Viertes Buch. 66z
und das Zeichen des Löwens in Acht. Dieses obenhin, ist also beschaffen / daßman sie von ungefehr anderthalbAber wieder zu unserer DungungMan nehme eben die- Schuh hoch von der Erden/und drey biß vierthalbSchuhsen Schleim zu denen Garten-Beeten/ und versichere sich/ breitmache; die Neben-Wande aber können mit eichenendaß er di -Stel /eder besienDung nützlich vertierten we:de. Zweiglem oder Pfosten eingesajftt / und so man will / un-Es wird deinLeser nicht be>ckwerlich seyn / wann ich noch ten soweit offen gelassen werden / daß man jederzeit war-mehr/was ich mirVortheilselbstgeprüfet/ über voriges mm Roßmist darunter schieben kan. Die Länge derbeybringe; ob er gleich mit dem bißherigen schon hätte Mist-Beet wird nach Belieben gemachet/ und der Will«vergnüger seyn können. Die Waldstreu / welche uns die kühr eines jeden Haus-Varters überlassen / welcher »elbi-Förml-Baumegeben / lassen sich auch stattlich hierzu ge- ge nach k»rnporrion seines Kuchen- Gartens wohl einzu-brauchen. Nur fühlen die>eBäume den gröstenScha- richten wissen wird,den/ wann man ihnen die Streu nimmt / wovon sie selbst
ihre Dunqung haben müssen. Ich meines Orts weiß/ - ANMt>vfk!Mapttdaß der jetzige Holtz-Mangel guten / wo nicht meisten
theils / dieser Wald-Streu-Sammlung / zuzuschreiben Op. 8.sey. Wer die Gerber Loh 2 oder z. Jahr verliegen/ und
hernach die Garren-Beere damit bedüngen lässet / hat sich Nutzbarkeit der Dunqung / und denenauch um keine andere Dünge zu bekümmern. Gleichwie W^LMiststetten haben wir be? dem z Cap. §. 8- deß--auch derjenige / welcher die Asche braucht / nicht nur eine ^^gleichenauchbeydcmz.Cap hcs dritten Vuct?sfruchbar machende Dünge/ sondern auch ein gutes Mit- gehandelt: ^cicl/I'sbvr. cje)ure(Iolc>n.?rvv.cii. 44.setel/das Ungeziefer zu vertreiben/hat. dcLpo!l .rr .cle8 .p. V .csp-7z. IcemperntZre^o^'s^c,-4> Die Zeit des Dunqens belangend / so kan die lolar'. 8.j. V. I b. Z7. csp.4. n. 7. Dieses einige wollenDung den Winter durch ausdie Garten-Felder geführet/ wir hier mit beyfügen / daß wann jemand in meinem Gar,und hauffenweis aufgeschobert werden; aliermassen selbi-- ten (oder auf meinem Acker) welcher ohne dem mit einemge auf solche Weis von der Sonnen nicht ausgesogen/ fetten Erdreich versehen / oder schon vorhero gedungensondern von des Winters Feuchtung eingeweicher wird/ worden / Wstgesühret / und denselben aufs neue gedun-daß man also nachgehends im ausbreiten denen Platzen/ ger/ daß/ sag ich / derselbige des verursachten Schadenswo die-Misthaussen gelegen / wohl etwas weniger Dung wegen belangetwezden kan/cexrus ett expreß in'.7 z.s,lassen; hingegen aber die andere leeren Orte desto reicher «uoä viaurcjam. dann/gleichwie du-ch das allzun-enigedamit beziehen kan. Und dieses soll geschehen im ersten Dungen der Grund un^oden schwach wird : al>o kanFrühling / kurtz vorher / wann man umgraben will / da- auch derselbige durch dasMr zu viele Dungen verbrennetmit der ausgebreitete Mist nicht von dem Merzen-Lusst und verderbet werden. Wann aber durch sothane Dun -ausgedörret / und solchergestalt