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mir zween Pfählen. An solche machet man beede Ende nachdem Stab des andern Standest. Wann solchesderKettenvest/ und nimmt das übrige der Ketten so zu- geschehen/so rucket man die Regul auf die gegebene Oer-sammen/daß man von dem Ende/ wo der rechte Winckel ter/undreisst an solcher her die Winckel. Ferner hesstetseyn soll / 4. oder 40. Schuh/ und von dem andern Ende man die Regul in dem andern End der kleinen Lsli-, auf5. oder so. Schuh habe. Wo nun solches End sich zei- dem Papier an/ stellet auch das Meßtischlein in den an,get/ da schlägt man wieder einen Pfahl / so ist der rechte dern Stand und verfahret wie bey dem ersten Stan-Winckel/ oder die begehrte perpenckculsr abgesteckt.Be- de. Wo nun dieLinien sich schneiden/ und Triangel ma--sihel^Z. Zs.denWmckel 5L Dieses warealsomit chen/da hat man die gegebene Oerter ins kleine. Derenwenigen von den Linien undWinckeln/allwo man zu kom- Weite misser man auf dem verjüngten Maßstab / so zei-men kan/ gesaget. get sich ihre begehrte Weite / wann man fleißig operiret
§.8. WeilaberöfftersOrte vorfallen/da man nit h'at. Besihe die z8.k>'gur.hingehen darff/oder wegen unterschiedlicher Hinderun-- ^ ^
gen nicht kan/ so wollen wir einen QenerzI technischenWegzeigen/ wie man mittels grosierInstrümenren/ ^
nicht allein solcher sürfailenden Oerter ihre vistsnlien 0- Von Maasen»
der Weiten abmessen/ sondern auch nachmals durchHütf- §. r. k 2.
sekleinerInstrumenten/als eines verjüngten Maßstabs ^ ^
«nd kleinen rrsnsporreurs deren Grösse zu erforschen Maß lst eine gewisse und bestimmte L.an<
aufs Papier bringen solle. Folget demnach fürs erste / MAtge/die mir gleichen Untelsche, düngen abge-wie man die Breite eines Flusses/über welchen man nicht ^^^rheilet/und dadurch die Grosse eines ftglichrnkommen kan/ messen soll. Zum Exempel sey die Länge Dmgs erkundiget und gemessen wird. Vecrinzer.
über einen Fluß zumessen: so erwehle man erstlich l-'b- l .cie ^ur.I .imir.czv. 14.0.-. Daskleineste Meßan der Seite des Flusses die K-lm solche messe ist ein Zoll so nur eine Fingerbreiten lang / und dochmanmitderMeßkette. Darnach setzet man das Jnsti u- auch in simen Theil unterschieden ist. v.I. ^ueiu8.Z7.ff.ment in -k und richtet es mit den 2. unbeweglichen Abse- rle 5. ?. Nach diesem folget die G-ueerhand/ fernerhen gegen L. die zwey beweglichen aber auf der Regul ein Spann/ und so fort an. Weiter gehöret auch hie,richtet man gegen L. und zehlet den Winckel L ä k. Fer- her der Tritt oder Schritt / davon zu jehen l. ule. ff. kn.»ersetzet man auch das Instrument int^, und misset auf reg. ^lcisr.inl. s.L.nn.reZ. Sel.il,. r.pLrer^.c^p. 18.erst beschriebene Art den Winckel aiv!' mn traqt ^cob.cujzc.s6 l.. 4. §.l.jderrstem. circstin ffcleu.
