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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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758
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7?8 Deß kliWNlmd Rechts-vcrstöndi'aenHausvatters

noch übrigen Trauben oder Beere wiiWich eacgeven/ ien der Wein-Psale verhütet werden möchte; zu dem ist

mithin einem leden jelb 'ge aufzulesen erlaubet dabe:v.l. i. im besagtem ^»er^ogchuin den Armen schon anders wo-

ff. pro 6ereüÄ. I. z6. ff. ae lt.pul. serv. Scl'. ff. KviÄ. her Rath geschaffet worden / daß sie nemlich ihre Nah-

Und dieses Nachlesen pfleget man im Würtenberger-- rung überkommen könnt-n. lVlyler. sb Ekrenbach 6.

L.and affcerbergen zu nennen / wie zu sehen be» dem czp.20. §.20. Von den» Achren lesen haben wir bey

sb Ehrenbach. ci. czp.2o. iz. n. 2. Dann demz..Lap .§.4 .desdrttcettSuc1,saeha>,delt

gleichwie einer eine Sach / so niemanden zu geHörer / in- Es ist Hieroben aesaaet worden / d.16 d,r

dem er sich derselben anmaßt / seyn eigen machet; Also Weinlese / oder da d-e Berge noch qefthlossen/m -nand in

kan er im Gegentheil seme eigene ^ach / indem ersich der- des andern Weinberg aehen/ uiiddasclben'>rbml

ftlben mchtmehr anmmmet/ ledig und frey machen/ so/ ftndarff/ welches aber dem Göttlichen Gesetz vevrr. 2z.'

daß sich hernach em/eder derselben anmaßen tan/v. §.f. v. penulc. zuwider scheint / woselb>?.'n.n,'.

5 l^ ^ § .,5 p.u el-r°llS. - U., . l. 40 k, dum d-.u.-N-»stmW ^

ne czu.cl m loc, publ. angesehen ,emand über eine solche magst du der Trauben cssn nacii deinem ^itk!n/ b K

S-ch / m sein« Gewalt ist/ mch, mch.M du ,ae- habest; zb» du >ok niebes

7' ^

G0tt-ss°!dane Beere da.«, F. embSlmg-,1 mdZl. mc Lau».,,., als woselbst em Skr a«-Ml>ffm',rZch^a!mdau«d.uckl,ch jua-e,W-l smd, aller,i.affeu der al!-i,,?,l,g-

sieGe etzgeber l^evir. 19. vcrs. 10. hievon a 0verordnet: nr^ss-. ^ .

All- auch l°.e du d..u.u«>-...d..g u.cke ze.au w ""

sen / noch tue abIefaU-ne2?ecranflc!en / sondern de-- vorhalten/ dass solches an.b in d^n ^

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lchbmder>?Er:euerG(^tt. WUches ^euceron .24. c2cum.cleli..^.in 6.P .2. §. l.n -> k l'rsnclmvler 26 lusvers 21 . nnt nachsagenden Worten wiederholet wird/ ^n. voc. Vi^or. jedoch / daß diese Verordnlma sa.id^Wann du d.men w-mb-rg gelestu hast, ,d lo!- du nach) mu wu dem ^

nicht na cd lesen/es soll des Fremb( Ung^n/ de^ 5 0at> gers-Noth anzunehmen seyn, per cgp. 26.6e Lonsecrsrsen und der Wittwen seyn. zc. Und hnuert nichts/was cjiff s. Viether. c. I. in kn. Wormit auchdieLkur--m >. 1ff. 8.9. l^.. enthalten / daß niemand m eines an- brundenbural wein --!17eitt^ <. -1«!^ .

dern Grund und Boden ohne des Grundherrn Erlaub- maffen überein kommet / als woselbsteualso Ersehen : Esnus gehen könne/ sclci. . 14 §. z. >"/. ff. 6e alim. leg. ^»lien unsere weittmeister sich auch enthalten ie-damit nemlichindem^bennchtö möge vererbet wer- m.mds ennge Weintrauben zu geben/ es a-sch-he^ ^ s ^Ätliek eine»? dann mit sonderen? Vorwif/en n"nd Geheiß unserer

Absall leidet/wann/emand anders schon em erworbenes Amvesleutke und

Recht hat / (Dergleichen auch / was das Nachlesen belan- N7eustt?en /'inid schwa»mern^tteiberu/^t-'^/^get/beydenFrembdlingenut.dArmenan;ut.effen)wel- Anreg n /nM^«ikm-mch.m-l,.b-u«mm-u.v-rd.k.u. L woA1d°V^ddä'«.'»"n °llci exkib. I. un. ff. 6e gizr>6e. leg. öc Krunneman.gci l.

