Viertes Buch.
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Feie deinen 55.-r.-Sen davon gerichtet hatte / so soll schlagen könne ? davon bestehe krklck. 6. ckls. ck 49.
er hlnfüro ^chend frey seyn Ist aljo ein welches ausser dem höchsten Nothfall keines weges zu billi-
rvlsftncltcder^noeö -Gebrauch m O efterrelch daß gen; wann aber ein solcher Nothfall vorhanden und das
man von dmcnGäreen und^sfstattcn keinen Zehen- meiste Einkommen aus denen Garten gehoben wird / in
den zu reichen sthuldlg. ^^.Lonkit.provincisl. inle. diesem Fall kan vielleicht / sofern der^^ ?is leidem.iä) / ein
rior.^ui!rlrcje)urib.il,corp.'ric.6./.4. plurs cle clecim. andersgefaqetwerden. v.Xltzclc.^Lonr-idut.c.l.öc;.
vicl. innor.r. sclczp.;§.4. inkn. lib. z. Ob aber 266.ommn0kl?Ier abLkreribsckiamecroloZ.ciH.lZ.der^nosyer: auf einen jeden Saum einen äccis §. 11.12. lz.Le 14. necnon /.zi.
Das Xi.l.Zapitel.
Von Weinbergen insgemein; die Gelegenheit uitd der Ort dieselben
zu pflanzen; dergleichen auch von der Art und Zeit dieselben
anzulegen.
Innhalt.
j.i. Nutzbarkeit der Weinberge/Lob des Weins. H. 2. Die Ge-legenheit des Platzes / selbige anzulegen. §. z. Beschaffen-heit des Grundeö / und Erkanntnus der Crse. §. 4. Wasju thun / wann der Haus-Vatter keinen solchen Grund / wieer wohl wünschen möchte / haben / und wie er den nntrckchti-gen verbessern könne. H. x. Wie ein neuer Weinberg anzu-legen/ und was der Haus-Vatter bey dem Pflantzen zu be-obachten? h. 6. Wie die Reben anzugewöhnen. H.7. Zuwelcher Zeit dasPflantzen vorzunehmen?
§. I.
As es mit dem Obs-und Kuchen-Garten(dann von dem Blumen-Garten / dermehr zur Lust und Ausschmückung / alszum Nutzen des Hauswesens dienet / sollim andern Theil gehandelt werden) fürBeschaffenheit habe / solches ist in denenvorhergehenden Capp. zurGnüge / wie wir hoffen/ dar-gethan und erwiesen worden. Nachdem aber in derHaushaltung auch die Weingärten oder IVeinberg,nicht allein wegen des hohen Werths / indem bißhero derWein gewesen (welches fürnehmlich diejenige wohl erfah-ren / so denselben biß auf eine bequeme Zeit im Keller ha-ben liegen lassen können/) sondern auch / weiln er in so vie-len Sachen zu des Menschen Nahrung und Gesundheitdienlich ist / einen grossen Nutzen schaffen: Als wollen wirin denen nachfolgenden Capp. gleicherweise von denenfel-ben etwas fürstellig zu machen / unsere Bemühung / zu desklug-und Rechts - verständigen Haus-Vatters Anwei-sung / seyn lassen. Wir hoffen auch / es werde ihm dieseNachricht um soviel lieber seyn / als preiswürdig derTranck ist / welcher uns von der gütigen Natur und demnachdrücklichen Fleiß der menschlichen Hände geschencketwird. Dem Namen und der Sache nach/ ist der Tranckaus Italien/zu uns Teutschen gekommen/und von V inumgenennet worden. Eben deßwegen hat dessen Na-men Ursprung Lateinisch seyn müssen/ weil die Reben undder Wein / aus Welschland in Franckreich und Spaniengebracht worden / die Teutschen aber etwas spat mit derNiedlichkeit dieses Gewächses und Getranckes beseeligtworden. Das Lateinische Wort Vmum stammet vomVi, von der Machl und «starck ab: weil er Leib und Seelstarcket/denMuch ermuntert. Das Griechische Wortkommet von einem / welches eine Hilffund eine Aufnahmbedeutet / her. Und dieses erweiset die Sache selbst / dader Wein / als die heilsamste Starckung des Menschen/das reinste Geblüt machet / eine milde Nahrung giebt/ dieVerdauung befördert / das Hirn reiniget / dievom Wa-chen ermüdete Glieder wieder aufrichtet / den Verstandmehret / das Hertz begeistert und erlustiget / die Geisterselbsten belebet/ die Blehungen vertreibet/die Bitterkeit
der Galle lindert / die natürliche Warme erhält und befe-stiget/ die Esse-Lust erwecket/ die Verstopfung eröffnet/die Flüsse bemeistert / die lerolischen Theile des Geblütsdurch den Harn ausführet; dem ganzen menschlichen Le-ben heilsam / ein Mittel wider die kalten Gisste / die Milchdes Alters und der Liebe / ja em Oel des Lebens und eineArtzney der Krancken ist. Und Hoksnne, vsmskenu»sagt; daß sich durch den Wein die Verdrießlich - und Be-schwerlichkeiten eben/ als die Nebel durch die Winde/ver-treiben lassen. Auch hat tlomerus schon verstanden/daßdie Götter den Wein deßwegen gemacht: damit die arm-seelige Menschen ein Mittel / die traurige Grillen zu ver-treiben / an der Hand harten: Was ist das änderst gere-det/ als das / was im 104. Psalm stehet: Der Wein isterschaffen / daß er des Menschen Hertz erfreue; nemlich zuseinerzeit. Und mir hat neulich in einer Opera die^rl»sehr wohl gefallen:
Lbi non bevsVits breveßoäera.
Il kuon vinock' e äivinc»viver fz.Llu non beveVira breveZvclerä.
Ohne Rebenist dasjÄ .ebeNblaß und todt.Fleisch/ Haue/Beinesind beymkvem«frisch und rsth.Ohne Rebenist dasS.ebenblaß und tSdt.
k>limu5 schreibt: daß derWein das beste Artzmy-Mit-tel der ohnmachtigen Alten sey / als welches sie gesunderhalte / und bey ihnen thue / was die Milch bey sau-genden Kindern. Er machet sie lebhafft und gleich-sam wieder jung: deßwegen wir den kacckum allezeitschön und jung abgemahlet sehen. Wann wir ihn auchnackend erblicken / so bedeutet es die nackende unver-hüllte Warheit/ welche durch ihn hervorbricht. Er ver-knüpfet die Gemüter zusammen. Ia vilio verkäs, ttora-riu5 sagt gar artig:
(^ommissum reteZes 8c vino tortus 8c ira.
Du wirst/ was man dir vertraut / hin/ vor aller
Ohren schicken/Wann dich Asm und süsserVOem auferwyrer
Folter zrvicken.
Der alte Lomicus will / daß derWein Lachen/ Weis-heit/Gelehrigkeit / tiefsinniges Nachdencken und gutenRath verursache. Wegen dieses letzern hat man vor die-sem des Lsccki und der?slla6is Tempel offt nebeneinan-dergebauet; undvon dlekore und Larons wird erzehlet/daß sie von ihren Rathschlagen die Geister durch Weil?erwärmet; llecubg aber dem NeÄori, vor dem Gefechte/Wein zu trincken eingeschenckt habe. Und die heutigen
Natur-