. _ ksnqen und Hechts verstündiqen
Zcrnbsy dieser Arbeit nachgehen/ und steDmstrmgenuns mei7i^d7n^ ^ ^ . -
tursichnqen Fleiss anspornen. D-ttü? verfahren gar stehen -'n^erichi^'! s, '^nacklcm sie bocb oder niedei.'
gernesäuberlich mit demHaa'en/ damit!,e sieh nichrweb- 2lck»te.» mÄuchk^^?^ ' ^ Zum
thun/ und bey dem letzten Kraute/? und Räumen welches .c? Entblättern verrichtet werden /
man dasBeer-Kraurennennet / destomebrautcs Futter soui^er Schossen,kriegen. Bey dieser Arbeit so« auch der Winker wann her/ dami' die^an^n??^ ""L dem Ende gefchie-erunrerdieserBemuhungemen fe ^nengewachsene Sc! en- besser ae'e'ckr w' ^ Sonnen Warme desto
ckel oder em Ende am P/Wehet/ und in acht nimmt/ daß in '-'nn'dl'>na)lv,-?!>..' ^Welch abgeschnittenes Lauber das oberste Band überwachsen / bedacht seyn/denselben nen aeir ^ ei ^n,-Pfalem truck--
höher anzubinden. An solcher Arbeit muß er das Heffr- ^ ^ Angesehen es im Winter
Strohnichtfern von sich hinlegen. Wo ersieauchnicht Speijezicm di andern Futters / zur
anbände/ so konnt es leicht geschehn/ daß ein starcker dasEmblärte n> inzwischen aber muß man
Sturm bey denen Witterungen die z.'im Ende des Junii ' ^ Laurentn verrichten,
und Anfang desAulii bey guten warmen Wein-Jahren ^ ^4- Wann einer Winzer-Leute genug hat/welche dienicht selten,ind/dielelbigen oben im wachsen entzwey rif- Sache verstehen und fursichtig sind / so lasst er 'wose. Die Winzer/welche sich nicht gerne wehe thun/mer- -'"betten mit einander thun. Nemlich er ael!et vorbei-cken sonsten die Platze / da siesich mit dem Karst redlich "nd bricht/ und ein anderer gehet hinter ihm her/ und beff-gerummelt/ wie nicdlweniger die/enigefehrwohl'/ wo sie ^ ^^ bmdet (slli^r. viec. vincic)gleich an. Weil /enurobenbm emgchauen: Daher können sie ihrep^rronoz ehe der Wemstock seinen AnHalter / am Pfabl erlanat/oder Zerren gar artig im Weinberg he. uinsühre.'i / an '"chdeni er gebrochen ist/ je weniger Gefahr bat er - danndie Oerter/wo ste ihren ;vleiß nichtgespart; Und dcivon wannerauch nur an einem paar Strohhalm sich fassenabzuleiten / wo sie mit der Erde / vermittelst ihres Kar- bafften kan/ so kan ihm das Ungewitter so schad ickstes nicht eh, .ich aus den Hieb gefochten. Sie saen auch ^ als wann er aufder Erde gebreitet läae/ seyn. D ieb.ßwe.len zu grosser Hinderung des Weinwachses/Küm- werden ihm auch so gesäbr am Pfahl nicht Diemerl.ng/S^at/Köhl und anders zu ihrem Vortheil Bander/womit man diedü-ben bindet/ werden auch
Will nun
decke/von einem solchen losen GesellenUnwillen aufmich nimr in vie nanoe mir cinaeflochten werden: sonstenladen werde. Wann die andere Hacke fürüber/so ist die wurde dichs dem Wachsium des Stockes nachthe.liameiste Arbeit biß auf des Weins Abblühen verrichtet. cm Band reist / muß man den Stock
