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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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736
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7^6 Des kwaen «knd RechtS: v^rftöndiqen HanSvatters

keinen ^emverg ^ungLi^ wc>. uer Wcmo Uineljchicd giebt sich m oenen Arten oder (Jeneriduz Vl-

schmacc ver^u ve. (^L. ^ieuciwt aber ist das ?«oci hier ris, davonwir oben eine feine Anzahl erzehlet und beschrie-

e.a reianvum daß es he.sse - Maxell kemen solchen Mist den haben. Die guten btancken wollen etwas kur? die

nehmen / der den Geschmack des Weins verderbe.) Er Elbinger hoch aeschnitten und beladen fenn - s»ni?

hielt indessen für die beste Dimg/ eine reiche Mostung zu ihr Holtz zugrob / und ihre Geilheit nimmt übe band,

vcrursuchen / wann man allerhand zusammgerasstes Erd- Die rothen wollen den Schnitt etwas hö^

venulcke^^ blanckenhaben - weil ihre Augen weit voneinander abste-

vemuM. AMr^olumetta. ^ ^n. Was sonsten hochgezogene Reben sind / die wer-

§. 2. Fürs andere gehöret auch hteher die VOast den auch noch höher geschnitten. Der dritte Unterschied

strunz / a s welche / wann der Boden mager ist / im Jen- giebt sich in den Reben selbsten. Bly ftarcken Reben/ste-

n-r»-rrichl-!werdmmuö;w-lch-sab-rml°nderhe>!«°n hen die Augm weiiooneinander i i« sta'rcke"/^

denen alten Weinbergen also zu verstehen, Drillens Unddamußman/alSgesag./ihnenmchrnb-rvierAua-n

mußmanauchdass»n-,d-.>s,chaiib-f°hl-ns-vnlass-ii: lassen/wann st« jung Mre da« alt und

ang-s-d-.isolch^b-»d-rWar!ung°m-lehrn°lhw-ndw sogehe derSchitt auch destokirtzer7 und,nun lasset

V-rrichluug ist / Uiid deßwegen vorg-nommen werden zweyAugen - sowirdauchdaSHoliivielst "ckerundleb-

muß / weil dleNatur des Weinstocks viel Reben und hasster darnach werden. Derviert-Nnn'.^^ ^

Sch-ss-n -reib«!/ dadureh die meist-KrUi-n de«S!ocks Schneideii« rühre! vom Mond her. mm Nebew

ierIH-il-!/undals°di°Nahrung/da»o,idi-Traub-ng-- stock-Ilich-Jahr hintereinander mNwmonSWn^

I-Uge!/wdurchdmommm mrd E« mußaber selbige der will ihn unsruchlbar machen i deßwegm muß man fein

nach d-rS!ick«Bchhaffenhei! geschehen: Dann Ivan» mi!d>eserAbsckni!!Zci, wechseln

d-rWemstock vielTraobeugebracht / somußman den- um deu Neumond g-hh-den ? sonelAeman di-i ÄT

selben erwas weniger hoch schneiden - immassm sonst be- das folgende um den Wedel für! Wo em E, « änr,e /

sorglich / daß «in solch <r istock/ wann «r,u s-hrg-nöthi- nnd ml, «i.lemHiM b-lad -ii ist/ so nehm- ma°?m «dn .l>.

M/ inAbzaugkommmmoch!-: Hmg-a-n / wannder n ,-nd-.i Mond ,u Sckiieiden - der ui cbmmd?M°nd

Wemstockwemg ^rauben gemacht/ lo muß er desto mehr wird-um Schnir, nur bey denen Reb u n>«cha

beschmtten/und ihm das Holtz benommen werden: damit dtt / welche schlecht.LZolk baben n

die Krafft, /o sonsten in das Holtz aehct / der Frucht des sch ed Nö We dms führen un?d^e u st " '' 7'

S.«r«Lchülff kommen möge - Ebenfalls muß man ei- d"l>r EängemG-mS? Wann ßck der KSW'T

jolchenDtock /der m-iiicm g>!ttnBod-n st-h>r/mehr gelöst!/unduiis-reKuffen mitM°steii,träglich aeK->/

6>-ps-n undHoltz^ass-n /und uichljuviel hmweaichi!«,, so muß man so hock nick! sckiieiden. WÄ« de?^ik

den / dami! der S-ockuich! .ug.il . nnd asso gantz >,n. Gangmagerund schkch'Mw !-n uud^rWe ^

stuchtbar gemacht werden möge: Da hiiigea-i, ein iolcher voll starcken Holtze« UN- dünn an .m hm geßmden/Ä

