Sechstes Buch. ^81
laßt/ als bis ihn die Luffr darzu nöthiget / wann er ins nach allen eingelegte Steckelein nach der Ordnung sehen/Wasser fallen will / weil das Stablem nun bald über und so mit ihnen verfahren/ biß sich endlich eine Mahlzeit
Wasser kommt / sich in fein eigen Gefangnus / oder in den Krebse zur Dankbarkeit vor die Mühe wird eingestel,
unterhaltenen Hammen siürtzen- Auf diese Art kan man let haben.
Das l-lV. Zapittl.
Von der FWe Kranckheitm und Feinden.
JnNhalk» wederwerden sie geschossen/und von Schlei'ff- undOtttt-Ob eitt M Gattung der Fische seine eigene Kranckheit ha» Hunden ausgespüret/ ausgetrieben / und mit Netzen mbe. 2. Ursachen li.r-s -Aufstossens. Gefahr im Winter, haschet / oder sie fangen sich selbsten in den grossen Reus-
s-^dastedannihr-Msche-ey «i.demBalg d-ichi-aS stehen etliche in der Meinung/ daß a?et Äe^tt> ^ ^lllMer^llllAeN
s Über d,e Materie von der Fsscherey.
Die wichtigste von denUrsache/die >ie zum LKV^ichwie die Fischereien so wohlindemgemeinett
Beweißthum anführen/ ist diese i Weil »ZW W»-'sen/alsauchin demHaußhalten/jedelweileNauch wohl in einem Teich Fische von einer- einen grossen Nutzm gelrhasset/Vicl. 8pei<lcl.8pe-
tey Art/ bald mager/ bald leibigund herrlich waren. Je- cui.^ur. voc. Fifth/FischfanF:c. in pr. Nippolic. z Lol^
doch sie halten darvon was sie wollen/mich düncket die, lib.cie increm. urb.p.74.L!k,niplckilc.6e Livic. Zmp.se Marion nicht hinlänglich zu seyn. Dünn ich weiß wohl/ 16. N .67. so/ vaß deßwegen die Stadt / >oan
daß manchesmal Fische in denTeichen/ von ungleichen FtschrcichenFlüssensderwassern liegen/nicbtundil-
BrudWeyhern/ und von ungleicher Brüt zu stehen kom- lich vor andern glückselig geachtet worden. Hacod. Lormc»
Men ; Es ist auch nicht zu laugnen/ daß der Boden in 6s rer. luKc. rr, i.c. 20. in kn. also hat man zu allen Za-
dem Teich ungleich se»e / and was der verborgenen Ursa- ten vor dieftlbige grosse Sorge getragen / Lalp. K. l^,.
chenmehr sind/ von welchen die Ungleichheit der Fische 2. öezerar. c. 5. n. 74. öeleczcz.^niplckiir.c.l. n64.Se
entstehen möM 6s.^l.un6enspur»6jus provjnc.V^urrenkerg.f.^s-z»
S. 2. Der Karpfen KranckheiteN rühren gemeiNig- n. i. öc t' legq.n.2. siemögen hernachin fliessenden Sft
lich von verderbten und faulen siincksnden Wassern her. fenclichen Wassern / oderauchin Weyern undTei,
Dann es lehret die Erfahrung / daß diß die Ursäch feye/ chcn an<iestel.'e! worden seyn/woruntcr jene die wilde Fio
wann Fische matt Und schadfchasst würden. Doch dem schereyen/diefe aber die Zahme genennet worden.K/ocjc.
Mangel ist mit frischem Wasser / das man m Teich las- ^.2.6«Xrgr.c.s.n.84. V^urffbain. inMei-.jurLiv.Lc
sensoll/ baldabgeholffen. Die Harteste Zeit haben die ketorm. d^nr.p. 20z. kvieck.aäLLlolä.Lontin. voc.
