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DeS klugen und Rechts - verständigen HauS-VatterS
man besser zurecht kommt / und die Schnitze durch Ver, borch tNensthlichen Fleiß erziehet werben/ (int«
zug besser werden. ku^us niȟui'siezsutlnljuArisles)zv5ehlense^e^ Ob^
§.z. Nachdeme nun dasObs vorbedeuteter Massen wohin nun viele darvorhalten/ daß dasselbedenen natür-
abgelesen / muß ein verständiger Hausvatter auch dahin lichen Früchten beyzuzehlen/ in Erwegung die Natur bey
sehen/ daß es recht verwahret werde. Vor allen Tm- demselben am meisten ihre Würckung hat: v.!. 8- 5. 6a
gen aber soll er dahin bedacht seyn/ daß man nicht gleich lervjr.!.4s. ff.rieUlur.scicj.^enock. lle^.I.(^lid.2.
barmit in den Keller eile / besonders dasselbige zuvor in cal 2ic> n. 2.Sc 3. (^oeää.sä üb. 77. n. 2. cle V.5. Se
trockne Kammern und Gemacher / um des Schwitzens 5imon. Ulr. pikor. in nor. scl Narrm. pikor. p. i . qu.
willen welches sich nach dem Brechen starck ereignet/lege. 24. lie. db. Jedennoch aber / weiln sowohl die Garten
Das Gewölb oder Gemach aber / darein es geleget wird/ als dererselben Früchte unterschiedlich sind / als ist solches
soll nicht nach dem Mittag/sondern wo es seyn kan/am be- billich der Willkühr des Richters zu überlassen / we.chec
quemsten zur langen Erhaltung des Obses/gegen Mitter- denen Umstanden gemäß / zu erwegen haben wird/ ob die-
nacht stehen/auch seine gewisse Lussr-Locher/ so wohl in ses oder jenes Obs denen Natürlichen/oder durch mensch-
der Mauer / als an den Thüren haben / hiernechst aber lichen Fleiß hervorgebrachten Früchten beyzuzehlen seye.
auch mit einer Brücken/ darausdasObs zu legen/verse- v.L-rrol.int. 6e V.5. Ls.kov. «ct l'reutl. V. 1. l).
h«nseyn. Bey dem legen selbsten hat er dieses zu betrach- i s.rk.n. 8c Lsrpz-. p.z.Look. Z2.öes. 24. n >2.^cl(j.
ten / daß er sie nicht dicht aufeinander schlichte und eine rrirsk.öejure korcor. lk. 14. Si d^orsc. »ä csp.
jede Gattung oder Art besonders / absonderlich aber die 4z.l.ib. z.
Quitten nicht zu dem andern Obs geleget werden / als L. f. in f.
welchem sie mit ihrem starcken Geruch sehr schädlich sind. r?>As abgefallene / faule und wurmstichichte Obs kan
Endlich soll auch der Haus-Vatter das abgefallene/faul- ^der Hausvatter unter andern auch 5»mZSrandF
le und wurmstichige von dem guten Obs/ damit es von je- p?embrennen verbrauchen / welches ihme viel eher zu
mm nicht angesteckt werde/ fleissig auslösen / und solches vergönnen/ als wann er das Getraid hierzu anwendet/
zeitlich verbrauchen; Nicht weniger auch das weich-und mithin den ordentlichen Gebrauch desselben verkehret/ al-
zeitige Früh - Obs / so sich nicht aufhalten lasset/entweder lermassen die Erfahrung bezeuget / daß offtermalen viel
dörren/oder auf andere Weis in der Haushaltung zu fei- 1 «zo. Malter zum Nrandvoembrennen angewendet /
nem Nutzen anwenden. und hierdurch eine Gerraid-Thcurung verursachet wor-
^ . den: v.Xlock.6e^r»r.I..2 c. i f.n.z.Lc 4 Welches
eben auch die Ursach ist/ warum an vielen Orten / abson-derlich/wann das Getraid ohne dem in hohen Werth ist/das ^randweinbrennen aus Getraid bey Straff der
Eiln in diesem Cap. von dem Vbs gehandelt Ontilcsrion verbotten worden/ v. 1»cob öornit. <js
/ als entstehet nicht unbillici? diese Frag: Vb kec. suKcienr. I'ra^. 2. csp. >7. Übrigens kan eine
das Obs unter diejenige Frucht/ so von der Christliche Obrigkeit auch bey dem Vrandwekn ins-
Naeur allein hervorgebracht/ oder unter diese / so gemein Zihl und Maß setzen/ damit alles unordentliche
Weesen