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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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2015
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Sechstes Buch. 50L5

erhabenen Ort / zu oberst im Hause/ wo es aber sein die Brüt faul sey. ZM beste Süüme ist auch dieser)'warm /dergestaltverfaulen/daß es zu lauter Würmern welcher (wiesich unsre Knaben damit lustig machen) aufwerde. DiedannmitdemMaulbeer-Laubzusammlen/ einem Papyrzu Hunderten liegend/ wann er über dasfieiffigausiuheben/und edeN auf diese Welse / zu pflegen Feuer gehalten wird/ soviel Sckliß und Knall durchein-und zu warten sind / wie wir bald von der allgemeinen ander hören lasst/ als ob man Sack »Puffer los brennte.Brüt anweisen werden. Gestalten das geringste nicht Allein derjenige/ welcher so/über dem Feuer, zerplatzt ist/ist/ worinNen diese Würmer von venett SeideN'Wür' gehet auch / wie verNünffcig zu ermessen / gar dar-mern unterschieden >eyn sollten. Sie spinnen die Sei- auf.

den svwol als diese. Sie verwechseln sich in fiiegetM - . 9- Bey allen diesen Kennzeichen desgu!en Bruk-Ziviefalter sowol als diese. Wir bekommen von ihnen Saamens/ist die Güte doch nicht so gar durchdringend/den SaameN in so guter Menge unv Krafft / als ihn daß i>e einem jederzeit unter die Augen leuchte. Viel-nimmermehr die Natürlichen hinterlassen können : Ja ttlehr sind allerhand Fehler und Griffe Vabch/die auch deüman kan sich versichern/ daß der durch Kunst / wie erstge- allerlchlausten anzusühren tüchtig sind Wir haben Nurmeldet/ hervorgebrachte / an Fruchtbarkeit und Güte/ erst/als eine Prob des Saamens dieses angesetzt; daßweit besser als der Natürliche sey. Es wollen einige glau- man ihn mir dem Nagel zerdrücken und Nachseheil soll /den/ daß er/ ohne Erneurvng/ die Zeit seines Nutzens / vb er auch eine Feuchtigkett voll sich lasse. Abed diesesauszehen Jahr krässligerstrecke; da die Eyer der andern wird auch der unnützlicre Schaame thun/wosetn er nichtim s. Jahr nichts mehr lauget. gantzleeriji. So nehme man sich derowegen hierwie-

§. 7-Die andcreÄrt/denSaamenzu bekommen ist/ der dergestalt in acht/ daß man nachsehe/obv^rSaamödaß man ihn aus der Frcmbve an sich handle. Da man so gar leicht sey/ daß man ihn / wie Staub / mir dem ge?wohl Acktung zu gcdcn hat/daß man was GUtesbekom- ringsten Athem dahin blasen tun; da hingegen die gu-MeBann nackdem der Saame gut nachdem wird Man ten Eyer liegend bleiben. Darnach kan das Mg Mauch viel und taugliche Würmer und Seiden erlangen. Auelesung des Saamens auch darinnen angeführet wer«Die Franzosen halten zu ihrem Seiden-Hanvel den Si' den ? Wann der Saame/ welchervon einem WeibleiN/ciiianischeu Saamen für de» tüchtigsten / Und sind sehr das sich noch ant keinem Männlein begangen/herkommt/sorgfältig / solchen von dannen aus/ unverderbt überbrin- eben so gut als der Beste/ wie esgat gemeiniglich geschiehgenzuiassen. AusSitiliens Nachbarschafft/dem Land Het/anzusehen/aber nichts vestoweniger zur Brüt/wieCaiabria/ bringt man auch Eyer/welche denen besten gar wir sie bald beschreiben werden/ gatitz Und gar nicht nutz>iial> kommen / Und wann man dem Herw cle 56rrLs lich anzubringen ist.