die Erde mit desto wem- gung der Garten (oder Acker) gebessert worden / hat esger Nachdruckgedunget werde. Im übrigensoll ein je- eine andere Bewandrnuß/v.1 .7. §.7. ff. quo^vi sur^sm.der im düngen die Mittelmaas beobachten / gestalten zu Gleicherweise können auch die jenige rechtlich beklagetviel Dung den Grund verbrennet; zuwenig aberdensel- werden / welche den in die Gärten oderFelder geführtenschwach machet. und daselbst ausgehaussten Mist dieblichen entwender und§. s. Der Nutzen der Dungs / und die daraus ent- darvon geführet. Davon zu lesen ?-rr. LreAvr. 'kkolo-springende Fruchtbarkeit kan auch aus denen Mitst-Bee- Kn.^nrsAm. ^ur. Univers. lib. Z7. c. 4. n. 6. Iclcircv Seten erkennet werden/ welche man folgendergesialt zuzmich- ker!.us Inkrumenlum quväsmmo6o erir. öc ejus grgri,ten pfleget; nemlich man erwählet ein Ort in dem Kuchen- eüsmleAem lZe eo non rspienäo, ve! cie fursco retti«Garten gegen Mittag / so den ganzen Tag über von der ruencjo inttirur^m tuiile »8oloneex8ui6sin verb.iö-x/.Sonnen beschienen werden kan / daselbst gräbet man 6. -tt--» cvnttsc. Zxquz actio cle kmo, vsI6sSchuh tief die Erden aus / und füllet hernach solche Gru- necclkri's ruk/cis. S-c. gestalten dieselbige den Herrn desben mit Pferd-Mist / und wann man etwas vom Mist- Gartens oder Ackers seiner so unentbehrlichen Nutzbar-wasser daraufgegossen hat/ alsdann pflegetman ungefehr keit und Besserung bei aubet haben; und diese BesserungeinelUAchuh hoch gute Erden darauszuschütten/und sol-- hat auch derBestandtner desGartens jährlich zu thun/ches einen / zwev oder drey Tag anstehen zu lassen / biß die welchem der Garte Bestands-weis eingeräumet worden:gköste Hitz des Mistes vorbey / welches man mit einem Wann aber der Eigenhm zweisselt/ob die Dung von demFinger Probiren kan. Dann wann es noch zu heiß/ so ver- Beständtner recht geführet worden / foll er deßwegen feinbrennet der Saame darinnen: weßwegen man es fo lange den Augenschein einnehmen : allermassen ihm am meistenstehen lassen muß / biß es eine remperirte Warme be- daran gelegen / daß der Garten nicht verderbet werde,kommt. Wann demnach gutes weiches und offnes Wet- V. Oieckerr in Lontin. I'bes. ?r. Lelolck voc>. Roth»ter sich ereignet / alsdann kan man ein solches Mist-Beet O b aber / und mit was Maas jemand über des an--im alten Liecht des Mondes / mit Lattich / Zwiebeln und krn Grund und Boden Mist fuhren könne? davonKressen; im neuen Lischt aber mit Rettich besäen/so wird besiehe l. 22 .§.z, ff. guocivi succlsm. »cici. V^ci^eneg»maninnechalb z.Wochen Salat und Rettich zuverspei- ger6e8ervirur.cliss.z.csp .7 .n.l i. Kluücrink'rsÄ.rer.sen haben. In das Mist-Beet aber pflegt man Früh- korens. res, s2. n. r 6. s? 20. in l. Und kan dieses unschwerGewächs und Kuchen-Krauter zu pflantzen/ und auf die- hiervon abgenommen werden / was wir bey dem andernselbige Stroh-Decken zn legen / damit der Frost solchen Buch von deren Gerechtig-- und DienstbarreitenGewachsen keimn Schaden bringe. Die Form derselben angemercket haben.
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