Vrrtes Buch.
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als man will / wo ein Eitz i?i / sch von sich ftldstm be>wegen und umschlagen ieli. Ob nun schon die Sacheviel Liebhaber und Vertheidiger gefunden, so wolte ichdoch fast lagen / es rühre aus dem Heydenthum / undhabe der Grund darzu die zauberischen Ruthen / Lircezjl^iisciizund^lercurii von dem klomeco ein ziemlichesStück daher geschnitten.
§. 7. Saur-Dorn oder Saurach wachst gern anungebauten rauhen Orten / bey uns gemeiniglich an He-cken. Hat/ von oben / biß unren / stachlichte / lange /weile Dornen / deren allezeit z.beyeinander stehen. EsO cin kleiner Baum / der aber desto mehr Stauden hat.Vringt Beeren/welche in Kranckheiten öffters gebrauchtwerden / den Lust zu Essen wieder zu erwecken. Und denMagen zu starcken. Der von den zeitigen Beeren aus-gepl esie Saffr bevestiget die wacklende Zahne / und heiletdie frische Wunden.
/. 8- Doch was thue ich ? Ich halte mich hierin«nen zu lang auf / und wer weiß / ob einem jeden damitwird gedienet seyn: zumal / da nicht jeder diese Gesträuchin seinem Holtz verlangen mögte. Daher will ich desPapyrs sclwnen/ und jedem überlassen/was er/nachseinem eigenen Willen/so wol mit diesen vorbenannten/als auch den kleinen Kranwett- Schlehen- und Creutz-beer-Stauden / den wilden Rosen-Stöcken / Spmdel-Holunder, und Elixen-Bäumen / und wie da^ übrige
hciss n mag / anzufangen sich wird belieben lassen Dannso kiug wird ja jeder sepn/daß^i keiner neuen Erinnerungwi?d vonnothen haben au,'das Vermögen des Grundsoder des Bodens der Walder / und dann aus der umste-henden Baume-Gewachö gute Achtung zu geben / da-mit nicht eine schlechte Freude einen doppel. schwerer,Schaden nach sich ziehe.
ReM-Anmcrckungen.
Lap. 22. §. 1. öL ielzcz.
diesen Gewachsen ist bereits bey dem Gar-^ten-Werck gehandlet worden.
H,ä§. 5.K. Qip. verb. Wünsche! Ruch. !c.
On der VOunscdel-Rnch«/und od unter
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T>aö XXIII^apitcl.
Wie daS Holtz mit Nutz- und ohneSKaden abzugcöm.
Innhalt.
§. l. Ist der Eingang/ von der allgemeinen Klugheit / die man imGebrauch nutzlicher Sachen soll von sich verspüren lassen.Ist auch eu, Stück des Haushaltens/und al'o bey einträgt,chcn Holkunaen nöthig. Kcmmt an aus Wahrnehmung desNutzens und Verhütung des Schadens. §.2. Nutzen vomHoitzung wird durch das Abgeben gemacht. Soll ordentlichgeschehen/und zu gewissen Zeiten vorher verkündiget wer-den. Hierdurch wird viel Unfug verhütet, h z. Das ge-fällte Holtz soll in bestimmten Zeit weggeführet werde. Ursa»chen davon. Klassier Holtz soll nah dcy den Auhr Strassenstehen. Neue Wege zumachn, verdorren. h.4. Holk sollman nicht hin und wieder erlauben auszuhauen- Schelmen»stuck der Baiiren / die sie darunter zu begehen suchen Dasiunge Holtz wird so gewaltig Zu Schanden gemacht Solldeswegen ein gewisser Schlag anqewicsen werden. ?. ImAbgeben des Holtzes ist aul das Wil pret Achtung zu gebe,,.Und dasHoltzan derStrassen nicht alles abzuhauen. L6.Wie wenig Baume Zum brennen -u nutzen sind ohne ihrVerderben. 5. Mas mir dem Holt; anzufangen / dessenmin nicht versn dcrt seyn kan/es ohne Schaden n» erhalten.Was man fiZr Nutzbarkeit in einem grosser, Holtz anstelle,»rnüffe/ Adha ,v!ung vom Fiößholtz wi,d verschoben in denandern Theil.
§. I.
' S ist nicht genug etwas nützliches in seinerGewalt und in Handen zu haben/sonderndas wird zuvörderst erfordert/daß manselbiges/ wann die Zeit kommt / im Ge-brauch wohl anzuwenden wisse. Danneine mittägliche und vortheilhafftitze Sa-che ist in den Händen des nachlaßigen und unverstandigenBesitzers meistembeils nichts anders / als ein spitzigesMesser/ mir dem sie sich so wol die Nase vom Gesicht / alsein Stück Brods vom Laib Meiden können. Daheronun / aleichwie einem >eden Herm höchstens oblieget / vondem Eintrag aller Sachen eigentliche und wabrhassrigeKundschaffr einzuziehen; damit er sich nicht selbsten zu sei-
nem grossen Nachtheil lacherlicher WeWbersehe/oder/von andern nach Willen/ mit höchstem Spott/ bey derNasen herumqesührer werde: Also ist diese Sorge gleich-falls eines von denen sürnehmsten Stücken der haushäl-terischen Klugheit. Weil nun aber mcht wohl ka n gelaugtnet werden / daß viel Holzungen ein gutes Einkommenhabew so wird also nöthig seyn / was hierbey einem klugenHaus-Vatter zu wissen nöthig / zu erinnern und beyzu-bringen : zumal / da uns ohne dem die Ordnung / die wirbißhero in diesem Buch gehalten / hierzu verbindet / alSwelche wegen der Mühe/ die man im Pflanzen und Auf-bringen der specikcitten Hölzer gehabt / eine allgemeineBelohnung erfordert.
§ 2. Diese nun zu erlanqen ist das beste das überflüs-sige Holtz / daß man obne Schaden entrarhen kan / abzu-geben / und andern kauflich zu überlassen. Die Sachemuß aber ordentlich angestellet werden / wann man än-derst etwas darvon ziehen will.Dahero gefallt mir dieGe-wonheit gar wol / die ich an etlichen Orten beobachtet ha-be/daß nemlich dieEigenhcrrn derHölzer/wan sie ibrevor-her verflossene und verbottene Wilder wieder eröffnen/und ein Stück darvon den Frembden oderNachbarn nie-derzufallen erlauben wolle/solches entweder öffentlich vonder Kirchen verkündigen / oder sonsten von den Knechtender Burgemeistern der nächsten Gemeinen ansagen lassen:Da kommet dann zur selbigen bestimmten Zeit / ausserwelcher nicht abgegeben wird/bald da bald dort einer undkauffet meistentheils für baares Geld/am Stock/unterqewissenBedingungen/soviel Holtz/als er bedarff. Durchdiese Anordnung begegnet man vielem Unfug/locket dieFrembden weit her an sich/unterhalt gute Nachbarschaft/erlangt auf einmal das baareGeld/und kan ohneaar zugrosse Sorge leben/wegen der Holtz-Diebe/ die wob! wis-sen/daßsie/ wann sie ausser der Zeit ertappet würden/keine Entschuldigung sürzuwenden hatten / mit der sieMmmmm doch