In der Blühe kan der Winzer und der Herr des Wein- neue anbinden. Und weil zwo Ursachen sind warumbergs/ den Berg wohlmit vielen durchgehen und spätren Wet: Damit die Trauben der Sonnen desto bef-verschonemDann wann man in der Blühe den Wein nur zur kräftigern Zeitigung entgegen gehalten und aetra-ein wenig stosset / so ist der Schaden flugs da. Sonsten 6-"-' Und auf daß die Schößlinge von denen Wmdenkan es Wohlseyn/ daß em und andere Traube / b-nwnr- n.chtabgestossen/ sondern vielmehr wider derselben Unae-men Wetter innerhalb 24. Stunden abblühe; Doch ?umm gelch-rmet werden. So müssen um dieser andernmuß der gantze Stock oder der gantze Berg beynahe drey U'- ^ch willen die Stecken auf diese Seite / wo nicht alle/Tag/m heisserseit/darzu haben.Jm übrige mag man bey ^ d:e memsten/gepfalet werden/ wo der ungestümmstedem Haccen der innaen Reben lernen daß sie diese Arbeit ""s den Berg einstürmet .- Dann woferne der
so offt erfordern / als offt ibnen das Kraut will überlegen Stecken oben/der Wind unten stünde / und zwischen ib>ftiui. D.e allgemeinen Regeln des Hackens sind zum M. beyden der Stock nutten ein käme; so würd ei vomBeschluß dieser Arbe.r d.ese: Wuid an den scharffen Psal angetrieben / wund yemM
Zum Hacken gehören starcke Manner. Je tiefer und um die Augen gebracht werden. Das mögen wirein Reben gehacket nz,rd / ,s besser ist es. bey der ersten He/fte mercken.
Wann sich die bersten Wurbelnan allen Stöcken §.s. Ein ffeWer Winzer aber gehet nack c^erbl.^
abgehauen/ die grössern hung des Stocks und nach der andern Hacke durch feinenStein aufgehoben und auf emen Haufen geworffen wer- gantzen Weinberg/ von einen. Iahn / das ist von elner^ ^ r . 'bin selbst gemachten Gegend des Weinberas^ den.-.-
§. z. Es müssen auch zum Siebenden die Pfähle gleichsam in gewisse Mr-Äm, bessert) Gem rcks w llengestecket wer den / die ^eben daran zu hefften / und vor eingetheilt)zu dem andern. Ich rede hier WeidmannMdemWmdzubewahren/w^chesmsgemein zuEnde des mitihm/ daß er mich destobesserverstehc ii^dwM/däk ^Ä ersten May verricht zu werden seine Kunst Wörter auch wisse. Trifft er nun ein ae
pflegetD<c Pfahle aber müssen beyzeiten angeschafft/ wachsenes Ende an ? so hefftet oder bindet ers b»^.- ^unten nützlich angebrennt werden/ sie vor der schleunigen Findet er Stöcke die vom Wind/fam t den!n P^en um-^aulung zubcwah^n/ auch nicht gar zu schwach/ sondern gerissen worden ? so richtet er sie aufund itossr di? Bf?-zierlich starck gemachet sey / m.ch wol bey denen Enden ge- sein gemachlich ein : In dem oben a^^'^et werden/damit d»e K - aben / Elstern / und derglei-- Sächsischen Befehl ist die andere Heffre Ausdrücklich?^en Wemfrasi.gtVogel/s.ch ohneSchaden daraussetzen botten. Unter wahrenden, und . ach vkönnen. H.erbey muß man den, Winzer die Trümer von den der Reben an die Pfäle / follden Pfalen nmimermebr ver rauen / noch wann sie auch genommen bey ftn gehender We nblü^fü sich ^nach so wenig werth waren überlassen .- Dann die feinen LeutezuKrauten/D.steln und GrasausuLente brechen bernach d.e Men Pfale / damit sie dieselbe werden. Es sind faule F.fche / wann uImÄKm,r m ihren Nutzen verwenden tonnen. Die Färn - Pfäle zer bereden wollen / die Traubm mhme^taugen langer als d.e von Tannen und Fichte., g-nom- Gras und Kraut besser zu. Wa?u
ich vorher