.^ äe ii.v n. i i.Speiclel.v. Lisch, verz <iej«^e5axo» Lca.cz».84.n 7y.So ist doch solche Verordnung durcheil, an^berweillge 6sn5tivn nach dem Gezeugnus <i. n.79. hmwlc«derum abgeschaffet/ und in derselben auch die Leben6Slraff,naci)gestalten Sachen/ auf solche Diebe gesctzet worden / nach welcherdemnach beuliges Tages gesprochen wird. Wie dann auch nejenige Straff/ da nach bencuGöetzs. Reckten solche Verbrecher/welche in stüssenden gehegten Wallern und Bachen geftschcl^ dlt
Churfürlkentdum binwiedernm aufgehckn/und an statt dersel»den eine willkührliche Straff/ so entweder in der Lands Verwei'sung/oöer in bem Sraupenschlag/oder auch in einer ewigen G««fängnus/ic. bestehel/eingeführet worden ist. qv84i.
84.5cteqq.Und hiermit kommt auch dicChur bayerische I^sle.k?-«!)rdnung cir. is.artXI. Kubr vc?n Fisck sieben übercin/als wormnen hiervon alio conliicuiret. Ulelcker aus einem ver-schlossene Erhalter oSer besehen XVe) her Fisch ftihler/ver it?auck nach Erök uns Vleifälrigkeit seiner Virbrechunn/als obfkeher/ wie ein Dieb zu bestraffen. N?an»,«ber solcher Dieb»
( so den Fischen schädlich ) von den Sagmühlen fallen las, verbo-ren^, uns verbanntt» fliestenSen Nassen uns
ftt/oder sonsten darein thut: v,ch Lhur-Bayer. Z!.ands-Ordn. rit.i8-F-2.ver5. nachdem, :c. oder auch/wannman Flachs oder Hanssin den Weyhern röset/d^von wirbey dem 2?. und 24. Cap. des z. Buchs gehandelt.Oder endlich wann man dem Nachbar zu Schaden vielEnten halt/ und selbige auf die Wasser und Weyher ge-hen last. Davon wir bey der Materie von de-! Gänsenund Eliten/:c-gemeidet haben. ^clcl.Daye?-. Lands-O rdn. c. l. vers. Die heimische iLnten/zc. und was der-gleichen mehr seyn mag; Allein / wann man solche schäd-liche Leut in Erfahrung bringet/müssen sie nicht allein (sosie anders zu bezahlen haben) allen verursachten Schaden(wie billich) ersetzen/sondern sie haben auch übcr diß/nachdcr Grösse des verursachten Schadens und ibres ausge-übten Mut! willens/eine willkührliche empfindliche Be
backen rvlssenrlich unv gesäbrlickerv^eiß gesckieher/sosollder Thäler/nack Grösse unv Viele seines Vcrdreckens/an Gur/lLhr/ «uck am Leib mir Vem Pranger / Verweisung Ves Lan-des/ohne/ oder mir Ruthen-cusbauengcstraffel werden Des«gleichen auch dieder Gtadr Nürnberg, tit-14. l 2,ruKr.Gtrgffdersenigen/die Fisch stehlen. :c. auiierdaß darin-nen diejenige/so auS einemfliessendeN unemgesangnen Wasser/das einem andern zustünde / Fisch gefangen / dem Herrn oderJnnhaber des Wassers zur Pon und Ersetzung seines Scha-dens / für jedesmahl zween Gulden Rheinisch bezahlen / undnichts desto weniger ein willkührliche Straff/ an ihrem Leib oberGut/nach Gelegenheit des FischenSuiid der Person / ausstehenmüssen, ^clci. V^ur^sinin aifterent. jur Liv. Lc lictorm.l^vric.pzz.2oZ.Li seq. Was von den Fischen bißhero gesagel worden,solches hak aucli ebener Massen bey denen Rrebsen Platz/davon zulesen />i»ctb. Stexik. Lc klumlsck. 16^ Orä. iukn.Lpeiäel. voc. Fisch, vers Lc Larpz. ä.qv. 84.N.L». Lc
teczq.^clä. norzr.)uriü. »ä libr. i.cap.zq. §.7.
Endlichen ist bey dieser Materie zu mereken /daß von denen
. ^ - ^ «jschen/wo es von Alters hergebracht/auch dcr Äehend gegebenssraffung auszustehen allermaM M den verlassten ^tich- und zwar dergestalten/ baß man gemeiniglich denzehenden
0>ldnunyen l)ül und wieder anaedeutet wird. Karpfen/ Hecht/ :c wann dcr Weyher oder Fischteich beietzct ist/
Und diese BestrassllNg haben lim so viel desto mehr die bezahlet; wann aber derselbe ruhend gelassen/ und etwas darin.
aus einem stressende und unemgefangenemWasser/so eineandern zustehet; Oder sie stehlen Fisch aus den Weyhernoder Behältnussen. In, er/ten Fall sind sie an ihrem Leibod r Gut> nach Gelegenheit oder Gestalt des Fischens/irem der Person und Sach zu straffen .Umändern Fallaber/haben sie die StraffdeS Diebstahls verdienet. P. H.O. srr. 169. ibicz; k.em.8repk. ^ienXöc plumlsck./^ch
Äcker/ein Weyher oder Fiscti-Teick gemacher worden ist.liebuK'.tr. <Zc vccimjz.<zv.8.v.y.Lc l)>erkerr in seinem nuklicken Un er,rickl vom Zehcno-Äeckl. csp. 7. von Fisck-»ndForclIen-Fe>henden. ^.äci. omnino ^ernclcle, tr. r>cm Zeb(nd.)<eckt lib.,.csp. Z.x. lOf. 2c i«6. iliique c-sx. ^ciciitlvne.
Und so viel von r er Fischcrey / und denFischen.
-H-Z) :o: (^Ä-
Ende des sechsten Buchs.
Des