16. ff. 6e 8.?. K. Dann/ was einem nutzet/ und dem /i. (iav

andern nicht schadet/kan leichtlich erlauber werden/l.z 8. '

in k. ff. cio Lviät. dazumalen mchtzuvermuthen/ daß die ^Erner kan der Herz des Weinbergs Nach vollendeterFrembdlingen und Armen (Schadens halber das Nach- ^Weinlese / mit dem Wein nach seinem Belieben han-lesen begehren werden, ^yler ab Ehrenbach. cl. csp. deln/ und denselben entweder verkauffen / undzu seinem20. §. 17. über diß auch diese Frag eine milde Sache/nem- Nutzen anwenden oder er kan ihn auch verschencken/ undlich die Armen/ betrifft/ welche allen andern vorzuziehen, /emanden imTesiament vermachen/arZ. l. 21 .L.mz^r/.-V. l. 4Z. ff cle reliAicill öe sumpt. tun. gci6. l. t 2. pr. ff Worbey dann nicht unbillichgesragetw/rdrvann fc,eocl. Deßgleichen siehet nicht im Weg / daß das Gesetz mand so und so viel wem aus einen,gewt/fin Wein-von der Nachlese nur allein das Israelitische Volck oder Berg legire und vermachet worden/ ob auch der I^e-dieJuden angehe/und durch das Neue Testament auf- ßsrzrms.oder deme dieses Vermächtnuß vermeinet/gehaben wordenseye. v.jerem.z i.v.z».S! z2.ttebrXor. Zu frieden seyn müsst / wann ihn der Erb mit Molk8. V. lz. acicj. keinkinz. 6ek. 8.Sc l^id. 2. clÄls.2. bezahlt^ Welche Frag mitIa zu beantworten. Danncsp. Z. n. r. k seqq. Gestalten hierauf so viel zur Ant- obwohlen/ der gemeinen Redens Art nach / nilost undwort dienet /da?,' dergleichen Gesetz / wann sie mit dem Wein von einander unterschieden sind / so kan doch mitkiorsl- oderSicten-Gesey einige Verwandtschafft ha- Nichten gelaugnet werden / daß der Most nicht ein neue?den/ zu dero Beobachtung auch andere verbinden/wie zu Wein seye / gestalten aus den ausgepresten Trauben also-sehen bey dem vora/legirlen keinlcing. cj. cap. z. n. <5. bald ein neuer Wein wird/welcher auch diesen Namen biß^ilkelm.?eppel-. cls ^eZib.^lczszic.N'b./. cap. 14. öc zu End desselben Jahres behalt. V. I. y.pi -.ff cie vino rrj.I^Iero ab Ehrenbach, cj .cgp. 20. §. 19. tic.^olec ,leq .g6cl .^len0cb. arkitf. juöquLest. rir.4 ^2.

Gleichwie aber das gemeine Beste dem Privat-Nu- n .22. Zudem/soistunterdemMostund neuenWem/zen in alle Wege vorzuziehen/also kan unrerweilen eine der Art nach/kein Unterschied/angesehen dasicnine/Obrigkeit aus einer sothanen das gemeineBeste betreffen- was frisch und jung ist/ von den Lateinern daber

den Ursach solches Nachlesen wohl verbieten / allermassen dann das teutsche Wort Most kommt) aenennet wird -dann auch in der Fürstl. IVüreenberA. ^erbst^Ördn. Vel. l)irderi-Z6 8pe>rlel. vnc. Neuer Wein - ^?or'u»rc. 7. mit nachfolgenden Worten beschehen. So soll dann noch ferner dieses kommt / daß waniTem Testirer mniemanddem andern m seinem Wem- oder Baum- feinem Testament lenmnden/Getraid/Wein/'r verma-Garten/ Affrerbergcn oder L.aub abstreis?' n / bey chet/man derer RechtslehrerMeinung nach/aüfdieZeV/Straff eines kleinen Frevels oder der G -sängnus. da die Früchte geft^mmlet und eingeführet werden / zu se-Welches Verbott deßwegen geschehen / damit das Steh- hm habe / welches bey dem Getraid im ^uiio: be» dem

Wein