72O Des klugen und Recl)t s - verständigen Hausva tters
.^d^oden haben / und bekommt ihme das Hacken legen / so kan man sie lang erhalten. Wann man sie nur
sehr wobl/ kan auch von dem Kern/und durch in keinGemach/ in welchem Weintrauben auchchalren
Ä ken allenthalben fortgebracht werden ; Man pel- werden / leget / angesehen sie gar bald davon faulen. Es
aker auf seinen eigenen Stammen / und geschiehet gibt aber von denen Quitten zweyerley Gattung ' nehm-
weinsi^tkeils >" denen Kernen / dadurch die lich Apfel-undZSirn.G.n!tcen/darunter dieje besser und
viel lieblicher wird. Ist sonsten überaus frucht- zarter zum Einmachen sind. Wann man die Quitten
bar/ und so man «h» an einen Ort des Gartens fetzet / so gern groß haben will / kan man nur den Zweig / daran sie
-r sich bald aus / und nimmet einen grossen Platz hangen / m einen mit Erdreich gefüllten Haftn beugen/
-^ druckt aber davon bekommtman nn Sommer, und die Quitten darinnen wachsen lassen / so wird man sie
,lonm und Anecken sind fast einerley Gat- recht groß ziehen. Haselstauden sind zweyerley Gat-
d von unterschiedenen Farben / werden auch tung / zahm und wild / beederseits aber wohl zu essen/
w-lch-s -bm ^'!.sach i» / warum st- auch MM m die
? - ^..mssen aar leickt / entweder von ihrem Kern / oder Garten gebracht werden, (sie verlangen einen lusstigen
n , k / ?.. d 'war am besten) durch Pfropften auf die Ort/ damit der W'.nd den Thau und Regen bald von ih-
^^.->1 ^,ii?linae fortzubringen / als worauff sie sehr nen abbringe; dann die'e zwey und 'olcher Frucht/ ab-
^ nm u^ iblUucht schon offt das erste Jahr brin- sonderlich in ihrer Blüh / schädlich / indem sie davon wäs-
n Unudessen ^ibr es unterschiedlich PfiaumemArten/ serich^undwurmstlchlchtwtrd. Die Zeit der Einsteckung
o^.vviel/SvilliNg / grosse Roß>Pfiaumen/ gelb- ist im örubkng / und zwar wie schon gedacht / an einem
Ätk mn Maumen: Brunellen/Awetjchken/und lusstigen Ort / dabey auch die Erde mehr leicht dann
m/br / wÄ)e letztere die besten / und dem Magen starck / und mehr feucht als durz/ sich befinden muß. Die
schädlich seynd. gesäeten müssn hernach ein - und einen halben Schuh
am ,Dohl ibrer Frucht wegen gut/ liess in die Erden gefetzt werden: Und muß mau im ei sie.-,
...'l/,krer Urne halber zur Artzeney dienlich. Ersor- Jahr die Gruben nicht gar ausfüllen / sondern biß aufdaö
warmen und geichlachten / auch Nicht zu trocke- andere Jal>r verjähren / uno alsdann dieielbigc eben ina-
n-n und / und können von dem Kern fortgebracht wer- chen : Auch muß man ihnen die Neben Schößling fleissiz
Vroa-m man dleieibigen in Zucker-Wa^er einweicht/ abnehmen / dann dieftlbige viel an ihrem Wachklhum
e'inleat - So sie'nun alsdann Daumens-dick/so vei hinderlich sind: Mann die Stauden alt / weldendie
^rs^et man ste'im Oktober. Im übrigen haben sie diese Nüsse gern will micht; derohalben muß man den Stamm
A.ae«schafft / daß sie sich lieber auf anvere Gattung / als abhauen /damit er sich wieder verjüngere. Ist er aber
^ iweiaen. Man peltzet sie allein in den ^)palt/ gar alt / kan man denselbigen wegthun / und andere an
Ä^A-Nst- S>-woll-!Nv°h!un.gGrab-a/unS dcss-nSt-ll- s-tzm,
von Würniern und Geschn,eißfteissiggesauberl seyn. Zu
d,°?m n-I'M-,1 w>r .»Ich d-» L-rn-. ReZtö -- MttM'iÜMM.
ksmn / der ;war sonsten als ein wildes Gewächs IN denen . , ^
Wäldern zu sinden / doch auch wege:, des guten Ge- (?.ip. z 6. kz 7.