man solches zu Papier/ also : Man ziehet ausM 'gssei- luc -.p.scl)ion^ Lnrolr .in l. z.pr ^ff. cje rermin. mor.neLinie/ welche nach einem verjüngten Maßstab w ang lir.s. Es wird aber der Schritt eingetheilet / in einensey als ä L. nachmals machet man mit einen l - men gemeinen / und von denen Geiaycn gemachtenTransporteur auf ä den Winckel und auf c> den Schritt. Jener/ hat keme gewisse Maß/sondern er be,Winckel ,'n gleicher Grosse mit den obigen: so greiftet in sich eine solche Weite/ weiche ein /eder Menschkommt der kleine Triangel 0 4 ö. Von solchem misset im Fortgehen oder Schreiten zu machen pfleget. Wieman ü v auf den verjüngten Maßstab / so wirstu fin- nun die Schritt und Tritt unter denen Menschen nichtden, wie vielSchuh solche als die begehrte ^ L lang sey. gleich sind / also kan auch von diesem gemeinen SchrittBesihekiZ. keine Gleichheit vermuthet werden. Dieser aber ist wie-
§. 9. Wann aber beyde Oerter über einen Fluß li- derum entweder einfach/ oder doppelt. Der einfachegen / zu deren keinen man kommen tönte/ und man be- Schritt ( weicher gemeiniglich Tritt genennet wird )gehrteaufdsr andern Seiten des Flusses ihrevik-n? zu halt zwey und einen halben Schuh in sich; Und dieses istmessen / zum Exempel man soll die Weite 0L zweyer eben dieienige Weite/von welcher daszwölffTafeln-Ge-Oerter so über dem Fluß L liegen/ messen/ so erweblet setze geordnet/ daß man sie zwischen denen Infuln las,man sich erstlich an der andern Seite des Flusses eine sensolle. Der doppelte Schritt aber / (welchen manln, 5. (Z. derer Lange misset man/ nachmals setzet man das insgemein Schritt nennet/) ist eben diejenige Weite derInstrument in ?, und nimmt den Winckel l) ? und 0 funffSchuk /davon in l. s.L.kn. reg. gedacht wird/undk L. Ferner setzet man das Instrument in 6 und nimt welchen der Rechts-Lehrer in t» z. ff. «je tei-mino moeo ei-den Winckel und V(;e , wann solches gescbe- nen Qrscium nennet. Gleichwie nun nach denen Gese-hen / so reiset man aus ein Papier wiederum eineLime/ Yen der Romer zwischen denen benachbarten Häuiauf solche tragt man von einem verjüngten Maßstab die sern ein einfacher: Also muste zwischen denen anstoftgemessene Latin , dann machet man mit dem klei- senden Aeckern und Feldern/ ein doppeltet Schrittnen Transporteur von ? den Winckel!)? und Nach der voriaen Auslegung gelassen werden^ V. Oec»
vom L den Winckel ? und DLL. Wann nun die rinK.1.. i.c!e1ur.l.imir. csp. »4. lic.ei,
Linien solcher Winckel auf dem Papier gezogen / so be- Nach derMakleN aber die tNaasin hiet und dortkommt man die Puncten l) und L, solche ziehet man schon vorbesagter Massen sehr ungleich sind / wie solchesauchzusammen / und misset derer Lange aufden veriünq- unter andern erweiset Oerrinzer. cit. csp. 14. so / daßtenMaßstab. Solche zeiget die begehrte Weite der zwey- unterweilen in einer provintz unterAiedliche derselbenen Oerter/ zu deren keinen man kommen können. Besihe anzutreffen/solches aber nicht kleine Verwirrungen undkiA. 37. Zerrittungen abgiebet/ und den Handel und Wandel
§. 10. Mit demMleßtifchlein solches?» thun/ ziemlich verbindest, v. t)eurr. 25. vers. 1 z. ^mos. c. 8.werden gleichfalls zween Stande mit derLsli erfordert/ v. f .s^leq. l.ev .c. 19. v.zs.seq. ?rov.Lap.zc>.v. 10.alsdann reiset man auf das Papier eine Linie/und tragt Xlick?. c2p.6.v. n. S: 12. Le csp. ,8.X. cle (üeniid.auffolche von einem verjüngten Maßstabe der Lati« Lan- Zugleich auch denen Betrügereyen Thür und Thor öff-ge / darnach hefftet man an dem einem Ende die Regul net. v. ketorm. guter policey zu Augsp. cie -m. i/zo.mit einer Nadel an/ stellet das Tifchlein in selbigenStand tic. Von Ehlen/ tNaaß und Gewicht. :c. Also rathenhier in ?. rucket die Regul auf die gerissene Latin und die OoÄorez juris Public! nicht sonder Ursach dahin/daßrichtet alsdann das TWeiu mit unverruckter Regul man im gantzen Rom. Reich diese Ungleichheit Meine