glaubt/ so sind sie fast so gut/alödie Spanischen, von wel- Noch ist eine behutsame Fürsehung alsdann vonnö^chen wir bald Meldung zu thun haben: dann die innerli- iyen/wann das Weiblein /ich zwar mit einem Männlenicbe Gure/ und die Menge der Seiden/welche von denen / begangen; aber eben eM solches angetroffen hat/ welchesaus diesen Eyern / schliefenden Würmern gesponnen !u dem Werck nicht tüchtig war» Wodiesesgesckehen/wird/an ver Calabrischen Art/gantz besonder/und Noch so wird endlich so viel das Gesicht und der äusserlich^Medrberübmt ist ; Weil sie so grosse Seiden -Stocke Schein gibt/ noch wohl einegure Seide/ die weder anund Häuslein machen/ daß es ihnen auch die Spanischen der Färb nach dem Gewicht / noch an andern Anzeigen/nickrgieich thun wenden. Ein anderer rühmet die Bo^ einigen Mangel sehen läst/daraus; allein im Ausgangiognesischen, noch über alle diese. Gewiß ist es / daß we« befindet man/daß nickt nur die davott entstehende Männ«dervie Sic:iianer/nvch Calabrt so viel Fleiß/ aus ihre lem geringe Seide geben / und die Würmer/die MariBrüt/ als die Bologneser/ werden: Zu dem so sind /»e davon auszuziehen Willens ist / von gantz keiner gutettsehr curios ihren Saamen/mit dem besten Morgenlän- Ansind. Die untüchtigen Mannlein sind Unterdessenbischen Brut-Saamen/ immerhin wieder zu elmeuren-, alle diejenige / welche einer schwachen N<ttu» und ausWobey sie sich so.'wohl befinden/daß sie sich rühmen dors, ^eidm Stöcken oder Häuslein/die nUrzur Fjoret diesfen/derSeiden-Hanvel sey bißher bey ihnen am besten M nen/ entsprvsjen sind; Wer nun hierinnen klug geiMSchwung gerathen BerausPiemontinFtanckreickver^ seyn will / der muß viel Behutsamkeit zusammen neh«führet wird/dacffaucb noch mitlauffen/geräthMFranck, men/und sonderlich so schlau auftrerten / daß er aN dctieitreich noch zimlich: Ob nun der Siciltanilche schon mit ^)tten/wo man die besten SeivsmWürmer ziehet/fei'«nercklich mehrern Unkosten überbrückt wird/ uiid sie den ne Spionen und Kundia affter halte/ die ihm solche Leu«Biemonlesilchen in!der ").äht haben; so bedienen sie sich te/ ausgeyel, / welche wegen ihres Fleisses und der ous,doch des Sicilianiftt en lieber Was den PieMontesiscken richtigen Redlichkeit halber betuffen/undvon guterSaasanlangt/ so ist er dem Spanischen nicht Nut att Grösse; Men-Brulbekandt sind. Will er ihn aber von denen/sondern auch an der weißlichten Färb überlegem die ihn selbst an sich «bandeln / kauffeN lassen/ so kan er

§> So bleibt dann unter allen dem Spanischen Um soviel leichter zu schlimmer Wahr gelangen / als we-Brut-Saamen der Preiß / als welcher klein/ graulicht/ Niger sich diese Handler sechsten surzuftben wissen / daßund doch eine lebhaffte Farbe hat- Wann er Nicht ersro- man sie in der grossen Menge nicht betrüge: Dann dieren/ oder verbrennt ist/so hat er eint gemässigte Feuchte. Künste sind vieletiey/ Und diese ist so- deriO eine der ge-Will man ihn probiren ? so pflegt man ihn unter dem meinsten/wodurch sie es dahin zu brinaen wissen / daßNagel zu knicken / wie bey uns die Weiber die Fiöh schlä» der zweyjäkrige Saame sür frischen gelten muß. Wirgen .'Wird er nun seine natürliche Feuchtigkeit mit einem wollen den Gnffhier lehren / nickt/ daß man ihn / diekleinen Knall von sich / und diese Feuchtigkeit sich sein Leut auszusetzen/gebrauchen/sondern sich desto leichter für«lebhaffk und etwas zehe finden lassen/so kan man sick versi- sehen soll/ wann etwan andere'/ sich dergleichen Behen-chern/daß man nickt übel einkausst: widrigen Falls/wann digkeit/zu unserm Schaden / bedienen wollten. Soihm entweder etwas an lebhaffterFatb/ oder an Durch- weistman/ in denen Schulen/die Knaben zu alierkanvsckeinlichkeit abgehet/ so darff man sich wenig Fottkom- falschen Vsrnunffts'Scklüssen an/nickt büß sie andersmens dieses Saamens verheißen. Sollte er aber von um die Warheit hinum führen ; sondern sich wider die,einander lauffe« ? so ist es ein Unfthtdarcö Zeichen / daß jenige besser wehren mögten, die ihnen emen solchen Um-

Bbbbbbb weg/