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1 (1887)
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Julians regia L.

Wallnuss oder Walnuss, Wälsche Nuss Walnut Noyer commun.

Familie: Juglandaceae; Gattung: Juglans.

Beschreibung. Ein bis 20 Meter hoher Bauin mit kurzem Stamm und schöner, ausge-breiteter Krone. Die dicke Rinde aschgrau, anfangs glatt, später rissig, balsamisch harzig, an denjüngeren Zweigen weiss punktirt. Mark der Zweige gefächert. Blätter zerstreut, gestielt, unpaariggefiedert, 15 45 Ctm. lang; die Fiederblättchen zu 59 (meist 7), oft wechselnd, fast sitzend, dasEndblättchen lang gestielt, eiförmig oder länglich eiförmig bis länglich, meist ganzrandig, spitz oderzugespitzt, häutig bis fast lederig, in den Nervenwinkeln der Unterseite gebartet, sonst kahl, nach derBliithe bis 16 Ctm. lang, bis 8 Ctm. breit, durchscheinend netzaderig, dunkelgrün, unten blasser. Blatt-spindel rinnig, jung drüsig behaart, später kahl. Bliithen einhäusig. Männliche Kätzchen einzelnoder zu mehreren seitlich aus den zur Blüthezeit entlaubten Blattachseln der vorjährigen Zweigezugleich mit dem Laube hervorbrechend, cylindrisch, steif, herabhängend, vielblüthig, 6 10 Ctm. lang,dunkelgrün, später schwarz, bald abfallend; Brakteen horizontal abstehend, einblüthig, mit Ausnahmeder umgebogenen rhombischen Spitze der Länge nach mit dem Perigon verwachsen. Letzteres ellip-tisch gewölbt, später flach, bis fast zur Basis 57spaltig. Staubgefässe zahlreich, 1236, 2- bismehrreihig dem Grunde des Perigons angewachsen, mit sehr kurzen, freien Filamenten und länglichen,2fächerigen Beuteln, welche von dem zu einer Spitze ausgezogenen Connectiv überragt werden.Fächer rand-längsspaltig sich öffnend. Pollen stumpf 36seitig, 36porig, unter Wasser kugelig.Weibliche Blüthen einzeln oder zu 35 an der Spitze der jungen Zweige, drüsig behaart, grün,sitzend, von einer lanzettförmigen Braktee unterstützt, welche mit der Blüthe verwachsen ist (Deckblattbis über die Mitte, Yorblätter dem Fruchtknoten ganz angewachsen). Der drüsig behaarte, unter-ständige Fruchtknoten oval, vom fleischigen Unterkelch gebildet; aus dem Rande des letzteren der4zähnige Kelch und die tief 4lappige Krone entspringend. Griffel 2, sehr kurz, Narben 2, gross,fleischig, zurückgekrümmt, zerfetzt kraus, abfallend. Fruchtknoten mit einem aus dem Grunde sichentwickelnden, säulenartigen Samenträger, der nach 2 Seiten hin sich flügelartig ausbreitet und mitder inneren Wand verwachsen ist, erst einfacherig, mit einer im Grunde aufrechten Samenknospe, späterdurch Scheidewände, welche sich im unteren Theile entwickeln, unvollständig 2fächerig. Steinfruchtkugelig bis eiförmig-kugelig, mit glattem, grünem, hell punktirtem, fleischigem, später lederartigem,sich von der Nuss ablösendem, und unregelmässig zerreissendem, schwarz werdendem Epicarp. DieSteinnuss ist meist eiförmig, knöchern, auf dem Scheitel kurz gespitzt, am Grunde gestutzt oder etwaseingedrückt, auf der Oberfläche unregelmässig netzig gerunzelt, innen am Grunde unvollständig 4 fächerig,oben unvollständig 2 fächerig. Der ölreiche Same ist unten dem 2 flügeligen, scheidewandartigen Samen-träger aufgewachsen, uuregelmässig buchtig gefurcht, unten 4lappig, ohne Eiweiss, mit doppelterSamenhaut; die äussere Samenhaut bräunlich und herbe, die innere weiss und geschmacklos. Dergrosse Embryo von der Form des Samens, mit fleischigen Cotyledonen und nach oben gekehrtemWürzelchen.

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