Viertes Buch. 8o?
zum Tode befördert werden/^nZelu;. >n>. prsererea li stehet / sich verbottener Weis in dasjenige / was zuihrer
^e<iicu5.).AciI..^ciut/.Le02mkoucj. pr.^rim.czp.77. ^roieilian nichtgchoret/ einzumengen. V.I, z6. Lc IZ2.
n.26. Welches um soviel desto mehr in diesem Fall Platz cle«..^.I.8.Lc l.9. §.». K?Äcj I..^izuiI. Sc P.H-Q »rc-
findet/ wann selbige so gar denen ^eclicis in ihre Kunst lZ4.vers. und m diesem Lall. ?c. /^.perr.UeiA
greiffen / und denen Krancken ohne dero Wissen und qv.26. 0.62. LeSattler.cie privUeZ. kleckcor.rk-68«
Willen Arzeneyen darreichen/ angesehen es ihne nicht zu- 6:71.
Das X. Capitel.
Vom Wen / Mten- und Eibenbaum.
Jnnhait: harzichte Fett hindert / daß der Baum aus der Erden seit
, ^ ^ ne Nahrung an sich und seine Zweige nicht mehr ziehen
§. 1. »rsachen warum sie nach den Tannen gesetzet / und in einem ^N / daher muß er / weil alle Gange seines Lebens der-
AWKiWW sp-ml smd/ wieelwan -in allzu,Äster Mmsch abst^dm/
tenderKübnforen Nutzen von dem Holtz. §.?, Unterschied Und IN seinem Fett ersticken. Die/lwelche Mit demBren-z wischen Tannen und Flechten / unvergleichlich grosse Fiech, nen der Kohlen umgehen / wissen sich diesen Zufall meister-Von der Frucht der Ficchleii / worzu sich zu Nuk zu machen: dann wann sie solches mercken/
M°bm st-)!-Wmj.ln a.lS , aus welche» hernach °°nvon dessen Beeren/ worzu dasHoltzdtene/lst nützlich Wider ihrem Pech Wagenlchittitt und Harz ausgesotten unddie Schlangen und die Mäuse. gekochet wird.
Im übrigen giebt das Holtz von diesem Baum ei-
^ Nen guten Nutzen : Dann es wird starck unter den Kessel
- ^ese Baume/Föhren/Fiechten und Eiben von denen Bierbrauern verbraucht; dieweil es wegen sei-
' setzen wir nicht ohnqesehr nach den Tan- »es Harzes bald Feuer fangt / und leichtlich breiinet / wi^
nen oder unter ein Capitel / sondern aus wohl die liebe Ungemachlichke't darbey ist / daß es eu
diesen Ursachen: Dieweil sie von vielen mit "en swcken und dicken Rauch >m Brennen von sich gie-
den Tannen vermischet werden / und son- bet. Nur muß man sich mit sursehen / daß man es nicht,
sten alle drey fast einerley Art sind. Dann "an" "um das'Maltz abzudörren/ Feuer anmachet / dar-ausser dem/was man aus ihrer Fettigkeit / Höhe / Srar- gebrauche/ d-ewal esgarzupichichkist/und imBren-
ke/ aus den Blattern/ und den Rinden für Muthmaßun- ^ einen wüsten rauchiichten Dampf ausstosset / den das
gen nimmt/wird wenig übrig bleiben / das sie voneinan- Malz an sich nimmt/und so kan leichtlich eiilividcrllches
der unterscheiden mögte. Dahero siehet man auch sein und unangenehmes^ier daraus werden. Die Bauern
Elend bey denen Herren Loramcis, die sich erbärmlich nehmen den untern ^he«l dieses Baums/und weil sie wis-
darmit zermartern/ und doch / wann alles aufdas or d?nt- ^ / c-aß er m allerhand Gewitter ausdauret / so machen
lichste eingerichtet ist/so komt es/daß sie es wie Kraut und ^ an et ichen Orten ^chimeln daraus / und decken
Rüben untereinander geworffen haben / allein dem Übel lhre Dacher darmit/an statt der gebrennten Ziegel. Al-