DIJI-bi-h-ristM»dtt-a0dsMt-n/MddwmBä»
K«»»>«Vbkacht, «Äch«i»d« ZMmmu>s.,M-mgchaad->imi>.dm^ ?ch,ttmmv°a
durch u,» und im Vollmond «?euiem »eden Baum insonderheit. Gleichwie aber
gasten /ooerbad „ ) ^ ^ ^..„selbigen anders das Wort Saum in einer wenen Bedeutllng auch die
sortvrlNgen / ,v ulutr. öc l. z. lbiuueLocotr. it. sraor. surrirn fzel.
c^erjetzung^er ^ Quitten- Stau-, cuj»--24. Odl. f. also ist auch von denen Stauden in
/' k s>^i^k>!n und niedria ist / so bringet sie doch dielen Capp. zugleich gehandelt worden: gestalten die
eine sein .Mch und köstliche Frucht: gestalten nicht allein Rechts-Lehrer aucy -ine Seauocn / welche Wurzel hat/
di^ arossen Quitttn zum Kochen und Einmachen / sondern einen Baum nennen / wofern selbige nur mehr so zart,st/
auch SleNen" SWen und Zeiten/ item zu Latwergen daß sie den--, Kraurern vielmehr bcyjuzehlm. v^. ? L- 4.
au>y o.e ?>ip,>ki'"»>aums Eiaenschasst srbor. surr. c^s. scj6. 8rock. IN Olk. cie ec,
Z/daR'ew^ quocl juk. ekc.rc -rdor. c.P.../,z.S-4. B-Y dieser
Ä aIn um den Stam.m sieissig weggeräumet / und der- Gelegenheit nun ist zu mercken / daß auch die Baum ohne
^aa> u e ^ ^ . beschüttet werden muß. den Garten verkaufst werden können : welches mfonder-
Aä°'-"an-r -wa'wohll->d-n / Ä-in «s istchmdo» -m- hti^di-scWÜ!ck>i"gh.it, dsli derKM-rdi-lilbW
Wann m..l, st. m>, mchen.m->mchmw,.
rem^r I, f.5Mei n im andern/ 266. ici. K2I6. -:ci rubr. L. L. L,. V. IN kn. ob gleich der
MistÄäber im drittm Jahr; wann man aber Zweige Garten denpVerkauffere^enthüM^^^ vi6. ^2°.
-inll'.v t, bedörffen sie längere Zeit: immassen man sie jo- r>c. cle 7scir. öc smdiß. Lon venr. ilk 4. rir. I f. n. Z8.
wM v 'n ^eben-Schossen als von denen Zweigen mit Wann aber einer seinen Garren samt denen Bäumen
Wvon A^n kan. So lässet sich auch dieser verkauffet / hat sich der Kauffer nur der.en.gen anzu-
^ Ml sebr leicht velken / und nimint Zweige von aller- Massen / welche noch Nlchr gefallet und umgehauen sind:
rbten an.^ Sie blühenmeistentheilsspat/wann angesehen die bereits umgehaueneBaumedemVerkauf-
die Maiei Fröste sich enden / wann sie zu viel Beyschoß ferver bleiben, v. ^8o. ^.2. ff. (?. L. V. Gesetzt aber/
t, ..iken/ soll man ihnen im Herbst selbige biß aufeins/ oder daß der ^eckauffer ^
^ ^^fei.is/oder daß der Verkausser in dem Loncrsät einen gewissen in
treiben/ soll nianchi^en i i 6 ^ - dern Garten befindlichen Baum ausgenommen / seibiger
zum höchsten blß au z y verleken^ die beste Ver- aber kurtz hernach verdorret / und deßwegen unmehauen
bald mttErdenW worden / und mittler Zeir wieder hervorgewachlen ist:
setz - Zeit aver ist lm^. ^ schönem Wetter/ im ab- Wird gefraget: AVer sicd dicsts aufs neue hervor/
mhm-ndmM°nd ° ^ mH>rßod-rSpr-u-r k«mm-nd-n»-,w'wanzi.mass-^ W-lcheFrMkl.