7^6 Des kwaen «knd RechtS: v^rftöndiqen HanSvatters
keinen ^emverg ^ungLi^ wc>. uer Wcmo Uineljchicd giebt sich m oenen Arten oder (Jeneriduz Vl-
schmacc ver^u ve. (^L. ^ieuciwt aber ist das ?«oci hier ris, davonwir oben eine feine Anzahl erzehlet und beschrie-
e.a reianvum daß es he.sse - Maxell kemen solchen Mist den haben. Die guten btancken wollen etwas kur? die
nehmen / der den Geschmack des Weins verderbe.) Er Elbinger hoch aeschnitten und beladen fenn - s»ni?
hielt indessen für die beste Dimg/ eine reiche Mostung zu ihr Holtz zugrob / und ihre Geilheit nimmt übe band,
vcrursuchen / wann man allerhand zusammgerasstes Erd- Die rothen wollen den Schnitt etwas hö^
venulcke^^ blanckenhaben - weil ihre Augen weit voneinander abste-
vemuM. AMr^olumetta. ^ ^n. Was sonsten hochgezogene Reben sind / die wer-
§. 2. Fürs andere gehöret auch hteher die VOast den auch noch höher geschnitten. Der dritte Unterschied
strunz / a s welche / wann der Boden mager ist / im Jen- giebt sich in den Reben selbsten. Bly ftarcken Reben/ste-
n-r»-rrichl-!werdmmuö;w-lch-sab-rml°nderhe>!«°n hen die Augm weiiooneinander i i« sta'rcke"/^
denen alten Weinbergen also zu verstehen, Drillens Unddamußman/alSgesag./ihnenmchrnb-rvierAua-n
mußmanauchdass»n-,d-.>s,chaiib-f°hl-ns-vnlass-ii: lassen/wann st« jung Mre da« alt und
ang-s-d-.isolch^b-»d-rWar!ung°m-lehrn°lhw-ndw sogehe derSchitt auch destokirtzer7 und,nun lasset
V-rrichluug ist / Uiid deßwegen vorg-nommen werden zweyAugen - sowirdauchdaSHoliivielst "ckerundleb-
muß / weil dleNatur des Weinstocks viel Reben und hasster darnach werden. Derviert-Nnn'.^^ ^
Sch-ss-n -reib«!/ dadureh die meist-KrUi-n de«S!ocks Schneideii« rühre! vom Mond her. mm Nebew
ierIH-il-!/undals°di°Nahrung/da»o,idi-Traub-ng-- stock-Ilich-Jahr hintereinander mNwmonSWn^
I-Uge!/wdurchdmommm mrd E« mußaber selbige der will ihn unsruchlbar machen i deßwegm muß man fein
nach d-rS!ick«Bchhaffenhei! geschehen: Dann Ivan» mi!d>eserAbsckni!!Zci, wechseln
d-rWemstock vielTraobeugebracht / somußman den- um deu Neumond g-hh-den ? sonelAeman di-i ÄT
selben erwas weniger hoch schneiden - immassm sonst be- das folgende um den Wedel für! Wo em E, « änr,e /
sorglich / daß «in solch <r istock/ wann «r,u s-hrg-nöthi- nnd ml, «i.lemHiM b-lad -ii ist/ so nehm- ma°?m «dn .l>.
M/ inAbzaugkommmmoch!-: Hmg-a-n / wannder n ,-nd-.i Mond ,u Sckiieiden - der ui cbmmd?M°nd
Wemstockwemg ^rauben gemacht/ lo muß er desto mehr wird-um Schnir, nur bey denen Reb u n>«cha
beschmtten/und ihm das Holtz benommen werden: damit dtt / welche schlecht.LZolk baben n
die Krafft, /o sonsten in das Holtz aehct / der Frucht des sch ed Nö We dms führen un?d^e u st " '' 7'
S.«r«Lchülff kommen möge - Ebenfalls muß man ei- d"l>r EängemG-mS? Wann ßck der KSW'T
jolchenDtock /der m-iiicm g>!ttnBod-n st-h>r/mehr gelöst!/unduiis-reKuffen mitM°steii,träglich aeK->/
6>-ps-n undHoltz^ass-n /und uichljuviel hmweaichi!«,, so muß man so hock nick! sckiieiden. WÄ« de?^ik
den / dami! der S-ockuich! .ug.il . nnd asso gantz >,n. Gangmagerund schkch'Mw !-n uud^rWe ^
stuchtbar gemacht werden möge: Da hiiigea-i, ein iolcher voll starcken Holtze« UN- dünn an .m hm geßmden/Ä
^ "'einem magern und darren Grund ist / et. deeSchuii! auch etwa« höher gehen N^Ail'u
was besser / s^doa) auch nicht zuviel befchn. .'>? werden man/ im (Ichneiden/ tressen/ wann der ^
kau. ^aolid) wann der Stock alt ist / und heilig.iho'tz mittelmchsig abgegeben hat. Kurtz zusagen Km ickne^
Mm / und nach«-- de, imreichenimitie,massig imJah Mn; und bock
schassenheil der Sache dem,eibeu nur 2, Augen lassen! m aruim Wein-Jahr-n Damit man aber m Z-ckn.i.