Fische unter dem Eiß / wie es man gar deutlich an den WildeFischerey: Sondecheitüch aber hat sich dieserNu«
Karpfen sehen kän. Dann bey hartetWinterzeit/wann sie tzen jedsrweilen fast überschwenglich an dem Hering L.a^
Unter dem dicken Eiß nicht Lufft haben/ werden sie durch und Salms-Fang / deßgleichen auch bei andern Meer,
Mattigkeit aus ihrem Lager äufgetrieben /U. eilen Mit auf- Fischen dergchalten gezeiget / daß die jenige / so denselben
gesper:temMaulnach den aufgeeiste Löchern zu. Man kan verrichten lassen/ einen unsäglichen Gewinn dalvongezo»
dieses schon vorher merckeu/ wann sich die schwartze breite gen haben / allermassen hiervon bey dem klockio cle
Wasser Käfer sehen lassen. Dann auf diese folgen in I^.z.c.s.n.85. öcl-^.c.zs.n.A.nec.nonin I'rzQ.cjs
etlichen Tagen gewiß die Hechte und Karpfen, Diesem Loncridur.cap. i.n.z^2.^nipicNijr..tleLivir.Imp.l..
Übel zu helffen/ müssen die matte Fische mit demHam- 2»c. i6.n.ö6. »ippoi.s Lollib. cle incremcnr. Urb. p.
men heraus gefangen und ins frische Wasser gesetzet wer- 74- vers. n öäiec«m und bey dem 5pei6ei. voo.
den / so können sie sich wieder erholen. Hering-Fang / weitlaussrig nachgelesen werden kan/ von
§. z. Zum ^rselervzri v gebraucht man Ullttrschid- uns aber in dem änderten Theil dieses l'rsQats noch ets
liche Sachen / von denen man aber sagen kan / daß sie das was mekrers davon beigebracht werden soll.
1 >robarum nicht überall verdienen. Etliche hangen in Wiewohlen aber vor diesem einem jedweden/ sbwohl
Brandwein gebeitztes Weitzen-Brod oder Kampfer in indem Meer / als in andern Wassern / welche Strom,
Teich ; andere werffen Schaafmist / Erbsenstroh und fre^fliessen/ohngehindert zu Fischen erlaubtgewesen/auch
gebrannte Ziegelsteine hinein. Viel mahlen Kürbs- so gar der jenige/welcher einem andern solches gewehret/
Kern / und machen einen Teich daraus. Allein diese injurisrum belanget werden können/v.j. i z. § 7. ff. cle in.
Mittel mögten wohl in kleinen Teichen noch einige Wür- jur. Sckneicie^. »arppr. sliiguspiurez OO»scl§.
ckung haben / in grossen zum wenigsten wollen sie nicht Üumins2. j. c>. Lc Lcepoil. 6e 8.p.«..cgp.42.n.
anschlagen. . 1.so ist doch dieses heut zu Tag durch eine General-Gewon-
§. 4. Die röassermausi sind der geringste/doch ein heit dergestalten geändert/ und die Fischereien dermassenschädlicher/Feind der kleinen Fischlein/alsGrundel/Psril- beschnitten worden/daß niemand ohne sonderbare Erlaub-ten / :c. und der jungen Brüt von Hechten / Barben nus fischen darss/gestalten dann die Fürsten und L.ands<-und Karpfen. Der gtöste ist der Otter. Er wohnet Herren sich eben deß jenigen Rechtens über die Fische,an grossen und kleinen FWn/ Wassern und Teichen, re^en unterzogen/dessen sie sich heut zu Tag im Iaaenge-Jn den Weyhern thun sieden grösten Schaden. Dann brauchen. Lujsc.4.0.2. ccepoll. cir. cap. 42. n7z. Lc,.'weil die Fische ihnen da nicht eNÜauffen können/so haben cer. 6epcxn. surr. cap. 2. n. 88.^uncienlp.gZ^uzl'ro.sie steye Wahl zu handthiei'en wie sie wollen; welches sie vinc. ^urtenberZ.i. 256. n.4. k ^niplcliilt.cje (üivit.auch meisterlich thun / wann sie eine grosse Menge Fische Imp. iib. 2. csp. 7. n. zo. Ob aber dieses mit Rechtbe-todt bcissen, und doch nur die besten und schönsten vor ihr scheken oder nicht ? Wollen wir in dem ändertenMaul heraus klauben und suchen. Sie werden aber / Theil diefts IraLkats erörtern, ^ici. interes AcZ/er. cjgwo sie verspüret werden / nicht lang gedultet.Dann ent- jure>iajeü.i.ib. 2.0. i s^§.2z.ttippo!ir.g eoM. tie in-
Kkk kkkk 2 crem.