istbald abmheOn : Wirwollennur deutlichvon einem wn liegeben zu Zeilen ohne ^erstand darnmum/indemnach dem andern reden ^ nicht Achtung geben / ob das Dach an den Landstraßen§.2. Die Föhren'werden in zweyerley Arten einge- Khe/und also aus dieser oder andern Ursachen derFeuers-theiiet - dann entweder hat der Stamm eine röthlichte Gefahr unterworffen scye / zu welchen dann dieses HoltzSchelffen/istglatt/undwachstgeradfür sich indie Hö- ohnedemfur sich trefflich geneigt ist. Am besten handelnhe/oder er hat keinen so geraden und glatten Stammen, hier die Schreiner/^ie sich der Kühn ^ohrnen BretterDiese Heisset man Kühnsöhren oder Kiefen-Baume /je- Z"m Schweiffen / Einlegen / und anderer ihrer Arbeit be-ne aber glatt weg / Föhren / und geben diese Föhren im Dienen / worzu sie dann treflich taugen / wann der Baum/
Bauwesen eins seinenNutzen/ dan man kan sie mir gutem davon sie sind/zu rechter ^eit gefallet worden / dieweil sie
Vortheil gebrauchen / wann hohe Gebaue ausqeführet alsdann die schönste Wasser und Udern habeil.werden ; >a einige sind gar der Meinung / daß sie viel §. z. Die Fichte wird von den Lateinern pinus ge-
wahrhaffter sollen seyn/als Tannen und Fischten. Daher heissen / und kommt mit den Tannen sehr viel überein / sogebrauchet man sie auch zu denen Brunnen-Röhren / als daß auch einige ^uÄorcs ihr deswegen den Namen derlanqunter der Erden dauerhaffte Baume / und die/ wel- weissen Tannen gegeben haben- Doch ist dieser Unter-chedieWeinstecken hacken und zurichten/ oder sonst mit schied zwischen ihnen/daß die Tannen-Zweige sich abwattsLatten-Holtz sich einen Gewinn zu machen suchen / die kön- strecken / da hingegen die Fichten - Äeste ubersich gehen»nen nicht genugsam rühmen/was für ein gutes Holtz die- Im Wachsen machen sie einen langen und geradenses Föhrm-Holtz hierzu seye. Stamm / wie dann LenccliÄusLurrius einer überaus§. z. Die Kühn-Fohren wachsen hoch in die Höhe/ schönen Fichten gedencket/ welche in pbr^ien/ auf demlieben einen sandichren Boden/ und sind voller Fettigkeit, Berg Icis / da viel solcher Art Bäume stunden / unter denHartz und Pech/sie tragen dreyerley Fruchte/davon sine andern soll aufgewachsen seyn / die hernach wegen ihrerdasJahr zeitiget,die andere wird das folgende Jahr reiff/ unvergleichlichen Höhe und geraden Proportion den Na-
und die dritte fanget an zu blühen. Sie lieben so wohl men der Schönen Fichten bekommen. Und wahrhafftig
als die Tannen die Berge/und giebt die Erfahrung/daß wann dem so ist/wie er sie weiters beschreibet / so will ich
sie dorten weit schöner/grösser/ansehnlicher und siarcker ihr selbsten den Titul nicht cklpucirlich machen: dann sis
werden / als wann sie auf flachem Land oder im freyen soll 24. Schuh dick / und am geraden Stamm von der
Feld gestanden waren. Dieser Baum hat nur eine Wur- Wurzel biß an die Zweige 6/. hoch / gewesen seyn: Die
zel / und wann diese/ wie es offters geschiehet/ voller Kühn gantze Höhe aber von unten biß zu oberst an den Gipfelwird / so ist es mit dem Baum geschehen; dann dieses soll 2. Huchart und 1 s. Elen ausgmagen haben. Die
- Jiiii z Früchte