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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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724
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Des klugen und Rechts verstandigen Haus Vatters

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und vechbm der Baume so viel möglich zu sehen/da^ die- dieUnfruchtb^eettan-uttd vor sich selbst betrifft /felbi nicht verletzet werden: So sich bereits an densel. so entstehet dieselbige aus unterschiedlichen Ursachen/ undbuzcn einige Beulen oder durchgeftessene Wurm-Löcher zwar nicht allein aus einem gar zu trockenen und dürren /ereignen / so muß mm, solchen ttmach fleissig wegschaben/ oder auch aus einen gar zu nassen und feuchten Boden/und den Schaden wieder mir Baum-Smbe verstreichen, von welchen wir hieoben schon geredet haben / sondernInzwischen kan auch mchtschadsn/ daß man die zerschwol- auch aus denen Krautern/ so mir liessen Wurtz-ln an deslcne Rinde biß auf das Holtz spalte / oder aufschneide / Baumes Stamm wachsen/ und ihme seine Nahrung ent-damir die böse Feuchtigkeit / woraus die Wurme wach- ziehen/ welchem demnach durch Ausrottung solcher Kräu<sen/ heraus-fl,essen möge. Endlich kan auch der Wurm/ ter zu helssen ist: Desgleichen entspringet auch dieselbigemit Ochsen-Harn und Essig vermenget ; Item mit nicht weniger aus denen frischen Sprößlingen/ die ausSchweinsmist und Menschen-Harn vermischt / und den dem Baum hervor wachsen / und ihm alle FeuchtigkeitSchaden oder die Wurtzel des Baums damit begossen/ aussaugen/ weswegen auch diese wegzuschneiden; Fernervertrieben werden. Soite man aber den Wurm nicht ist auch über dieses das Alterthum der Bäume Ursachfinden können / so könre man mit einen glüenden Eisen hieran / als weiches verhindert / daß wegen der Harrig-denschadhafftsnOrtbrennen/und den Wurm damiter- keitder Rinden die Wurtzel nicht genügsame Nahrungsticken a" sich ziehet: Diesem Mangel nun abhelfliche Maas' s. Der Rrebs welchen andere den Fresser nen-- zugeben/ kan man mit einem grossen Bohrer ein Loch innen/ weil er die Rinde wegfrisst/ ist gleichfalls eine schad- den Baum/ recht unter dem Ort/ da man ihn gepropsser/liche Kranckheit und/fast wie an denen Menschen/übel zu biß md-e Mitte des Kerns um Martini bohren/ und sol-heilen ; Allermassen er ein innerlicher Zustand ist/der dem ches 6. Wochen stehen lassen/ da dann der Baum wiederBaum nach und nach alles Vermögen und die völlige Lussr bekommt/ und gleichsam aufs neu vernniget wird.Kraffte entziehet: Dahero dann bald da/ bald dort ein Wiederum entspringet auch die Unfruchtbarkeit hieraus/Ast abstehet und verdürbet / und die noch grünenden und wann die Blätter und Blüh vor derZeit abfallen: Wel-frischen entweder gar keine/ oder doch wenig Früchte ches man aber durch Umgrabung der Wurtzel; Iren,tragen - Er entstehet gemeiniglich in denen/in einem schad- durch die Bohnen - Spreuer / welche man mit Wasserlichen Zeichen/) entweder in Scorpionen oder im Krebs) beitzen/ und rings um den Baum schüttlen solle/ verhüt-gesetzten Bäumen/ und wird erkennet/ wann die Rinde ten kan/ und was noch viel andere Ursachen mehr sind /des Baums schwartz wird ; Diesen nun zu vertreiben/ davon wir bereits in dem vier und dreissigsten Lapi-wann es änderst müglich / solle man im Februario / wann rel dieses Buchs einige Anregung gethan haben,man ohne dem oie Baume säubert/ einen kleinen Bohrer/ §- 7- Die Aeste letzlich berührend/ so sind dieselbigeungefehr eines Fingers dick nehmen/ und damit in den je- gleichfalls vielen Gebrechlichkeiten unterworssen / welchenigen Baum/ woraus man vorher den Krebs geschnitten fürnemlich daher sich ereignen / wann der Baum dererhat (welcher zwischen Ast und Stamm in der Zwissel Aeste zu viel hat / daß ihm keine Nahrung für die Fruchtwachset) ein Loch oder drey indem Stamm des Baums übrig bleibt/ in welchem Fall demnach daswegneh-biß aufden Kern bohren / und hernach von Wacholder- men und beschneiden das beste Mittel seyn wird: Wel-Holtz gleicher dicke Zapsslein hinein schlagen / und also des ches auch mit denen Nebenschössen und Wasser-ZweigenBaumes wohl warten. Man kan auch/ wann der Krebs also vorzunehmen. Mann aber grosse Aeste abzuhauen/heraus geschnitten / den Schaden mit Baum-Salben so muß der Schade ohne Verzug/ mit Baum-Salbenverstreichen und hernach mit Wcrck/ Moß und Bast ver- verstrichen werden: Welche Baum - Pelz - oder Pfropjf-binden/damit derRegen und keineNasse beykomen möge. Salbe auf folgende Weise zuzurichten : Nemlich man6. Die Verle-zung der Baume geschieher entwe- nimmt drey Loth Wachs/ vier Loth Terpentin/zwey Lothder von Thieren oder vom Ungewitrer; von beeden ha- Pech und weissesHartz/ zerlasset selbiges geniach in einenben wir im vier und dreißigsten Capitel dieses Buchs Pfandlein/ ob den Feuer/ rühret es fieissig unrereman-§. 7. gehandelt / und wie man sich vor solchen Schaden der/und schüttet ein wenig kalres Wasser darunter/ undhüten solle/ angezeiget. Hier' wollen wir nur dieses bey- schlaget es hernach bey Gelegenheit über die Gebrechenfügen/ daß wann die Baume von Sturmwinden gespal- der BaumeBisweilen wird auch Baum-Oe! darunterten und aufgerissen Schiefer bekommen/ man denenselben gemenget / um diese Salbe geschlacht zu mache»?. Aufohn Verweilten mit KothtSchaaf-und Sau-Mist oder dem Land aber gebrauchen die Bauren insgemein nurmit Baum-Salben helssen / und wann sie von den Thie- weichen Laimen / an statt des Pfropff-- Wachses/verstrei-ren abgenaget worden / mit Wegschneidung des benag- chen die Blatten des Stammes damit / decken leinenten / und Beschirmung des schadhaften Orts/ sie wieder Tuch und Moß darüber/ und verbinden es Creutzweißzurecht brinqen könne. Die Schmier aber kan von sri- mit Bast / und befinden dieses ihren Bäumen dannochscheu Laimund Kühkoth gemachet werden- Was endlich vertraglich genug zu seyn.