^ "'einem magern und darren Grund ist / et. deeSchuii! auch etwa« höher gehen N^Ail'u

was besser / s^doa) auch nicht zuviel befchn. .'>? werden man/ im (Ichneiden/ tressen/ wann der ^

kau. ^aolid) wann der Stock alt ist / und heilig.iho'tz mittelmchsig abgegeben hat. Kurtz zusagen Km ickne^

Mm / und nach«-- de, imreichenimitie,massig imJah Mn; und bock

schassenheil der Sache dem,eibeu nur 2, Augen lassen! m aruim Wein-Jahr-n Damit man aber m Z-ckn.i.

wann er aber Mitte MWg / und nicht gar zu Mg oder ,u den d-stov-mign fehle, und «in reck! sich bariich?« q-ick-ü

M/mussenihi» in. Schneiden dre» i wann» aber /iing hahe,wiemandannt«-iMrensoll/s ?g°N

P / n«m.chl« weniger als vier AuZ-n gelassen werden, der Stock mit dem gesrhob-u-n Holh od r denen Annen,

Diese Vmichtniig aber geschiehet theils m Hornimg/ die ihr ihm üb-ra-lass-n habt/ Vera, ?i^ 7?.

^-i.s im M -rh -n und August / nnd,war im 'Neumond: au« dem barttW W

Wann eme Rebe gar zu geil / muß sie im abnehmenden: ses/ so müsst ihr ihm mehr Auam Än

wann h- aber gar ju schlecht ist / im junehmenden Mond Feuckügkei. / und mehr Nahrung/ ai« ^

geschnitten werden. Die gemeinen Regeln weaen des brauchen können ys?<z,,n ^

Schneidens werden sonst also gefasset: Die Reben schnei, bet / so müsst ihr als vernünfftia/ n^/N

detman nickt gleich hoch / und es muß unter denen Gat- gentheil thun. schneiden dasGe-

rungen der Reben und ihren Jahrgängen ein proporric,. §.z. Viertens muß auch das Räumen /

n.rterUntcrsch.edgehaltenwerden. Im Schneiden muß dasJätenzehlen/beobachtetwerden/wordurchdas^

^ denWeinstock mitderHacke biß an die ^bau-

m enrblösen / und die obersten Wurtzle.n müssen mit dem Wurtzel aufgerühret / auch zugleich die oberste

abgehauen werden, ^ruhschneiden giebt mehr Wurtzeln abgerissen werden / damit die Pfeil-Murk-l

Spatlch^-den mehr Trauben. Damit wir aber sich desto tieffer strecken und besser starcken nwae DiÄ

diese Urbeit des Schneidens/ daran unglaublich vielgele- nun besser zu verstehen/ istzuwissen / daß derMei^!f/

gen / recht Abringen / so wollenwirsie feinordentlich dreyerley Wurtzeln hat: Eine gemdchinabsteiamd^

fiirtragen. Stehet derowegen zu wissen/daß ein merck- che daher die Pfe»l--Wuryel genennet w?rd?und^

licher Unterschied unter denen Reben zu beobachten sey: Selten--A>urye!n; darunter iene / welche so

dann wer emes wie das andere schneiden / oder / so zusa- ohngefehr der Thau eindringen kan / herauswächst Ä-

gen / alle Reben über emen Kamm scheeren wollte / der Thau-N?ur-zel: diese aber / welche aam- ob?« ^

wurde viel Me Reben liederlich verderben. So sehe Flache des Erdreichs herauswächset / d?e vv»

man dann erstkch auf den Unterschied des Grundes. Ein ?e! qenennet wird ' Nnd solcht'?^./..^-«???^^""

fetter Boden treibt starke Schossen als ein m.aercr? gemei^^^

dann er kan auch mehr ernehren. Diese Stöcke soll man Sluqen ausgehen ; wann abir ae inN ^

besscrladen/undihnenmehrZapfenaufqeben; sonstwer- kancs wohl auch zugleich mit demSchn^ve^

den sie zu frech / und aus lauter Geilheit unfruchtbar, den/diewe'iln es/ wegen der Nacht^rö«^/ 5-kn

Die aus maqerm Grund kommende Stocke / muß man ist. Dabey abermal m erinnern / Ä n,^ 8/.?«

imGesentheilnichtüberlad-n.Dttanderezubedenckende benwerftmundÄS

' rühre/