wann er aber Mitte MWg / und nicht gar zu Mg oder ,u den d-stov-mign fehle, und «in reck! sich bariich?« q-ick-ü
M/mussenihi» in. Schneiden dre» i wann» aber /iing hahe,wiemandannt«-iMrensoll/s ?g°N
P / n«m.chl« weniger als vier AuZ-n gelassen werden, der Stock mit dem gesrhob-u-n Holh od r denen Annen,
Diese Vmichtniig aber geschiehet theils m Hornimg/ die ihr ihm üb-ra-lass-n habt/ Vera, ?i^ 7?.
^-i.s im M -rh -n und August / nnd,war im 'Neumond: au« dem barttW W
Wann eme Rebe gar zu geil / muß sie im abnehmenden: ses/ so müsst ihr ihm mehr Auam Än
wann h- aber gar ju schlecht ist / im junehmenden Mond Feuckügkei. / und mehr Nahrung/ ai« ^
geschnitten werden. Die gemeinen Regeln weaen des brauchen können ys?<z,,n ^
Schneidens werden sonst also gefasset: Die Reben schnei, bet / so müsst ihr als vernünfftia/ n^/N
detman nickt gleich hoch / und es muß unter denen Gat- gentheil thun. schneiden dasGe-
rungen der Reben und ihren Jahrgängen ein proporric,. §.z. Viertens muß auch das Räumen /
n.rterUntcrsch.edgehaltenwerden. Im Schneiden muß dasJätenzehlen/beobachtetwerden/wordurchdas^
^ denWeinstock mitderHacke biß an die ^bau-
m enrblösen / und die obersten Wurtzle.n müssen mit dem Wurtzel aufgerühret / auch zugleich die oberste
abgehauen werden, ^ruhschneiden giebt mehr Wurtzeln abgerissen werden / damit die Pfeil-Murk-l
Spatlch^-den mehr Trauben. Damit wir aber sich desto tieffer strecken und besser starcken nwae DiÄ
diese Urbeit des Schneidens/ daran unglaublich vielgele- nun besser zu verstehen/ istzuwissen / daß derMei^!f/
gen / recht Abringen / so wollenwirsie feinordentlich dreyerley Wurtzeln hat: Eine gemdchinabsteiamd^
fiirtragen. Stehet derowegen zu wissen/daß ein merck- che daher die Pfe»l--Wuryel genennet w?rd?und^
licher Unterschied unter denen Reben zu beobachten sey: Selten--A>urye!n; darunter iene / welche so
dann wer emes wie das andere schneiden / oder / so zusa- ohngefehr der Thau eindringen kan / herauswächst Ä-
gen / alle Reben über emen Kamm scheeren wollte / der Thau-N?ur-zel: diese aber / welche aam- ob?« ^
wurde viel Me Reben liederlich verderben. So sehe Flache des Erdreichs herauswächset / d?e vv»
man dann erstkch auf den Unterschied des Grundes. Ein ?e! qenennet wird ' Nnd solcht'?^./..^-«???^^""
fetter Boden treibt starke Schossen als ein m.aercr? gemei^^^
dann er kan auch mehr ernehren. Diese Stöcke soll man Sluqen ausgehen ; wann abir ae inN ^
besscrladen/undihnenmehrZapfenaufqeben; sonstwer- kancs wohl auch zugleich mit demSchn^ve^
den sie zu frech / und aus lauter Geilheit unfruchtbar, den/diewe'iln es/ wegen der Nacht^rö«^/ 5-kn
Die aus maqerm Grund kommende Stocke / muß man ist. Dabey abermal m erinnern / Ä n,^ 8/.?«
imGesentheilnichtüberlad-n.Dttanderezubedenckende benwerftmundÄS
' rühre/